DAX®12.543,06-0,12%TecDAX®3.052,11-0,33%Dow Jones 3028.363,66+0,54%Nasdaq 10011.662,91-0,02%
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 13 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MITTWOCH bis FREITAG: In Südkorea bleiben die Börsen wegen der Feiertage zum Koreanischen Erntedankfest (Chuseok) geschlossen.

DONNERSTAG bis MITTWOCH: In China ruht der Börsenhandel wegen der "Goldenen Woche" rund um den Nationalfeiertag.

+++++ TAGESTHEMA +++++

US-Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden haben sich bei ihrer ersten Fernsehdebatte harte Wortgefechte geliefert. Biden bezichtigte Trump fünf Wochen vor der Präsidentschaftswahl am 3. November der "Lügen" unter anderem im Umgang mit der Corona-Pandemie. Der demokratische Präsidentschaftskandidat machte Trump für die hohe Zahl der Corona-Toten in dem Land - mehr als 205.000 - verantwortlich. Trump entgegnete, wäre Biden derzeit Präsident, wären noch viel mehr Menschen gestorben. Außerdem wolle Biden im Kampf gegen das Virus die US-Wirtschaft wieder stilllegen. Trump attackierte Biden auch für Geschäfte von dessen Sohn Hunter in der Ukraine und mit China. Thema waren auch Enthüllungen der New York Times, wonach Trump in den Jahren 2016 und 2017 jeweils nur 750 Dollar Einkommenssteuer auf Bundesebene gezahlt hatte. Biden hatte Stunden vor der TV-Debatte seine eigene Steuererklärung des Jahres 2019 veröffentlicht. Er und seine Frau Jill zahlten demnach im vergangenen Jahr 299.346 Dollar an Bundessteuern. Zu Beginn hatten die Rivalen über die umstrittene Nominierung einer neuen Verfassungsrichterin durch Trump gestritten. Biden warf dem Präsidenten vor, durch die Stärkung der konservativen Mehrheit des Obersten US-Gerichtshofs die Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama rückgängig machen zu wollen. Trump entgegnete, er habe als Präsident das Recht zur Nominierung der Richterin Amy Coney Barrett nach dem Tod der linksliberalen Richterin Ruth Bader Ginsburg.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

09:00 DE/Drägerwerk AG & Co KGaA, Online-HV

10:00 DE/Volkswagen AG (VW), Online-HV

11:00 DE/Leifheit AG, Online-HV

DIVIDENDENABSCHLAG


Alstria Office REIT: 0,53 EUR


+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- DE
08:00 Import-/Exportpreise August
Importpreise
PROGNOSE: 0,0% gg Vm/-4,1% gg Vj
zuvor: +0,3% gg Vm/-4,6% gg Vj
08:00 Einzelhandelsumsatz August
saisonbereinigt real
PROGNOSE: +0,5% gg Vm
zuvor: -0,2% gg Vm
09:55 Arbeitsmarktdaten September
Arbeitslosenzahl saisonbereinigt
PROGNOSE: -6.000 gg Vm
zuvor: -9.000 gg Vm
Arbeitslosenquote saisonbereinigt
PROGNOSE: 6,4%
zuvor: 6,4%
- GB
08:00 BIP 2Q (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: -20,4% gg Vq/-21,7% gg Vj
1. Veröff.: -20,4% gg Vq/-21,7% gg Vj
1. Quartal: -2,2% gg Vq/ -1,7% gg Vj
- FR
08:45 Verbraucherpreise September (vorläufig)
PROGNOSE: -0,3% gg Vm/+0,2% gg Vj
zuvor: -0,1% gg Vm/+0,2% gg Vj
HVPI
PROGNOSE: -0,1% gg Vm/+0,5% gg Vj
zuvor: -0,1% gg Vm/+0,2% gg Vj
08:45 Privater Verbrauch August
PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+0,2% gg Vj
zuvor: +0,5% gg Vm/+0,6% gg Vj
- IT
11:00 Verbraucherpreise September (vorläufig)
PROGNOSE: -0,5% gg Vm/-0,4% gg Vj
zuvor: +0,3% gg Vm/-0,5% gg Vj
- US
14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht September
Beschäftigung privater Sektor
PROGNOSE: +600.000 Stellen
zuvor: +428.000 Stellen
14:30 BIP 2Q (3. Veröffentlichung)
annualisiert
PROGNOSE: -31,7% gg Vq
2. Veröff.: -31,7% gg Vq
1. Quartal: -5,0% gg Vq
BIP-Deflator
PROGNOSE: -2,0% gg Vq
2. Veröff.: -2,0% gg Vq
1. Quartal: +1,4% gg Vq
15:45 Index Einkaufsmanager Chicago September
PROGNOSE: 51,9
zuvor: 51,2


+++++ AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN +++++


11:30 DE/Auktion 0,00-prozentiger Bundesobligationen mit Laufzeit
Oktober 2025 im Volumen von 4,0 Mrd EUR

12:00 CZ/Auktion 0,05-prozentiger Anleihen mit Laufzeit November 2029
im Volumen von max. 3,0 Mrd CZK
Auktion 1,5-prozentiger Anleihen mit Laufzeit April 2040
im Volumen von max. 2,0 Mrd CZK


+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++


Aktuell:
INDEX Stand +/- %
DAX-Future 12.737,00 -0,65
S&P-500-Indikation 3.323,50 -0,52
Nasdaq-100-Indikation 11.282,50 -0,44
Nikkei-225 23.285,17 -1,08
Schanghai-Composite 3.235,37 0,34
+/- Ticks
Bund -Future 174,79 -6

Vortag:
INDEX Schluss +/- %
DAX 12.825,82 -0,35
DAX-Future 12.820,50 -0,27
XDAX 12.838,56 -0,28
MDAX 26.969,27 0,01
TecDAX 3.079,51 0,37
EuroStoxx50 3.214,30 -0,28
Stoxx50 2.917,89 -0,69
Dow-Jones 27.452,66 -0,48
S&P-500-Index 3.335,47 -0,48
Nasdaq-Comp. 11.085,25 -0,29
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 174,85 +28


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit einer leichteren Eröffnung an den europäischen Aktienmärkten rechnen Händler am Mittwoch. Der DAX dürfte zunächst Richtung Dienstag-Tief zurückfallen. Dieses liegt bei 12.738 Punkten. "Offensichtlich bleiben die Marktteilnehmer wegen des US-Präsidentenwahlkampfs nervös", sagt ein Händler. Im Verlauf der TV-Debatte gab der DAX-Future leichte Gewinn wieder ab und drehte im Anschluss sogar deutlich ins Minus. "Damit dürfte der Markt auch weiterhin stark technisch handeln", so der Marktteilnehmer. Im Blick stünden die beiden gerissenen Gaps - auf der Oberseite zwischen 12.999 und 13.016 Punkten - und auf der Unterseite zwischen 12.660 und 12.623 Punkten. "Es sollte nicht überraschen, wenn die Gaps zunächst die Trading-Range abstecken", so der Marktteilnehmer. Daneben steht der Quartals-Ultimo im Blick mit dem erwarteten Window-Dressing. Nur mit einem deutlichen Plus könnte der DAX ein Minus im September noch vermeiden. Der August-Schlussstand lag bei 12.945 Punkten. Der Juni-Schlussstand hatte bei 12.310 Punkten gelegen, im Quartal zeichnet sich also ein Plus ab. Impulse liefern könnten am Nachmittag auch der ADP-Arbeitsmarktbericht und der Einkaufsmanager-Index aus Chicago.

Rückblick: Etwas leichter - "Nach dem fulminanten Wochenstart war mit Rücksetzern zu rechnen", so ein Marktteilnehmer. Gedrückt wurden die Indizes vor allem von schwachen Finanzwerten. Daneben bremste nun zunehmend der US-Wahlkampf den Handel. Der Stoxx-Branchenindex der Banken gab 2,2 Prozent ab, der Branchenindex der Versicherer fiel um 1,7 Prozent. Nach den starken Aufschlägen vom Montag fielen HSBC nun um 3,3 Prozent zurück und Deutsche Bank um 2,7 Prozent. Sehr schwach notierten mit einem Minus von 1,9 Prozent auch Munich Re, nachdem die Citigroup die Aktien des Rückversicherers auf Underperform gesenkt hatte. Dagegen legten die Papiere der Industrie-Unternehmen, der Versorger und der Technologietitel zu. Schneider Electric gewannen 2,1 Prozent und markierten neue Rekordstände. In Kopenhagen stiegen Coloplast um 3,6 Prozent, gestützt von einem optimistischen Ausblick. Dass der Euro-Stoxx-50 vergleichsweise gut abschnitt, lag auch an den Aktien aus dem Halbleiterumfeld. Hier stiegen STMicro um 1,8 Prozent und ASML um 1,1 Prozent.

DAX/MDAX/TECDAX

Etwas leichter - Nach dem enttäuschenden Börsen-Debüt mit einer Bewertung von lediglich 17 Milliarden Euro ging es mit Siemens Energy nun kräftig aufwärts. Der Kurs gewann 3,7 Prozent auf 22 Euro. Mit der Beteiligung an Siemens Gamesa dürften ESG-Gelder in die Aktie fließen", erwartete ein Marktteilnehmer. Positiv waren auch mehrere Kaufempfehlungen für die Aktie, so durch Goldman Sachs oder Credit Suisse. Siemens selbst gaben nach der starken Vorstellung vom Montag nun 1,2 Prozent ab. Auf der Gewinnerseite im DAX standen RWE mit einem Plus von 2 Prozent ganz vorne. Beiersdorf erholten sich um 1,3 Prozent und Henkel um 1,8 Prozent. Weiter gefragt waren auch ausgewählte Gewinner der Corona-Pandemie: Im DAX stiegen Delivery Hero um 1,8 Prozent, im MDAX zogen Hellofresh um 4,8 Prozent an und Zalando um 0,9 Prozent. Dabei markierten Zalando neue Rekordkurse. Als "kurzfristig positiv" wurde im Handel eingestuft, dass Hella das Geschäft mit Frontkamerasoftware an Volkswagen verkauft hat. Auf der anderen Seite werde sich Hella mit dem Verkauf ein Stück weit von einem Wachstumsgeschäft verabschieden, was längerfristig negativ gewertet werden könnte. Hella stiegen um 0,3 Prozent, VW notierten 0,4 Prozent im Plus.

XETRA-NACHBÖRSE

Mit einem leichten Plus hat sich die Aktie der Merck KGaA am Dienstag im nachbörslichen Handel gezeigt. Der Pharma- und Spezialchemiekonzern kann nach einem juristischen Erfolg in einem Patentstreit in den USA eine Rückstellung in Höhe von 365 Millionen Euro auflösen. Die Aktie wurde bei Lang & Schwarz 1 Prozent höher getaxt. Die Papiere des IT-Dienstleisters S&T wurden 2,4 Prozent höher gestellt. Das Unternehmen hat die Prognose für 2020 bestätigt.

USA / WALL STREET

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 30, 2020 01:29 ET ( 05:29 GMT)

Knapp behauptet - Vor dem mit Spannung erwarteten ersten TV-Duell zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden seien die Investoren etwas in Deckung gegangen, hieß es. Selbst ein überraschend starkes US-Verbrauchervertrauen für September konnte den Markt nicht positiv beeinflussen. Ebenfalls Thema war die schwindende Aussicht auf ein weiteres Corona-Hilfspaket noch vor der Wahl im November. Die Aktie von Beyond Meat gewann 9,5 Prozent, nachdem der Hersteller pflanzlicher Fleischersatzprodukte seine Kooperation mit Walmart erweitert hat. Die Walmart-Titel büßten 0,1 Prozent ein. Die indische Zeitung Mint berichtete ohne Angaben von Quellen, der US-Einzelhandelsriese verhandele über eine Investition von 20 bis 25 Milliarden Dollar in das geplante "Super-App"-Geschäft der indischen Tata Group. JP Morgan verloren 0,8 Prozent. Die US-Bank hat Vorwürfe der Marktmanipulation gegen eine Zahlung von 920 Millionen US-Dollar beigelegt und ein Fehlverhalten im Zusammenhang mit Manipulationen auf Edelmetall- und Staatsanleihemärkten eingestanden, teilten die Behörden mit.

+++++ DEVISENMARKT +++++


zuletzt +/- % 0:00 Uhr Di, 17:45 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1735 -0,04% 1,1741 1,1721 +4,6%
EUR/JPY 123,80 -0,20% 124,05 123,86 +1,6%
EUR/CHF 1,0810 +0,08% 1,0802 1,0798 -0,4%
EUR/GBP 0,9138 +0,08% 0,9130 0,9128 +8,0%
USD/JPY 105,50 -0,15% 105,66 105,67 -3,0%
GBP/USD 1,2843 -0,12% 1,2859 1,2844 -3,1%
USD/CNH 6,8170 -0,00% 6,8171 6,8242 -2,2%
Bitcoin
BTC/USD 10.755,01 -0,118 10.767,76 10.742,51 +49,2%


Am Devisenmarkt machte der Euro Boden gut und kletterte über 1,17 Dollar. Der Dollar-Index sank dagegen um 0,4 Prozent. Vor der Debatte der beiden US-Präsidentschaftskandidaten zogen sich die Anleger vorsichtshalber aus dem Dollar zurück, hieß es. Im asiatisch geprägten Handel am Mittwoch zeigt sich der Dollar stabil. Der Euro notiert bei 1,1730 Dollar gegenüber 1,1721 am Dienstagabend vor der Präsidentschaftsdebatte.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL


zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 39,01 39,29 -0,7% -0,28 -31,4%
Brent/ICE 40,57 41,03 -1,1% -0,46 -34,2%


Die Ölpreise fielen auf den tiefsten Stand seit zwei Wochen, weil die Akteure aufgrund der Corona-Pandemie mit einer geringeren Nachfrage rechnen. Dazu gesellte sich die Befürchtung, dass sich das Überangebot vergrößern könnte, wenn nach dem Ende der Blockade libyscher Häfen wieder Öl aus dem nordafrikanischen Land auf den Markt kommt. Die US-Rohöllagerbestände sind indessen in der zurückliegenden Woche um 0,8 Millionen Barrel gefallen, wie aus Daten des privaten American Petroleum Institute (API) hervorgeht. Im asiatisch geprägten Handel am Mittwoch gibt der Preis für das Barrel der US-Sorte WTI um 0,8 Prozent nach auf 38,98 Dolar. Brent fällt um 1,2 Prozent auf 40,55 Dollar.

METALLE


zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.891,24 1.897,83 -0,3% -6,59 +24,6%
Silber (Spot) 23,88 24,25 -1,5% -0,37 +33,8%
Platin (Spot) 878,90 887,50 -1,0% -8,60 -8,9%


Die Feinunze Gold verteuerte sich um 0,9 Prozent auf 1.898 Dollar und übersprang im Verlauf kurzzeitig die Marke von 1.900 Dollar. Das Edelmetall bekam auch Unterstützung vom weiterhin schwächelnden Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

CORONAVIRUS-PANDEMIE

- Deutschland

Bund und Länder haben sich auf schärfere Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie in besonders betroffenen Regionen verständigt. Bei Privatfeiern soll es dort in öffentlichen Räumen eine Obergrenze geben und für Feiern in Privaträume wird eine maximale Teilnehmerzahl empfohlen. Auch soll ein Mindestbußgeld von 50 Euro für falsche Kontaktangaben bei Restaurant-Besuchen eingeführt werden.

US-WAHLKAMPF

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat wenige Stunden vor dem ersten TV-Duell mit Amtsinhaber Donald Trump seine jüngste Steuererklärung veröffentlicht. Laut der am Dienstag auf der Website des Kandidaten veröffentlichten Dokumente zahlten Biden und seine Frau Jill im vergangenen Jahr 299.346 Dollar an Bundessteuern. Die Summe steht in Kontrast zu Trump, der einem Bericht der "New York Times" zufolge 2016 und 2017 nur jeweils 750 Dollar zahlte und in vielen anderen Jahren gar keine Zahlungen leistete.

US-STIMULUSPAKET

Die Gespräche über ein billionenschweres Stimuluspaket in den USA gehen weiter. Nach ihrem knapp eine Stunde langen Gespräch am Dienstag wollen Nancy Pelosi, die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, und Finanzminister Steven Mnuchin dieses am Mittwoch fortsetzen, wie ein Sprecher Pelosis über Twitter mitteilte.

US-STAATSHILFEN FLUGGESELLSCHAFTEN

Die US-Regierung hat mit sieben großen Fluggesellschaften des Landes eine Vereinbarung über staatliche Finanzhilfen in der Corona-Krise getroffen. Wie das Finanzministerium in Washington am Dienstag mitteilte, wurde eine Einigung über die Vergabe von Mitteln aus einem Hilfspaket für die Branche in Höhe von 25 Milliarden Dollar (rund 21 Milliarden Euro) erzielt.

US-PRÄSIDENTENWAHL

US-Präsident Donald Trump hat bei der ersten TV-Debatte mit seinem Herausforderer Joe Biden erneut die Zusage verweigert, dass er das Ergebnis der Präsidentschaftswahl unabhängig vom Ausgang anerkennen wird. Der Amtsinhaber wich entsprechenden Fragen am Dienstagabend (Ortszeit) aus und sprach erneut von angeblichem massiven Betrug bei den Briefwahlen. Biden dagegen sagte, er werde das Wahlergebnis anerkennen.

BREXIT

Die von der britischen Regierung einseitig geplanten Änderungen am Brexit-Vertrag sind von den Parlamentsabgeordneten in London abschließend gebilligt worden. Premierminister Boris Johnson will mit dem sogenannten Binnenmarktgesetz eigenmächtig den mit der EU geschlossenen Austrittsvertrag ändern, was in der EU auf vehementen Widerstand stößt.

EU-RECHTSTAATLICHKEIT

Die EU-Kommission sieht in einer Reihe von Mitgliedstaaten das Probleme der Verstöße gegen rechtsstaatliche Grundsätze. Bei der Unabhängigkeit der Justiz äußert die Behörde nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP in ihrem für Mittwoch geplanten Rechtsstaatsbericht "ernsthafte Bedenken" zur Unabhängigkeit der Justiz in Polen und Ungarn. "Herausforderungen" in diesem Bereich gebe es in unterschiedlichen Facetten aber auch in Bulgarien, Rumänien, Kroatien und der Slowakei.

EU

Die ungarische Regierung lehnt den Vorschlag der deutschen EU-Ratspräsidentschaft für finanzielle Sanktionen bei Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit vehement ab. Der Vorschlag sei "inakzeptabel", erklärte Justizministerin Judit Varga am Dienstagabend auf Facebook. Er würde eine einseitige Änderung der EU-Verträge bedeuten und damit gegen die grundlegenden Werte der Europäischen Union verstoßen.

BELARUS

Die belarussische Regierung schließt eine einflussreiche unabhängige Nachrichtenplattform, die intensiv über die Massenproteste gegen Präsident Alexander Lukaschenko berichtet hat. Die Website Tut.by, die auch von vielen westlichen Medien als Quelle benutzt wird, bleibe vom 1. Oktober bis 30. Dezember geschlossen, teilte das Informationsministerium in Minsk am Dienstag mit.

KONJUNKTUR CHINA

In der chinesischen Industrie hat sich die Aktivität im September verlangsamt. Der von Caixin und dem Researchhaus Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor verringerte sich auf 53,0 (August: 53,1) Punkte. Der auf Daten der staatlichen Statistikbehörde basierende offizielle Einkaufsmanagerindex für die Industrie war im September auf 51,5 (Vormonat: 51) Punkte gestiegen.

US-ÖLLAGERDATEN

Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der zurückliegenden Woche um 0,8 Millionen Barrel gefallen, wie aus Daten des privaten American Petroleum Institute (API) hervorgeht. In der Vorwoche war ein Plus von 0,7 Millionen Barrel gemeldet worden. Die Benzinbestände erhöhten sich um 1,6 Millionen Barrel nach minus 7,7 Millionen eine Woche zuvor.

ADIDAS

Der Sportartikelhersteller hat eine Nachhaltigkeitsanleihe in Höhe von 500 Millionen Euro platziert. Im Zusammenhang mit der Emission werde der KfW-Kredit, den sich der Konzern angesichts der Probleme inmitten der Corona-Krise gesichert hatte, um weitere 500 Millionen Euro auf nun 2,1 Milliarden Euro zurückgeführt, teilte die Adidas AG mit.

MERCK KGAA

kann nach einem juristischen Erfolg in einem Patentstreit in den USA die für das Verfahren gebildeten Rückstellungen in Höhe von 365 Millionen Euro auflösen. Maximal ein mittlerer bis hoher zweistelliger Millionenbetrag könne davon im Finanzergebnis zu verbuchen sein. Ihre Prognosen werde Merck im Rahmen der regulären Finanzberichterstattung entsprechend anpassen.

S&T

Der IT-Dienstleister hat die Prognose für 2020 bestätigt. In Bezug auf die operative Seite sei das dritte Quartal trotz der negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bei Umsatz und Gewinn sehr gut verlaufen. Daher sei man auf einem guten Weg, die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zu erreichen oder zu übertreffen.

TUI

Entwarnung auf der "Mein Schiff 6" von Tui. Griechische Behörden haben mittlerweile bestätigt, dass es an Bord keine Fälle von Covid-19 gibt, wie der Konzern mitteilte.

HANSEYACHTS

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 30, 2020 01:29 ET ( 05:29 GMT)

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