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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -3-

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 13 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.




+++++ TAGESTHEMA +++++

Bayer hat mit seiner Ankündigung, den Covid-19-Impfstoff von Curevac an seinem Standort Wuppertal produzieren zu wollen, kürzlich zwar für positive Schlagzeilen gesorgt. Die anstehenden Zahlen für 2020 um 7.30 Uhr dürften aber die eher triste Wirklichkeit zeigen: Unter dem Strich, soviel ist schon klar, stehen wegen hoher Glyphosat-Vergleichszahlungen und ebenfalls hoher Wertabschreibungen auf Konzerngeschäfte riesige Verluste. Auch die Dollarschwäche dürfte Bayer erheblich zugesetzt haben. Und die Dividende, so hat es der Finanzchef bereits verkündet, wird am unteren Ende des Ausschüttungskorridors liegen und damit auch nicht für Freude sorgen. Bei der Prognose könnte Bayer mit dem Ziel eines nominalen Wachstums punkten. Analysten haben sich angesichts der zuletzt schlechten Aussichten gerade im Agrargeschäft nämlich auf weiter rückläufige Zahlen für 2021 eingestellt.

Nachfolgend eine Auswertung der Prognosen von Analysten zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr 2020 (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie und Dividende in Euro):


PROG PROG PROG
4. QUARTAL 4Q20 ggVj Zahl 4Q19
Umsatz 10.006 -7% 18 10.750
EBITDA bereinigt 2.451 -1% 18 2.475
Ergebnis nach Steuern u Dritten* 420 -67% 13 1.263
Ergebnis je Aktie Core* 1,24 -4% 18 1,29

PROG PROG PROG
GESAMTJAHR Gj20 ggVj Zahl Gj19
Umsatz 41.411 -5% 18 43.545
EBITDA bereinigt 11.520 +0,4% 18 11.472
Ergebnis nach Steuern u Dritten* -15.526 13 6.259
Ergebnis je Aktie Core* 6,31 -1% 18 6,38
Dividende je Aktie 2,03 -28% 16 2,80
* fortgeführte Geschäftsbereiche


+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

MUNICH RE ( 7:30 )

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Geschäftsjahr (in Millionen Euro, Dividende in Euro, nach IFRS):


PROG PROG PROG
GESAMTJAHR Gj20 ggVj Zahl Gj19
Bruttoprämien 53.512 +4% 8 51.457
Anlageergebnis 7.083 -8% 4 7.737
Operatives Ergebnis 1.916 -52% 8 4.004
Dividende je Aktie 9,88 +1% 14 9,80


DÜRR ( 7:30 )

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, nach IFRS):


PROG PROG
4. QUARTAL 4Q20 ggVj 4Q19
Auftragseingang 935 -23% 1.217
Umsatz 906 -14% 1.047
EBIT -19 42
EBIT bereinigt 32 -66% 92
Ergebnis nach Steuern -11 28
Ergebnis je Aktie -0,04 0,37


AIXTRON ( 7:30 )

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Geschäftsjahr (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, nach IFRS):


PROG PROG PROG
GESAMTJAHR Gj20 ggVj Zahl Gj19
Umsatz 267 +3% 6 260
EBIT 35 -11% 6 39
Ergebnis nach Steuern/Dritten 30 -9% 6 33
Ergebnis je Aktie 0,26 -10% 7 0,29


Weitere Termine:

05:15 GB/Standard Chartered plc, Jahresergebnis, London

07:00 DE/Takkt AG, Jahresergebnis, Stuttgart

07:00 DE/Adva Optical Networking SE, ausführliches Jahresergebnis,

Martinsried

07:00 FR/Safran SA, Jahresergebnis, Paris

07:00 FR/Axa SA, Jahresergebnis, Paris

07:00 BE/Anheuser-Busch Inbev NV, Ergebnis 4Q, Leuwen

07:30 DE/MLP SE, ausführliches Jahresergebnis ( 10:00 virtuelle Jahres-PK),

Wiesloch

07:30 ES/Telefonica SA, Ergebnis 4Q, Madrid

07:45 DE/Krones AG, Jahresergebnis, Neutraubling

08:00 GB/Anglo American plc, Jahresergebnis, London

08:00 GB/Associated British Foods plc (AB Foods), Pre-close Trading Update,

London

10:00 DE/Infineon Technologies AG, Online-HV

10:00 DE/Deutsche Beteiligungs AG, Online-HV

10:00 DE/Daimler Truck AG, virtuelles Jahres-PG mit Vorstand Daum

17:50 FR/Saint-Gobain SA, Jahresergebnis, Courbevoie

22:05 US/HP Inc, Ergebnis 1Q, Palo Alto

22:05 US/Salesforce.com Inc, Ergebnis 4Q, San Francisco

Vor US-Börsenbeginn:

US/Moderna Inc, Ergebnis 4Q, Cambridge

DIVIDENDENABSCHLAG


Astrazeneca 1,374 GBP
Diageo 0,2796 GBP
Unilever 0,376 GBP


+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- DE
08:00 GfK-Konsumklimaindikator März
PROGNOSE: -14,5 Punkte
zuvor: -15,6 Punkte
- FR
08:45 Verbrauchervertrauen Februar
PROGNOSE: 91
zuvor: 92
- EU
10:00 EZB, Geldmenge M3 und Kreditvergabe Januar
PROGNOSE: +12,4% gg Vj
zuvor: +12,3% gg Vj
Drei-Monats-Rate
PROGNOSE: +11,9% gg Vj
zuvor: +11,3% gg Vj
11:00 Index Wirtschaftsstimmung Februar
Wirtschaftsstimmung Eurozone
PROGNOSE: 91,6
zuvor: 91,5
Industrievertrauen Eurozone
PROGNOSE: -5,4
zuvor: -5,9
Verbrauchervertrauen Eurozone
PROGNOSE: -14,8
Vorabschätzung: -14,8
zuvor: -15,5
- US
14:30 BIP 4Q (2. Veröffentlichung)
annualisiert
PROGNOSE: +4,2% gg Vq
1. Veröff.: +4,0% gg Vq
3. Quartal: +33,4% gg Vq
BIP-Deflator
PROGNOSE: +2,0% gg Vq
1. Veröff.: +2,0% gg Vq
3. Quartal: +3,5% gg Vq
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 845.000
zuvor: 861.000
14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Januar
PROGNOSE: +1,0% gg Vm
zuvor: revidiert +0,5% gg Vm; vorläufig +0,2% gg Vm


+++++ AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN +++++



11:00 IT/Auktion 0,00-prozentiger Anleihen mit Laufzeit April 2026
im Volumen von 4,5 bis 5,0 Mrd EUR
Auktion varibel verzinster Anleihen mit Laufzeit Dezember 2023
im Volumen von 0,75 bis 1,25 Mrd EUR

11:30 HU/Auktion 1,50-prozentiger Anleihen mit Laufzeit August 2026
im Volumen von 25 Mrd HUF
Auktion 2,25-prozentiger Anleihen mit Laufzeit April 2033
im Volumen von 20 Mrd HUF
Auktion 3,00-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Oktober 2038
im Volumen von 15 Mrd HUF.


+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++


Aktuell:
INDEX Stand +/- %
DAX-Future 14.056,00 0,31
S&P-500-Indikation 3.933,75 0,18
Nasdaq-100-Indikation 13.337,00 0,13
Nikkei-225 30.168,27 1,67
Schanghai-Composite 3.578,01 0,39
+/- Ticks
Bund -Future 173,99 -26


Vortag:
INDEX Schluss +/- %
DAX 13.976,00 0,80
DAX-Future 14.013,00 0,95
XDAX 14.019,04 0,94
MDAX 31.758,67 0,36
TecDAX 3.367,31 -0,19
EuroStoxx50 3.705,99 0,46
Stoxx50 3.193,51 0,42
Dow-Jones 31.961,86 1,35
S&P-500-Index 3.925,43 1,14
Nasdaq-Comp. 13.597,97 0,99
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 174,25 -10


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit weiter steigenden Kursen an den europäischen Aktienmärkten rechnen Marktteilnehmer. "Mit dem Angriff auf die 14.000 haben die Bullen die Macht zurückerobert", sagt Thomas Altmann von QC Partners. Die starken Vorlagen aus den USA und aus Asien dürften auch auf Europa überschwappen, so ein weiterer Marktteilnehmer. "Die Notenbanken geben weltweit Grünes Licht", sagt er. Nach Fed-Chef Jerome Powell habe nun auch die Notenbank in Korea die Notwendigkeit einer weiter lockeren Geldpolitik betont, und die Notenbank in Australien kaufe weiter Bonds. Zwar ziehen auch die Renditen wieder an: Die zehnjährige US-Rendite auf Jahreshoch und die japanische Rendite auf Mehrjahreshoch. Angesichts deutlich steigender Inflationserwartungen sollte aber ein moderater Renditeanstieg die Stimmung an den Aktienmärkten nicht belasten.

Rückblick: Etwas fester - Nach dem teils heftigen Ausverkauf am Vortag griffen die Investoren wieder zu, zumal die US-Anleihezinsen nach einem zwischenzeitlich kräftigen Anstieg wieder zurückkamen und es auch an der Wall Street nach oben ging. Ermutigende Signale sendete zudem die deutsche Wirtschaft, die im vierten Quartal 2020 etwas deutlicher als zunächst angegeben gewachsen ist. Telecom Italia (+9,2%) steigerte das Ergebnis im vierten Quartal trotz sinkender Umsätze massiv. Starke Nachrichten aus der Chemie-Industrie kamen von Solvay (+5,8%). Für den Chemiesektor ging es um 0,7 Prozent nach oben. Reiseaktien waren in Erwartung einer beginnenden Normalisierung des Reiseverkehrs im Sommer weiter gesucht, ihr Subindex legte um 1,9 Prozent zu. Bei Iberdrola (+1,4%) fiel laut RBC der Dividendenvorschlag höher als erwartet aus.

DAX/MDAX/TECDAX

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 25, 2021 01:31 ET ( 06:31 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Fester - Bankaktien profitierten von den zuletzt gestiegenen Zinsen. Nach einem erwartet schlechten Jahr 2020 wurde der Ausblick der Aareal-Bank positiv beurteilt. Am Ende des Tages lag der Kurs satte 17 Prozent höher. Im Windschatten legten Deutsche Pfandbriefbank um über 11 Prozent zu. Commerzbank schlossen 3,2 Prozent höher. Die Aktie des Triebwerkherstellers MTU gewann 6 Prozent. Dahinter steckte laut Händlern die Idee, dass die Fluggesellschaften bei einem hohen Kerosinpreis schneller in Flugzeugtypen mit einem niedrigeren Verbrauch investieren könnten. Die Zahlen von Puma (-2%) entsprachen nach Einschätzung von RBC zwar in etwa den Erwartungen, der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr sei aber eher zurückhaltend. Corestate (-9,2%) verfehlte die eigenen Ziele bei den Gewinnkennziffern. Von gemischten Zahlen sprach ein Marktteilnehmer mit Blick auf Hensoldt (-0,3%). Formycon (+14,3%) meldete die beschleunigte Begutachtung seiner Anträge auf die klinische Prüfung eines Covid-Mittels.

XETRA-NACHBÖRSE

Alstria Office (+0,3%) hat 2020 unter dem Strich deutlich weniger verdient und weniger umgesetzt, wie nachbörslich bekannt wurde. Freenet (+0,8%) erreichte im Gesamtjahr 2020 die gesteckten Ziele und stellte für das laufende Jahr eine weitgehend stabile Entwicklung in Aussicht. Patrizia (+3,0%) verdiente 2020 operativ weniger,rechnet aber 2021 wird mit einer Stabilisierung beim Transaktionsvolumen. Progress-Werk Oberkirch rückten 1,5 Prozent vor, obwohl coronabedingt und wegen Aufwendungen für Umstrukturierungen 2020 ein Verlust anfiel.

USA / WALL STREET

Fester - Der Dow markierte im Verlauf ein Rekordhoch und überstieg dabei knapp die Marke von 32.000 Punkten. Gestützt wurde die Stimmung von der Hoffnung auf eine schnelle Erholung der Weltwirtschaft. Zudem stützte, dass US-Notenbankchefs Jerome Powell vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des US-Repräsentantenhauses wiederholte, dass die Politik der niedrigen Zinsen noch lange Zeit fortgesetzt wird. Die Baumarktkette Lowe's profitierte im vierten Quartal vom Lockdown, der viele Menschen zur Renovierung der eigenen vier Wände veranlasste und Rekordumsätze bescherte. Die Aktie gab mit Gewinnmitnahmen jedoch 3,7 Prozent nach. Sehr gut kamen die Viertquartalszahlen des Cybersecurity-Unternehmens McAfee (+7,1%) an. Johnson & Johnson (J&J) rückten um 1,3 Prozent vor in Reaktion auf die Nachricht, dass die US-Gesundheitsbehörde den Covid-19-Impfstoff des Pharmaherstellers für sicher hält, weshalb die Zulassung bald erfolgen dürfte. HP Inc. (+2,2%) will für 425 Millionen Dollar in bar das US-Unternehmen HyperX erwerben, einen Hersteller von Peripherie-Geräten für Computerspiele. Der Pharmadienstleister Icon kauft für 12 Milliarden Dollar die PRA Health Sciences Inc. PRA sprangen um 18,7 Prozent aufwärts, Icon gaben 7,8 Prozent nach.

Staatsanleihen wurden verkauft, wobei die Zehnjahresrendite phasenweise erstmals seit gut einem Jahr die Marke von 1,40 Prozent überstieg.

+++++ DEVISENMARKT +++++


zuletzt +/- % 0:00 Uhr Mi, 17:20 Uhr % YTD
EUR/USD 1,2180 +0,12% 1,2165 1,2129 -0,3%
EUR/JPY 129,01 +0,18% 128,79 128,54 +2,3%
EUR/CHF 1,1031 -0,01% 1,1032 1,1022 +2,0%
EUR/GBP 0,8601 -0,01% 0,8602 0,8602 -3,7%
USD/JPY 105,92 +0,04% 105,88 105,98 +2,5%
GBP/USD 1,4159 +0,12% 1,4142 1,4099 +3,6%
USD/CNH 6,4477 -0,01% 6,4485 6,4537 -0,9%
Bitcoin
BTC/USD 50.398,50 3,234 48.819,75 49.667,75 +73,5%


Der Dollar zeigte sich knapp behauptet. Der Dollar-Index gab 0,1 Prozent nach. Die Währungsexperten der ING erwarten, dass der Greenback nachgeben wird. Powells Bekräftigung der lockeren Geldpolitik und fehlende Hinweise auf ein Zurückfahren der Anleihekäufe durch die US-Notenbank trotz der Aussichten auf eine Erholung der Wirtschaft sprächen für einen schwächeren Dollar. Powell habe zwar Bedenken wegen des Inflationsdrucks zerstreut, das geplante Konjunkturpaket von US-Präsident Biden werde jedoch die Inflationserwartungen untermauern

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL


zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 63,39 63,22 +0,3% 0,17 +30,2%
Brent/ICE 67,21 67,04 +0,3% 0,17 +29,9%


Die Ölpreise stiegen und zeigten sich unbeeindruckt vom unerwarteten Anstieg der US-Rohölvorräte, die in den Wochen zuvor aber auch teils stärker gefallen waren. Im Vordergrund stünden derzeit stärker die Erholung der Wirtschaft und der damit voraussichtlich verbundene höhere Ölbedarf, hieß es von Marktteilnehmern.

METALLE


zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.796,52 1.805,33 -0,5% -8,81 -5,3%
Silber (Spot) 27,97 27,98 -0,0% -0,01 +6,0%
Platin (Spot) 1.262,65 1.270,40 -0,6% -7,75 +18,0%
Kupfer-Future 4,33 4,29 +0,9% +0,04 +23,2%


Der Goldpreis fiel leicht zurück, weil das zinslose Edelmetall mit den steigenden Anleiherenditen an Attraktivität verlor.

+++++ MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR +++++

CORONA-PANDEMIE

- Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer ist laut einer israelischen Studie gleichmäßig effektiv über alle Altersgruppen hinweg, auch bei Menschen ab 60. Der Impfstoff bietet bereits nach der ersten Injektion einen Schutz mit einer Wirksamkeit von 94 Prozent vor der Entwicklung von Covid-19-Syptomen bei Erwachsenen ab 16. Die Wirksamkeit zur Verhinderung einer schweren Erkrankung liege bei 92 Prozent.

- Ungeachtet der Unterstützung aus Berlin hat die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) noch keinen Antrag auf Zulassung für des russischen Impfstoff Sputnik erhalten.

- Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), erwartet, dass die Bundesbürger im Sommer relativ problemlos ins Ausland verreisen können.

- Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat für ein EU-weites Corona-Impfzertifikat nach israelischem Vorbild plädiert.

- Angesichts einer möglichen dritten Infektionswelle verschärft Schweden seine Corona-Maßnahmen. Cafés, Bars und Restaurants dürfen ab dem 1. März nur noch bis 20.30 Uhr öffnen. Die Anzahl der Kunden in Geschäften und Fitnessstudios wird begrenzt.

BAFIN-REFORM

Die Bundesregierung hat Ergänzungen zu den Reformplänen für die Finanzaufsicht Bafin wegen des Wirecard-Skandals auf den parlamentarischen Weg gebracht. Unter anderem soll die Behörde demnach zum Schutz der Verbraucher auch verdeckte Testkäufe durchführen können.

FISKALPOLITIK DEUTSCHLAND

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will in der kommenden Legislaturperiode Steuererhöhungen für Besserverdienende und Vermögende sowie Entlastungen für untere und mittlere Einkommen durchsetzen. Die SPD befürworte auch "die Vermögensteuer, damit Länder und Kommunen mehr Geld für die Infrastruktur, die Kitas, Schulen, öffentlichen Nahverkehr und Polizei zur Verfügung haben".

GELDPOLITIK SÜDKOREA

Die südkoreanische Zentralbank hat ihre Prognose für die Inflationsentwicklung im laufenden Jahr etwas angehoben, aber keine Änderung ihres geldpolitischen Kurses signalisiert. Die Prognose für das Wirtschaftswachstum 2021 blieb unverändert bei 3,0 Prozent, für 2022 werden 2,5 Prozent erwartet. Den Leitzins bestätigte die Zentralbank wie erwartet mit 0,50 Prozent.

GELDPOLITIK USA

Die Erholung am US-Arbeitsmarkt ist laut US-Notenbankerin Lael Brainard nicht so stark wie der Rückgang der Arbeitslosenquote sie scheinen lässt. Fed-Vize-Chairman Richard Clarida ist derweil zuversichtlich für die wirtschaftliche Entwicklung im laufenden Jahr. "Die Entwicklung mehrerer effektiver Impfstoffe und Stimulusmaßnahmen der Regierung signalisieren mir, dass sich die Aussichten für die Wirtschaft 2021 und darüber verbessern und sich das Abwärtsrisiko vermindert", sagte er.

US-NOTENBANK

Die Finanzdienstleistungssysteme der US-Notenbank sind am Mittwoch (Ortszeit) für Stunden ausgefallen. Betroffen waren nach Angaben der Fed unter anderem die Zahlungsverkehrssysteme, die von Banken und Regierungsagenturen genutzt werden. Einen Vorfall dieses Ausmaßes hat es nach Angaben von Regierungsmitarbeitern bisher nie gegeben, da die Fed-Systeme als extrem zuverlässig gelten.

METALL- UND ELEKTRONIKINDUSTRIE DEUTSCHLAND

Die IG Metall hat im Tarifstreit in der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen Streiks für die kommende Woche angekündigt.

SAP

will wie bei der Vorlage der Jahreszahlen versprochen eine deutlich höhere Dividende für 2020 zahlen. Sie wird auf 1,85 Euro steigen gegenüber 1,58 Euro für 2019. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 41 Prozent.

ALSTRIA OFFICE REIT

Nachfolgend die Zahlen und Prognosen zum Geschäftsjahr 2020 (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie, FFO je Aktie und Dividende in Euro, nach IFRS):


BERICHTET PROG PROG
GESAMTJAHR Gj20 ggVj Gj20 ggVj Gj19
Umsatz 177 -6% 183 -2% 187
Konzernergebnis 168 -71% 159 -73% 581
Ergebnis je Aktie 0,95 -71% 0,89 -73% 3,27
FFO je Aktie 0,61 -3% 0,60 -5% 0,63
FFO 108,7 -3% 107,6 -4% 112,5
Dividende je Aktie 0,53 0% 0,52 -2% 0,53


(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 25, 2021 01:31 ET ( 06:31 GMT)

Für 2021 peilt Alstria eine stabile Geschäftsentwicklung mit einen Umsatz von 177 Millionen Euro und einem FFO von 108 Millionen Euro an. Solange die Covid-19-Pandemie anhalte, sei von einem "schwachen Vermietungsmarkt" auszugehen.

FREENET

Nachfolgend die Zahlen und Prognosen zum vierten Quartal 2020 (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, nach IFRS)


BERICHTET PROG PROG
4. QUARTAL 4Q20 ggVj 4Q20 ggVj 4Q19
Umsatz 671 -5% 694 -2% 706
EBITDA 97 -4% 102 +1% 101
Konzernergebnis k.A. 216 15
Ergebnis je Aktie k.A. k.A. 0,11
Freier Cashflow 17 -66% 27 -47% 50


SCHNEIDER-NEUREITHER (SNP)

übernimmt 74,9 Prozent an der ebenfalls in Heidelberg ansässigen Exa AG. Die übrigen 25,1 Prozent der Exa-Anteile verbleiben bei einer Gesellschaft von Divya Vir Rastogi, CEO und Mitgründer von Exa, mit einer Put-Option ab dem Jahr 2024 und einer Call-Option ab dem Jahr 2025.

ATOSS SOFTWARE

Ursula Obereder aus dem Aktionärskreis der Gründerfamilie plant einen Verkauf von bis zu 480.000 Aktien, entsprechend 6,0 Prozent des Grundkapitals, an institutionelle Investoren.

PROGRESS-WERK OBERKIRCH

Der Umsatz brach 2020 nach vorläufigen Zahlen auf 371 (458) Millionen Euro ein. Der EBIT-Verlust betrug 10,1 Millionen nach einem Gewinn von knapp 20 Millionen Euro im Vorjahr. Bereinigt stand ein operativer Gewinn von knapp 14 Millionen Euro zu Buche. Unter dem Strich fuhr PWO einen Verlust von 11,7 Millionen ein, nach einem Vorjahresgewinn von 9,2 Millionen. Der freie Cashflow stieg aber auf knapp 29 (15) Millionen Euro. 2021 sieht der Autozulieferer weiterhin von großen Herausforderungen geprägt, nicht nur wegen der Pandemie, sondern auch wegen Engpässen bei kritischen Bauteilen wie Halbleitern.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/err/gos

END) Dow Jones Newswires

February 25, 2021 01:31 ET ( 06:31 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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