DAX®13.260,27-0,40%TecDAX®3.087,93-0,22%S&P 500 I3.669,48-0,01%Nasdaq 10012.456,41+0,01%
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 6 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.




+++++ TAGESTHEMA +++++

Die US-Notenbank (Fed) berät zum letzten Mal in diesem Jahr über ihre Zinspolitik. Ende Oktober hatte sie sie weiter gelockert und zugleich das Signal gesendet, dass sie nach drei Zinssenkungen in Serie eine Pause einlegen will. Der Offenmarktausschuss (FOMC) reduzierte den Leitzins damals um 25 Basispunkte auf 1,50 bis 1,75 Prozent. Für die bevorstehende Sitzung rechnen die Märkte deshalb mit überwältigender Mehrheit, dass der Leitzins auf dem aktuellen Stand verharren wird. Auch bei der Kommunikation sind keine großen Änderungen zu erwarten. Da die Handelskonflikte weiterhin in der Schwebe sind, dürfte die Fed zwar gegenüber konjunktureller Abwärtsrisiken wachsam bleiben, doch insgesamt dürfte Fed-Chef Jerome Powell bei der Pressekonferenz die abwartende Haltung herausstellen. Deshalb wird sich der Blick der Marktakteure insbesondere auf die Zinsprognosen der Fed richten. Eine Reihe von Ökonomen glaubt, dass die Projektionen der Zentralbank zeigen werden, dass die Medianerwartung der Notenbanker für das nächste Jahr stabil bleibt, obwohl einige anerkennen, dass eine sehr falkenhafte oder sehr taubenhafte Sichtweise von einem oder zwei Notenbankern die Gesamtansicht ein wenig verzerren könnte.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

METRO ( 18:30 )

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro):


PROG PROG PROG
4. QUARTAL 4Q18/19 ggVj Zahl 4Q17/18
EBITDA 511 +15% 8 443
EBITDA* 312 -3% 8 322
EBIT 359 +19% 8 302
Erg nach Steuern/Dritten fortg. Geschäft 190 -5% 8 199
Ergebnis je Aktie fortg. Geschäft 0,52 -5% 8 0,55
-* ohne Immobilienbeitrag


TUI GROUP ( 13:45 )

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr 2018/19 (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro):


PROG PROG PROG
Gj Gj18/19 ggVj Zahl Gj17/18
Umsatzerlöse 19.469 +5% 6 18.504
EBITA bereinigt 874 -23% 6 1.137
Dividende je Aktie 0,53 -26% 7 0,72


Weitere Termine:

07:00 GB/Credit Suisse Group (CS Group), Investorentag

07:30 SA/Saudi Arabian Oil Co (Aramco), Erstnotiz an der Saudi Stock

Exchange (Tadawul)

08:00 GB/Telefonica Deutschland Holding AG, Veröffentlichung des

mittelfristigen Geschäfts- sowie Dividendenausblicks

08:00 ES/Inditex SA, Ergebnis 9 Monate

10:30 GB/Thyssenkrupp AG, Kapitalmarkttag

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- US
14:30 Verbraucherpreise November
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
zuvor: +0,4% gg Vm
Verbraucherpreise Kernrate
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
zuvor: +0,2% gg Vm

14:30 Realeinkommen November

16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen
Energy Information Administration (EIA)

20:00 Fed, Ergebnis der FOMC-Sitzung, Projektionen zu Zinsen,
Wachstum, Inflation und Arbeitslosenquote;
Fed-Funds-Zielsatz
PROGNOSE: 1,50% bis 1,75%
zuvor: 1,50% bis 1,75%


+++++ AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN +++++


11:00 CH/Auktion 0,00-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Juli 2039 (
offenes Volumen)

11:30 GB/Auktion 0,125-prozentiger und inflationsindexierter Anleihen mit
Laufzeit August 2048 in Volumen von 500 Mio GBP


+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++


INDEX Stand +/- %
DAX-Future 13.079,50 0,11
S&P-500-Future 3.135,25 -0,06
Nikkei-225 23.391,86 -0,08
Schanghai-Composite 2.924,83 0,26
+/- Ticks
Bund -Future 172,24 17224

Vortag:
INDEX Vortagesschluss +/- %
DAX 13.070,72 -0,27
DAX-Future 13.069,00 -0,03
XDAX 13.071,03 -0,03
MDAX 27.276,36 -0,37
TecDAX 3.028,04 -0,82
EuroStoxx50 3.671,78 -0,01
Stoxx50 3.322,93 -0,08
Dow-Jones 27.881,72 -0,10
S&P-500-Index 3.132,52 -0,11
Nasdaq-Comp. 8.616,18 -0,07
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 172,19 -15


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Nach der Berg- und Talfahrt am Vortag dürfte die Volatilität die Börsen weiterhin begleiten. Zum Handelsstart am Mittwoch werden die Aktienmärkte zunächst unverändert erwartet, allerdings stehen in den kommenden Tagen eine Menge wichtiger Termine auf der Agenda. Nach Handelsschluss in Europa zunächst die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Dazu kommt die Wahl in Großbritannien am Donnerstag. Hier deutet die jüngste Umfrage auf einen schrumpfenden Vorsprung der konservativen Tory-Partei von Premierminister Boris Johnson hin. Über allem thront der US-chinesische Handelsstreit, denn sollte es bis zum Sonntag keine Einigung geben, drohen neue US-Strafzölle.

Rückblick: Die Aktienmärkte schlossen deutlich von den Tagestiefs erholt, gestützt von einem Bericht, wonach die USA und China anscheinend die Grundlage für einen Aufschub neuer Zölle verhandeln. "Das ist klar positiv", sagte ein Marktteilnehmer. Der Rücksetzer der Indizes am Vormittag wurde im Handel mit den "Risiken aus der Wochen-Agenda" begründet, wie den Notenbanksitzungen in den USA und in der Eurozone, den Wahlen in Großbritannien und schließlich eben auch mit dem Ablauf der Frist vorn weiteren drohenden US-Strafzöllen auf chinesische Importe. Der Ausstieg aus dem Diabetes-Forschung wurde mit Kursaufschlägen für Sanofi von 5,9 Prozent gefeiert. Valeo reagierten mit Abgaben von 7,4 Prozent auf die Bekanntgabe der Mittelfristziele. Die Analysten von Jefferies äußerten darauf Zweifel an deren Erreichbarkeit.

DAX/MDAX/TECDAX

Etwas leichter - An der Spitze der DAX-Verliererliste lagen Wirecard, die um 4,6 Prozent fielen und die niedrigsten Kurse seit April markierten. Offenbar bauten immer noch Teilnehmer Leerverkaufspositionen auf, hieß es mit Blick auf immer wieder hochkochende Spekulationen über Bilanzunregelmäßigketen. Bei der Deutschen Bank schauten Marktteilnehmer auf eine Investorenkonferenz. Das Institut sieht sich beim Umbau im Plan. Für die Aktie ging es nach anfänglichen Gewinnen dennoch um 0,8 Prozent nach unten. K+S stiegen um 4,1 Prozent mit Erwägungen, möglicherweise das Salzgeschäft zu verkaufen. Leoni fielen um 1,3 Prozent. Das Unternehmen will die Liquidität erhöhen. Elringklinger zogen um 12,6 Prozent an. Metzler hatte die Aktie auf die Kaufliste genommen. Allgeier sprangen um 13,6 Prozent nach oben nach gut aufgenommenen Eckzahlen für 2019 und einem ebensolchen Ausblick.

XETRA-NACHBÖRSE

Die Aktien von Hornbach Baumarkt und Hornbach Holding legten nachbörslich um je rund 6 Prozent zu bei Lang & Schwarz nach gut ausgefallenen vorläufigen Drittquartalszahlen, verbunden mit einem erhöhten Gewinnausblick (s.u.). 2,5 Prozent höher habe man die Aktie von Borussia Dortmund gesehen, hieß es weiter. Hintergrund waren die Zwischenstände von den zeitgleich laufenden Champions-League-Spielen, wonach Borussia Dortmund dank einer Führung auf gutem Weg war, das Achtelfinale zu erreichen.

USA / WALL STREET

Kaum bewegt - Ein neuer Hoffnungsschimmer im US-chinesischen Handelsstreit sorgte für verhaltene Zuversicht. Gleichzeitig bremsten aber Aussagen von Präsident Donald Trumps Wirtschaftsberater Lawrence Kudlow wie auch die bevorstehenden Sitzungen der US-Notenbank und der EZB am Mittwoch und Donnerstag sowie die Wahl in Großbritannien am Donnerstag die Risikobereitschaft. Die Verhandlungsführer der USA und Chinas arbeiten einem Bericht des Wall Street Journals zufolge zwar an der Grundlage für einen Aufschub neuer Strafzölle, die die USA China ab dem 15. Dezember angedroht haben. Wie Kudlow während des Handels sagte, sind die Strafzölle aber noch nicht vom Tisch. Daneben deutete Kudlow auch an, dass angekündigte Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus Brasilien und Argentinien noch keine ausgemachte Sache seien. Die Nachricht, dass Vertreter der Regierungen der USA, Mexikos und Kanadas das neue Freihandelsabkommen USMCA unterzeichnet haben, nachdem die US-Demokraten dafür grünes Licht gegeben hatten, sorgte für keinen Rückenwind mehr. Netflix litten unter einer Abstufung auf "Underperform" durch das Analysehaus Needham und verloren 3,1 Prozent. Needham befürchtet, dass Netflix 2020 Millionen an Kunden verlieren wird. Autozone zogen um 6,9 Prozent an. Der Autoteilehändler überraschte im ersten Quartal positiv. Designer Brands rutschten dagegen um 16,3 Prozent ab nach verfehlten Markterwartungen.

+++++ DEVISENMARKT +++++


DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Uhr Di, 17.31 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1089 -0,0% 1,1093 1,1094 -3,3%
EUR/JPY 120,58 -0,1% 120,87 120,61 -4,1%
EUR/CHF 1,0922 +0,0% 1,1025 1,0930 -3,0%
EUR/GBR 0,8440 -0,2% 0,8975 0,8420 -6,2%
USD/JPY 108,74 -0,1% 107,74 108,72 -0,8%
GBP/USD 1,3138 +0,1% 1,2500 1,3175 +2,9%
USD/CNH 7,0373 +0,1% 7,0282 7,0310 +2,5%
Bitcoin
BTC/USD 7.190,01 -0,60 8.578,75 7.239,51 +93,3%


(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

December 11, 2019 01:36 ET ( 06:36 GMT)

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