DAX ®12.985,75+2,35%TecDAX ®3.075,09+1,55%S&P 5003.379,27+0,54%NASDAQ11.059,03-0,26%
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 6 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.




+++++ TAGESTHEMA +++++

Die US-Regierung und der Senat haben sich auf ein umfangreiches Konjunkturpaket für die von der Corona-Pandemie betroffene Wirtschaft geeinigt. Das Hilfspaket hat ein Volumen von geschätzt 2 Billionen US-Dollar. "Meine Damen und Herren (...) wir haben eine Abmachung", sagte Eric Ueland, Direktor für legislative Angelegenheiten im Weißen Haus, am frühen Mittwochmorgen. Die Demokraten sollen in dem Deal unter anderem höhere Arbeitslosenleistungen durchgesetzt haben.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

07:10 DE/Norma Group SE, ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/Jenoptik AG, ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/Dermapharm Holding SE, Jahresergebnis

07:30 DE/Zooplus AG, ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/Sixt SE, ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/Sixt Leasing SE, ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), ausführliches Jahresergebnis

08:00 DE/Amadeus Fire AG, ausführliches Jahresergebnis

08:00 DE/Jost Werke AG, ausführliches Jahresergebnis

08:30 DE/Leifheit AG, ausführliches Jahresergebnis

10:30 DE/Helaba Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale,

Webkonferenz zum Jahresergebnis, Frankfurt

DIVIDENDENABSCHLAG


Name Dividende
Carl Zeiss Meditec AG 0,65 EUR


+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- DE
10:00 Ifo-Geschäftsklimaindex März (endgültig)
PROGNOSE: 87,4
vorläufig: 87,7
zuvor: 96,0
Lagebeurteilung
PROGNOSE: 93,6
vorläufig: 93,8
zuvor: 99,0
Geschäftserwartungen
PROGNOSE: 81,9
vorläufig: 82,0
zuvor: 93,2
- GB
10:30 Verbraucherpreise Februar
PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+1,7% gg Vj
zuvor: -0,3% gg Vm/+1,8% gg Vj
- BE
15:00 Geschäftsklimaindex März
PROGNOSE: -20,0 Punkte
zuvor: -2,7 Punkte
- US
13:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
PROGNOSE: -0,5% gg Vm
zuvor: -0,2% gg Vm

15:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen
Energy Information Administration (EIA)


+++++ AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN +++++


11:00 SE/Auktion neuer 0,125-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Mai 2031
im Volumen von 2,0 Mrd SEK

11:00 NO/Auktion 3,00-prozentiger Anleihen mit Laufzeit März 2024
im Volumen von 2 Mrd NOK

12:00 CZ/Auktion 0,45-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Oktober 2023
im Volumen von max. 5,0 Mrd CZK
Auktion neuer 1,20-prozentiger Anleihen mit Laufzeit März 2031
im Volumen von max. 3,0 Mrd CZK
Auktion variabel verzinster Anleihen mit Laufzeit
November 2027 im Volumen von max. 4,0 Mrd CZK


+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++


Aktuell:
INDEX Stand +/- %
DAX-Future 9.713,00 0,46
S&P-500-Indikation 2.436,75 -0,72
Nasdaq-100-Indikation 7.500,50 -0,60
Nikkei-225 19.546,63 8,04
Schanghai-Composite 2.786,81 2,36
+/- Ticks
Bund -Future 170,52 6

Vortag:
INDEX Vortagesschluss +/- %
DAX 9.700,57 10,98
DAX-Future 9.669,50 10,11
XDAX 9.702,93 10,03
MDAX 20.181,98 7,14
TecDAX 2.491,41 7,53
EuroStoxx50 2.715,11 9,24
Stoxx50 2.589,48 7,95
Dow-Jones 20.704,91 11,37
S&P-500-Index 2.447,33 9,38
Nasdaq-Comp. 7.417,86 8,12
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 170,53 -74


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick - Zwischen Rally-Fortsetzung und Gewinnmitnahmen nach den rasanten Kursgewinnen vom Vortag schwanken Händler am Mittwoch an Europas Börsen. Die Hoffnung auf eine Einigung beim US-Rettungspaktet hatte am Dienstag für einen Kurssprung von 11 Prozent im Dow Jones Index gesorgt, der größte Tagesgewinn seit 1933. Gleichzeitig sorgt aber US-Präsident Trump wieder für Verwirrung, der entgegen dem Rat der Medizinfachleute das Land schon in zwei Wochen zu Ostern wieder auf normalen Pfaden sehen will. Ob Europa nach den US-Gewinnen weiter zulegt oder mit der nun erfolgten Einigung auf ein Rettungspaket in den USA erst einmal Gewinne nach dem Motto "buy the rumour, sell the fact" mitnimmt, ist noch offen. Positive Zeichen für eine Fortsetzung der Erholung kommen nicht nur durch die Käufe der Schnäppchenjäger, sondern auch aus der realen Wirtschaft. Dort ziehen die Preise für Öl und Industriemetalle wieder an. Weniger im Blick steht der Ifo-Geschäftsklimaindex. Er wird nur in einer finalen Form vorgelegt, nachdem er bereits wegen der Krise vorgezogen worden war.

Rückblick - Fundamental sorgte die Ankündigung praktisch unbegrenzter Anleihekäufe durch die US-Notenbank für eine Absicherung der Kurse nach unten. Im Blick stand auch der massive Einbruch der europäischen Einkaufsmanagerindizes. Die Industrie in Deutschland rutschte aber weniger dramatisch als befürchtet ab. Viele Aktienkurse legten rekordverdächtige Tagesgewinne hin. Der Sektorenindex der Automobilwerte erholte sich um 15,4 Prozent. Gesucht waren auch die Werte der Versicherungsbranche. Scor gewannen gut 22 Prozent. Die Branchentitel profitierten von der Entspannung bei ihren Kapitalanlagen mit der Erholung auf der Aktien- und Anleihenseite. Der Branchenindex schnellte um 15,1 Prozent nach oben. Unter den Bankenwerten gewannen ING gut 20 Prozent und Julius Bär knapp 19 Prozent. Im Ölsektor erholten sich BP um knapp 22 Prozent, obwohl der Ölpreis selbst im Verlauf wieder deutlich unter die Tageshochs zurückfiel.

DAX/MDAX/TECDAX

Hausse - Der DAX schloss auf dem höchsten Stand seit dem 11. März. Die Erholung zog sich marktbreit durch alle Branchen. Gewinner Nummer eins waren Daimler mit einem Plus von gut 27 Prozent. Der Konzern hatte die Finanzstärke des Konzerns betont und mitgeteilt, man benötige trotz Krise keine Staatshilfen. Im Windschatten zogen VW um 19 Prozent an und BMW um 14,5 Prozent. Gesucht waren auch die Werte der Versicherungsbranche. Im DAX stiegen Munich Re um gut 20 Prozent und Allianz um knapp 16 Prozent, im MDAX zogen Hannover Rück um 17 Prozent an. Daneben sprangen Infineon um 14 Prozent nach oben. Fresenius setzten ihre Rally mit plus 13 Prozent fort, nachdem Bernstein sie auf "Outperform" erhöht hatte. Im MDAX stiegen Thyssenkrupp um gut 26 Prozent, auch CTS Eventim, Hochtief und Siltronic legten überdurchschnittlich zu. Nordex sprangen um ein Drittel nach oben nach einem guten Ausblick. Schaeffler stiegen um 13,4 Prozent, der Autozulieferer hält am Dividenenvorschlag fest. Mit LPKF ging es gut 23 Prozent höher, nach vier Jahren Ausfall soll wieder eine Dividende gezahlt werden. Prosiebensat1 stiegen um 11,3 Prozent, nachdem Mediaset die Beteiligung ausgebaut hatte.

XETRA-NACHBÖRSE

Von einem extrem hohen Umsatz berichtete ein Händler von Lang & Schwarz. Einzelwerte hätten aber nicht im Fokus gestanden. Der Gesamtmarkt legte trotz der festen Wall Street nicht mehr zu, nachdem der DAX in den letzten Xetra-Handelsminuten nochmals einen kräftigen Satz nach oben gemacht hatte.

USA / WALL STREET

Zweistellige Gewinne - Der Dow-Jones-Index gewann über 2.000 Punkte und legte in Prozent so viel zu wie nie seit nahezu 90 Jahren. Am Markt wuchs die Hoffnung, dass der Kongress sich auf ein Stimuluspaket zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Coronafolgen einigen wird. Auch Aussagen von US-Präsident Donald Trump kamen an den Märkten gut an. Er will die wegen der Pandemie erlassenen Maßnahmen auf wirtschaftlichen Gründen möglichst bald wieder lockern. Am Aktienmarkt wurden die abgestürzten Titel gekauft. Bei den Branchen waren dies zum Beispiel Verbraucherdienstleistungen (+16 Prozent), zu denen auch Reiseunternehmen und Restaurants gehören. Auch der Automobil- (+17 Prozent) und der Energiesektor (+16 Prozent) waren stark gesucht. Bei Einzelwerten haussierten etwa die Aktien der Fluglinie American Airlines um 36 Prozent, die des Mode-Einzelhändlers L Brands um 39 Prozent oder des Kreuzfahrtanbieter Royal Caribbean um 22 Prozent. Im Dow stiegen Boeing, American Express und Chevron um 20 Prozent oder mehr.

Im Windschatten der gefragten Aktien standen Anleihen, die verkauft wurden. Sinkende Notierungen am US-Rentenmarkt treiben die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um 5,3 Basispunkte auf 0,84 Prozent - trotz der Aussicht einer extremen Nachfrage durch die Fed.

+++++ DEVISENMARKT +++++


DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Uhr Di, 18:50 Uhr % YTD
EUR/USD 1,0819 +0,07% 1,0812 1,0757 -3,5%
EUR/JPY 120,33 +0,07% 120,25 119,93 -1,3%
EUR/CHF 1,0597 -0,02% 1,0599 1,0581 -2,4%
EUR/GBP 0,9147 -0,27% 0,9172 0,9168 +8,1%
USD/JPY 111,22 +0,01% 111,21 111,48 +2,3%
GBP/USD 1,1828 +0,33% 1,1788 1,1730 -10,7%
USD/CNH 7,0803 -0,01% 7,0812 7,0890 +1,6%
Bitcoin
BTC/USD 6.679,26 -1,461 6.778,31 6.652,51 -7,4%


(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

March 25, 2020 02:34 ET ( 06:34 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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