DAX®12.543,06-0,12%TecDAX®3.052,11-0,33%Dow Jones 3028.367,93+0,56%Nasdaq 10011.666,33+0,01%
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MITTWOCH bis FREITAG: In Südkorea bleiben die Börsen wegen der Feiertage zum Koreanischen Erntedankfest (Chuseok) geschlossen.

DONNERSTAG bis MITTWOCH: In China ruht der Börsenhandel wegen der "Goldenen Woche" rund um den Nationalfeiertag.

+++++ TAGESTHEMA +++++

US-Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden haben sich bei ihrer ersten Fernsehdebatte harte Wortgefechte geliefert. Biden bezichtigte Trump fünf Wochen vor der Präsidentschaftswahl am 3. November der "Lügen" unter anderem im Umgang mit der Corona-Pandemie. Der demokratische Präsidentschaftskandidat machte Trump für die hohe Zahl der Corona-Toten in dem Land - mehr als 205.000 - verantwortlich. Trump entgegnete, wäre Biden derzeit Präsident, wären noch viel mehr Menschen gestorben. Außerdem wolle Biden im Kampf gegen das Virus die US-Wirtschaft wieder stilllegen. Trump attackierte Biden auch für Geschäfte von dessen Sohn Hunter in der Ukraine und mit China. Thema waren auch Enthüllungen der New York Times, wonach Trump in den Jahren 2016 und 2017 jeweils nur 750 Dollar Einkommenssteuer auf Bundesebene gezahlt hatte. Biden hatte Stunden vor der TV-Debatte seine eigene Steuererklärung des Jahres 2019 veröffentlicht. Er und seine Frau Jill zahlten demnach im vergangenen Jahr 299.346 Dollar an Bundessteuern. Zu Beginn hatten die Rivalen über die umstrittene Nominierung einer neuen Verfassungsrichterin durch Trump gestritten. Biden warf dem Präsidenten vor, durch die Stärkung der konservativen Mehrheit des Obersten US-Gerichtshofs die Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama rückgängig machen zu wollen. Trump entgegnete, er habe als Präsident das Recht zur Nominierung der Richterin Amy Coney Barrett nach dem Tod der linksliberalen Richterin Ruth Bader Ginsburg.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

09:00 DE/Drägerwerk AG & Co KGaA, Online-HV

10:00 DE/Volkswagen AG (VW), Online-HV

11:00 DE/Leifheit AG, Online-HV

DIVIDENDENABSCHLAG


Alstria Office REIT: 0,53 EUR


+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- DE
08:00 Import-/Exportpreise August
Importpreise
PROGNOSE: 0,0% gg Vm/-4,1% gg Vj
zuvor: +0,3% gg Vm/-4,6% gg Vj
08:00 Einzelhandelsumsatz August
saisonbereinigt real
PROGNOSE: +0,5% gg Vm
zuvor: -0,2% gg Vm
09:55 Arbeitsmarktdaten September
Arbeitslosenzahl saisonbereinigt
PROGNOSE: -6.000 gg Vm
zuvor: -9.000 gg Vm
Arbeitslosenquote saisonbereinigt
PROGNOSE: 6,4%
zuvor: 6,4%
- GB
08:00 BIP 2Q (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: -20,4% gg Vq/-21,7% gg Vj
1. Veröff.: -20,4% gg Vq/-21,7% gg Vj
1. Quartal: -2,2% gg Vq/ -1,7% gg Vj
- FR
08:45 Verbraucherpreise September (vorläufig)
PROGNOSE: -0,3% gg Vm/+0,2% gg Vj
zuvor: -0,1% gg Vm/+0,2% gg Vj
HVPI
PROGNOSE: -0,1% gg Vm/+0,5% gg Vj
zuvor: -0,1% gg Vm/+0,2% gg Vj
08:45 Privater Verbrauch August
PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+0,2% gg Vj
zuvor: +0,5% gg Vm/+0,6% gg Vj
- IT
11:00 Verbraucherpreise September (vorläufig)
PROGNOSE: -0,5% gg Vm/-0,4% gg Vj
zuvor: +0,3% gg Vm/-0,5% gg Vj
- US
14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht September
Beschäftigung privater Sektor
PROGNOSE: +600.000 Stellen
zuvor: +428.000 Stellen
14:30 BIP 2Q (3. Veröffentlichung)
annualisiert
PROGNOSE: -31,7% gg Vq
2. Veröff.: -31,7% gg Vq
1. Quartal: -5,0% gg Vq
BIP-Deflator
PROGNOSE: -2,0% gg Vq
2. Veröff.: -2,0% gg Vq
1. Quartal: +1,4% gg Vq
15:45 Index Einkaufsmanager Chicago September
PROGNOSE: 51,9
zuvor: 51,2


+++++ AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN +++++


11:30 DE/Auktion 0,00-prozentiger Bundesobligationen mit Laufzeit
Oktober 2025 im Volumen von 4,0 Mrd EUR

12:00 CZ/Auktion 0,05-prozentiger Anleihen mit Laufzeit November 2029
im Volumen von max. 3,0 Mrd CZK
Auktion 1,5-prozentiger Anleihen mit Laufzeit April 2040
im Volumen von max. 2,0 Mrd CZK


+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++


Aktuell:
INDEX Stand +/- %
DAX-Future 12.737,00 -0,65
S&P-500-Indikation 3.323,50 -0,52
Nasdaq-100-Indikation 11.282,50 -0,44
Nikkei-225 23.285,17 -1,08
Schanghai-Composite 3.235,37 0,34
+/- Ticks
Bund -Future 174,79 -6

Vortag:
INDEX Schluss +/- %
DAX 12.825,82 -0,35
DAX-Future 12.820,50 -0,27
XDAX 12.838,56 -0,28
MDAX 26.969,27 0,01
TecDAX 3.079,51 0,37
EuroStoxx50 3.214,30 -0,28
Stoxx50 2.917,89 -0,69
Dow-Jones 27.452,66 -0,48
S&P-500-Index 3.335,47 -0,48
Nasdaq-Comp. 11.085,25 -0,29
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 174,85 +28


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit einer leichteren Eröffnung an den europäischen Aktienmärkten rechnen Händler am Mittwoch. Der DAX dürfte zunächst Richtung Dienstag-Tief zurückfallen. Dieses liegt bei 12.738 Punkten. "Offensichtlich bleiben die Marktteilnehmer wegen des US-Präsidentenwahlkampfs nervös", sagt ein Händler. Im Verlauf der TV-Debatte gab der DAX-Future leichte Gewinn wieder ab und drehte im Anschluss sogar deutlich ins Minus. "Damit dürfte der Markt auch weiterhin stark technisch handeln", so der Marktteilnehmer. Im Blick stünden die beiden gerissenen Gaps - auf der Oberseite zwischen 12.999 und 13.016 Punkten - und auf der Unterseite zwischen 12.660 und 12.623 Punkten. "Es sollte nicht überraschen, wenn die Gaps zunächst die Trading-Range abstecken", so der Marktteilnehmer. Daneben steht der Quartals-Ultimo im Blick mit dem erwarteten Window-Dressing. Nur mit einem deutlichen Plus könnte der DAX ein Minus im September noch vermeiden. Der August-Schlussstand lag bei 12.945 Punkten. Der Juni-Schlussstand hatte bei 12.310 Punkten gelegen, im Quartal zeichnet sich also ein Plus ab. Impulse liefern könnten am Nachmittag auch der ADP-Arbeitsmarktbericht und der Einkaufsmanager-Index aus Chicago.

Rückblick: Etwas leichter - "Nach dem fulminanten Wochenstart war mit Rücksetzern zu rechnen", so ein Marktteilnehmer. Gedrückt wurden die Indizes vor allem von schwachen Finanzwerten. Daneben bremste nun zunehmend der US-Wahlkampf den Handel. Der Stoxx-Branchenindex der Banken gab 2,2 Prozent ab, der Branchenindex der Versicherer fiel um 1,7 Prozent. Nach den starken Aufschlägen vom Montag fielen HSBC nun um 3,3 Prozent zurück und Deutsche Bank um 2,7 Prozent. Sehr schwach notierten mit einem Minus von 1,9 Prozent auch Munich Re, nachdem die Citigroup die Aktien des Rückversicherers auf Underperform gesenkt hatte. Dagegen legten die Papiere der Industrie-Unternehmen, der Versorger und der Technologietitel zu. Schneider Electric gewannen 2,1 Prozent und markierten neue Rekordstände. In Kopenhagen stiegen Coloplast um 3,6 Prozent, gestützt von einem optimistischen Ausblick. Dass der Euro-Stoxx-50 vergleichsweise gut abschnitt, lag auch an den Aktien aus dem Halbleiterumfeld. Hier stiegen STMicro um 1,8 Prozent und ASML um 1,1 Prozent.

DAX/MDAX/TECDAX

Etwas leichter - Nach dem enttäuschenden Börsen-Debüt mit einer Bewertung von lediglich 17 Milliarden Euro ging es mit Siemens Energy nun kräftig aufwärts. Der Kurs gewann 3,7 Prozent auf 22 Euro. Mit der Beteiligung an Siemens Gamesa dürften ESG-Gelder in die Aktie fließen", erwartete ein Marktteilnehmer. Positiv waren auch mehrere Kaufempfehlungen für die Aktie, so durch Goldman Sachs oder Credit Suisse. Siemens selbst gaben nach der starken Vorstellung vom Montag nun 1,2 Prozent ab. Auf der Gewinnerseite im DAX standen RWE mit einem Plus von 2 Prozent ganz vorne. Beiersdorf erholten sich um 1,3 Prozent und Henkel um 1,8 Prozent. Weiter gefragt waren auch ausgewählte Gewinner der Corona-Pandemie: Im DAX stiegen Delivery Hero um 1,8 Prozent, im MDAX zogen Hellofresh um 4,8 Prozent an und Zalando um 0,9 Prozent. Dabei markierten Zalando neue Rekordkurse. Als "kurzfristig positiv" wurde im Handel eingestuft, dass Hella das Geschäft mit Frontkamerasoftware an Volkswagen verkauft hat. Auf der anderen Seite werde sich Hella mit dem Verkauf ein Stück weit von einem Wachstumsgeschäft verabschieden, was längerfristig negativ gewertet werden könnte. Hella stiegen um 0,3 Prozent, VW notierten 0,4 Prozent im Plus.

XETRA-NACHBÖRSE

Mit einem leichten Plus hat sich die Aktie der Merck KGaA am Dienstag im nachbörslichen Handel gezeigt. Der Pharma- und Spezialchemiekonzern kann nach einem juristischen Erfolg in einem Patentstreit in den USA eine Rückstellung in Höhe von 365 Millionen Euro auflösen. Die Aktie wurde bei Lang & Schwarz 1 Prozent höher getaxt. Die Papiere des IT-Dienstleisters S&T wurden 2,4 Prozent höher gestellt. Das Unternehmen hat die Prognose für 2020 bestätigt.

USA / WALL STREET

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 30, 2020 01:29 ET ( 05:29 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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Quelle: Dow Jones Newswire Web
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