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MORNING BRIEFING - USA/Asien

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ TAGESTHEMA +++++

Nach scharf kritisierten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump hat der Mehrheitsführer der Konservativen im Senat eine geregelte Machtübergabe versprochen, sollte der Amtsinhaber die Präsidentschaftswahl verlieren. "Der Gewinner der Wahl vom 3. November wird am 20. Januar das Amt antreten", schrieb Mitch McConnell, auf Twitter.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- US
14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter August
PROGNOSE: +1,8% gg Vm
zuvor: revidiert +11,4% gg Vm; vorläufig +11,2% gg Vm


+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++


INDEX Stand +/- %
S&P-500-Indikation 3.265,50 +0,42%
Nasdaq-100-Indikation 10.953,50 +0,27%
Nikkei-225 23.224,42 +0,59%
Hang-Seng-Index 23.344,88 +0,15%
Kospi 1.908,27 -16,04%
Shanghai-Composite 3.225,68 +0,08%
S&P/ASX 200 5.947,40 +1,22%


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Uneinheitlich - Moderat freundliche Vorgaben von der Wall Street sorgen an den Börsen in Ostasien und Australien am Freitag für eine ähnliche Tendenz. Die Gewinne halten sich überwiegend in Grenzen, nachdem es am Vortag zu deutlichen Verlusten gekommen war. Die chinesischen Börsen haben sogar wieder leicht ins Minus gedreht. Teilnehmer bleiben skeptisch, weil belastende Faktoren wie die steigende Zahl von Corona-Infektionen in vielen Ländern sowie die Unsicherheit wegen der US-Präsidentschaftswahlen weiter im Raum stehen. Ein von der US-Notenbank gefordertes US-Hilfspaket für die Ökonomie lässt zudem weiter auf sich warten, wenngleich es hier zuletzt wieder etwas Bewegung gab. In Tokio gewinnt der Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 23.185 Punkte. Zu den Favoriten am Markt gehören die unlängst besonders schwachen Finanzwerte. Einer Erholung in Hongkong im frühen Handel folgen bereits wieder leichte Abgaben. Nach dem jüngsten Ausverkauf trauten Teilnehmer von Beginn an der Gegenbewegung nicht allzuviel zu. Auch in Schanghai hat der Markt ins Minus gedreht. Hier stehen vor allem die Spannungen mit den USA im Blick. In Südkorea geht es um 0,7 Prozent aufwärts, auch wenn die Investoren mit Sorge auf die wieder zunehmende Zahl von Corona-Fällen blicken. Daten der Zentralbank zeigen, dass die Verbraucherstimmung im September den stärksten Rückschlag seit sechs Monaten verzeichnet hat. Als Profiteure dieser Sorgen erweisen sich am Freitag Pharmawerte.

US-NACHBÖRSE

Starke Quartalszahlen haben der Aktie der Großhandelskette Costco Wholesale am Donnerstag im nachbörslichen Handel nicht zu Gewinnen verholfen. Der Umsatz im vierten Geschäftsquartal stieg um 12,5 Prozent auf 53,4 Milliarden Dollar, das war der höchste Zuwachs in der Unternehmensgeschichte. Erstmals überstieg der Jahresgewinn die Marke von 4 Milliarden US-Dollar. Dabei profitierte Costco offenbar vom Kaufverhalten in der Corona-Krise. Während die Ausgaben für Reisen oder Restaurantbesuche zurückgingen, hätten die Konsumenten Garten-Produkte, Möbel, Sportgeräte, Fahrräder oder Küchengegenstände gekauft. Ein Wermutstropfen waren indes die coronabedingten gestiegenen Kosten, die Costco etwa für Lohnaufschläge oder Hygienemaßnahmen aufwenden musste. Nachdem die Aktie im laufenden Jahr knapp 19 Prozent zugelegt hat, agierten die Teilnehmer zudem nach dem Motto "Sell on Good News". Die Titel verloren 2,5 Prozent auf 338,30 Dollar.

WALL STREET


INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 26.815,44 0,20 52,31 -6,04
S&P-500 3.246,59 0,30 9,67 0,49
Nasdaq-Comp. 10.672,27 0,37 39,28 18,94
Nasdaq-100 10.896,47 0,58 63,14 24,77

Vortag
Umsatz NYSE (Aktien) 927 Mio 1,00 Mrd
Gewinner 1.497 319
Verlierer 1.532 2.757
Unverändert 90 41


Etwas fester - Auf der einen Seite belasteten verschärfte Lockdown-Maßnahmen in Europa als Folge steigender Infektionszahlen, der an Schärfe gewinnende US-Präsidentschaftswahlkampf und die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt, die sich in einer überraschend hohen Zahl an Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe manifestierte. Auf der anderen Seite überraschten Daten zu den Neubauverkäufen positiv. Überdies linderte der Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch Connell, die Nervosität der Anleger, indem er Zweifel an einer friedlichen Machtübergabe im Fall einer Niederlage des Amtsinhabers Donald Trump ausräumte, die dieser zuvor geschürt hatte. Und nicht zuletzt scheinen Demokraten und Republikaner beim Thema Coronahilfen wieder gesprächsbereit. Der Dow wurde angeführt von Goldman Sachs, die sich nach einer Kaufempfehlung durch die UBS um 4,8 Prozent von ihren jüngsten Verlusten erholten. H.B. Fuller fielen um 1,5 Prozent. Die Drittquartalszahlen des Klebstoffherstellers hatten zwar die Erwartungen übertroffen, doch wurde der Ausblick als eher verhalten aufgefasst. Walt Disney sanken um 0,6 Prozent, weil die Corona-Pandemie für weitere Verzögerungen bei der Veröffentlichung potenzieller Blockbuster sorgt. E.W. Scripps stiegen um 7,6 Prozent, nachdem der Betreiber regionaler TV-Stationen die Übernahme von ION Media für 2,65 Milliarden Dollar angekündigt hatte.

US-ANLEIHEN


Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,14 -0,4 0,14 -106,6
5 Jahre 0,27 0,3 0,27 -165,4
7 Jahre 0,45 -0,5 0,46 -179,4
10 Jahre 0,66 -1,0 0,67 -178,0
30 Jahre 1,40 -2,0 1,42 -166,7


US-Staatsanleihen waren leicht gesucht. Die Zehnjahresrendite sank bei steigenden Notierungen um 1 Basispunkt auf 0,66 Prozent.

DEVISEN


DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Do, 9:17 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1669 -0,0% 1,1672 1,1655 +4,0%
EUR/JPY 122,98 -0,1% 123,04 122,67 +0,9%
EUR/GBP 0,9148 -0,1% 0,9154 0,9162 +8,1%
GBP/USD 1,2756 +0,1% 1,2749 1,2723 -3,8%
USD/JPY 105,39 -0,0% 105,41 105,25 -3,0%
USD/KRW 1171,05 +0,0% 1171,05 1172,87 +1,4%
USD/CNY 6,8287 +0,3% 6,8287 6,8213 -1,9%
USD/CNH 6,8292 +0,0% 6,8279 6,8304 -2,0%
USD/HKD 7,7502 -0,0% 7,7503 7,7502 -0,5%
AUD/USD 0,7064 +0,3% 0,7046 0,7044 +0,8%
NZD/USD 0,6560 +0,2% 0,6548 0,6530 -2,5%
Bitcoin
BTC/USD 10.656,76 +0,1% 10.644,26 10.297,76 +47,8%


Der Dollar verteidigte angesichts der vielfältigen Risikofaktoren seine jüngsten Gewinne. Der Dollarindex zeigte sich kaum verändert. An den Tagen zuvor war der Greenback als vermeintlicher sicherer Währungshafen gefragt gewesen. Auf dem Euro lasteten indessen weiterhin die hohen Corona-Neuinfektionen in Europa. Die Gemeinschaftswährung notierte im späten US-Handel bei rund 1,1670 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 40,53 40,31 +0,5% 0,22 -28,7%
Brent/ICE 42,19 41,94 +0,6% 0,25 -31,6%


Die Ölpreise profitierten von der positiven Stimmung an den Aktienmärkten. Zuletzt hatten die andauernden Konjunktursorgen und der starke Dollar auf die Preise gedrückt. Der Preis für das Barrel der Sorte WTI stieg um 1,0 Prozent auf 40,31 Dollar, Brent rückte um 0,4 Prozent vor auf 41,94 Dollar.

METALLE


METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.872,12 1.867,74 +0,2% +4,38 +23,4%
Silber (Spot) 23,22 23,23 -0,0% -0,00 +30,1%
Platin (Spot) 861,95 851,73 +1,2% +10,23 -10,7%
Kupfer-Future 2,98 2,97 +0,5% +0,01 +5,6%


Der Goldpreis, der an den vergangenen Tagen unter anderem deutlich von der Dollarstärke belastet wurde, stabilisierte sich. Die Feinunze ging im US-Handel zuletzt 0,3 Prozent höher um mit 1.869 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++

GELDPOLITIK USA

Der Präsident der Federal Reserve Bank of Richmond, Thomas Barkin, hat erklärt, dass die aggressiven Maßnahmen der Zentralbank und eine neue Forward Guidance, die ein Überschießen des Inflationsziels erlaubt, kein drohendes Inflationsproblem ankündigen. Wenn es um die Inflation gehe, hätten "mächtige Marktkräfte" geholfen, sie in Schach zu halten. "Und ich gehe nicht davon aus, dass sich diese Kräfte in absehbarer Zeit auflösen werden", sagte er.

KONJUNKTUR USA

Der Präsident der Federal Reserve Bank of St. Louis, James Bullard, hält bis zum Jahresende eine vollständige Erholung von den Tiefen des coronabdeingten Wirtschaftsabschwunges für möglich. Ein sehr schnelles BIP-Wachstum im dritten Quartal könne die US-Wirtschaft bis Ende 2020 in Reichweite einer Art "vollständiger Erholung" bringen", sagte Bullard laut Redetext.

USA/CHINA

China hat in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats empört auf die US-Kritik an seinem Vorgehen in der Corona-Krise reagiert. "Ich muss sagen: Genug ist genug!" sagte Botschafter Zhang Jun. Er verwies darauf, dass die USA die höchsten Coronavirus-Infektionszahlen und -Todesopfer der Welt verzeichnen.

USA/IRAN

Wegen der Hinrichtung des iranischen Ringers Navid Afkari hat die US-Regierung Sanktionen gegen den Richter verhängt, der das Todesurteil gefällt hatte.

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(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 25, 2020 01:32 ET ( 05:32 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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