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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 13 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Japan ruht der Börsenhandel wegen des Tags der Ehrung der Alten.

+++++ TAGESTHEMA I +++++

Nach dem Drohnenangriff auf saudi-arabische Ölanlagen vom Samstag schießen die Ölpreise nach oben. Am Montagmorgen verteuert sich die global gehandelte Ölsorte Brent im asiatisch dominierten Handel um rund 10 Prozent auf 66,18 Dollar je Barrel. US-Rohöl der Sorte WTI legt um rund 9 Prozent zu auf 59,69 Dollar. Derartige Preissprünge wurden zuletzt im Februar 2016 beobachtet.

Zu den Anschlägen im Osten des Königreichs bekannten sich die schiitischen Huthi-Rebellen aus dem Nachbarland Jemen.In einer Erklärung des Huthi-Fernsehsenders al-Massirah wurde über "eine große Operation gegen Raffinerien in Abkaik und Churais" gesprochen. In den vergangenen Monaten hatten die Huthis, die von Riads Erzfeind Iran unterstützt werden, mehrfach Ziele in Saudi-Arabien attackiert. Irans Präsident Hassan Ruhani hat derweil Vorwürfe der USA zurückgewiesen, dass sein Land für die Attacken verantwortlich sei.

Der Angriff auf die Ölverarbeitungsanlage in Abqaiq und das Ölfeld Khurais haben den Ausfall von 5,7 Millionen Barrel Öl pro Tag zur Folge. Dies entspricht etwa 5 Prozent des weltweiten täglichen Ölangebots.

Das Wall Street Journal schreibt unter Berufung auf saudi-arabische Regierungsvertreter, dass ein Drittel der Produktion am Montag wieder hergestellt sein solle. Bis zur Wiederherstellung der vollen Kapazität könne es aber Wochen dauern.

US-Präsident Donald Trump hat per Twitter mitgeteilt, dass er die Freigabe der strategischen Ölreserven der USA genehmigt habe, um die Versorgung mit Öl sicherzustellen.

+++++ TAGESTHEMA II +++++

CTS Eventim gehören ab dem 16. September dem MDAX an. Sie ersetzen dort die wegen eines zu geringenen Streubesitzes herausgenommene Innogy-Aktie. Für CTS Eventim rücken Traton in den SDAX auf.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

08:00 SE/Hennes & Mauritz AB, Umsatz 3Q, Stockholm

13:00 DE/IG Metall und Osram-Betriebsrat, PK zur Osram-Übernahme, München

18:30 DE/Franz Haniel & Cie GmbH, Mitteilung zur Strategie, Duisburg

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- US
14:30 Empire State Manufacturing Index September
PROGNOSE: 4,0
zuvor: 4,8


+++++ AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN +++++


11:00 SLV/Auktion 0,75-prozentiger Anleihen mit Laufzeit April 2030
im Volumen von 100 Mio EUR
Auktion 2,00-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Oktober 2047
im Volumen von 100 Mio EUR


+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++


Aktuell:
INDEX Stand +/- %
DAX-Future 12.378,00 -0,86
S&P-500-Future 2.993,20 -0,51
Nikkei-225 Feiertag
Schanghai-Composite 3.031,35 0,00
+/- Ticks
Bund -Future 172,70 46

Vortag:
INDEX Vortagesschluss +/- %
DAX 12.468,53 0,47
DAX-Future 12.456,00 0,27
XDAX 12.457,02 0,27
MDAX 26.257,53 0,29
TecDAX 2.872,07 0,13
EuroStoxx50 3.550,11 0,32
Stoxx50 3.208,99 -0,00
Dow-Jones 27.219,52 0,14
S&P-500-Index 3.007,39 -0,07
Nasdaq-Comp. 8.176,71 -0,22
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 172,24 -121


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Die rasant gestiegenen Ölpreise dürften die europäischen Aktienmärkte am Montag belasten. Der DAX-Future deutet am Morgen ein Abwärtspotenzial von über 100 Punkten an. Damit dürfte die lange erwartetet Konsolidierung beginnen. Nach dem Plus von gut 1.200 Punkten innerhalb von gut vier Wochen gilt die Lage als überkauft. Während der Ölpreisanstieg Aktien der Ölbranche nach oben treiben dürfte, werden Fluggesellschaften wohl unter Druck geraten.

Rückblick: Etwas fester - Der Rückenwind der geldpolitischen Stimuli der EZB vom Vortag trug weiter. Der DAX legte bereits den siebten Handelstag in Folge zu, der Euro-Stoxx-50 den vierten. Der geldpolitischen Lockerung der EZB dürfte in der kommenden Woche die US-Notenbank mit einer Zinssenkung folgen. Das sorgte ebenso für Kauflaune wie positive Signale vom US-chinesischen Handelsstreit. Positiv gesehen wurde die Breite des Aufschwungs. Lediglich die defensiven Nahrungsmittelaktien gaben deutlich nach, und zwar um 2,1 Prozent. Der Stoxx-Subindex der Banken legte um 2,7 Prozent zu, nachdem die EZB beschlossen hatte, dass sie ab Ende Oktober das Sechsfache der Mindestreserve der Bankeneinlagen von den negativen Zinsen freistellen wird. Außerdem stützten die weiter steigenden Anleihrenditen die Kurse der Geldhäuser. Höhere Renditen machen das Kreditgeschäft lukrativer. Die Aktie der Londoner Börse legte um 3,6 Prozent zu. Der Börsenbetreiber will sich zwar nicht von der Börse Hongkong übernehmen lassen, die Hongkonger Börse will aber nicht locker lassen.

DAX/MDAX/TECDAX

Etwas fester - Im DAX gewannen die Zykliker Heidelbergcement 3,3, Covestro 4,1 und Deutsche Bank 3,2 Prozent. Commerzbank legten um 5,9 Prozent zu. Weiterhin gesucht waren auch die Autoaktien. Während die Papiere der Hersteller alle etwa 1 Prozent gewannen, stiegen unter den Zulieferern die Aktienkurse von Schaeffler um 5,2, von Leoni um 4,8 Prozent und von Norma um 5,2 Prozent. Thyssen zogen um 2,2 Prozent an, nachdem der Staatsfonds aus Singapur seine Beteiligung knapp über 5 Prozent erhöht hat. RIB Software verteuerten sich nach dem Anheben der Jahresprognose um 5,6 Prozent. Daneben hatte Fraport Verkehrszahlen vorgelegt, die insgesamt enttäuschten. Das drückte den Kurs um 0,8 Prozent. Zum Handelsschluss ersetzten CTS Eventim die Aktien von Innogy im MDAX. Für CTS rückten Traton in den SDAX auf. Die Titel der VW-LKW-Tochter stiegen um 3,0 Prozent. CTS Eventim gingen 0,7 Prozent höher aus dem Tag.

XETRA-NACHBÖRSE

Der Erholungsbewegung an den Börsen ging kurz vor dem Wochenende die Luft aus, weshalb die Kurse im nachbörslichen Handel im Sog der Wall Street leicht zurückkamen. Auffällige Bewegungen in Einzelwerten wurden nicht beobachtet.

USA / WALL STREET

Kaum verändert - Vor dem Wochenende ging der Erholungsbewegung an den US-Börsen die Luft aus. Der Blick richtete sich nun auf die Entscheidung der US-Notenbank am Mittwoch. Daneben stimmten die jüngsten positiven Signale im US-chinesischen Handelsstreit die Anleger zuversichtlich. Von Konjunkturseite kamen gemischte Signale. Die Einzelhandelsumsätze sind im August zwar stärker gestiegen als erwartet. In der Kernrate ohne Kfz haben sie aber nur stagniert, statt wie geschätzt um 0,2 Prozent zuzulegen. Die Importpreise sind derweil etwas stärker gesunken als gedacht. Insgesamt sprechen die Daten tendenziell für die erwartete Lockerung der Geldpolitik in den USA. Die gestiegenen Anleihezinsen machten Bankenaktien mit einem Plus von 1,4 Prozent zum stärksten Sektor an der Börse. JP Morgan legten um rund 2 Prozent zu auf ein Rekordhoch. Im Technologiesektor ging es für Broadcom um 3,4 Prozent nach unten. Der Chiphersteller hatte im dritten Geschäftsquartal die Erwartungen beim Nettogewinn übertroffen, der Jahresausblick zum Umsatz enttäuschte jedoch. Apple fielen um 1,9 Prozent auf 218,75 Dollar. Goldman Sachs hat das Kursziel von 187 auf 169 Dollar gesenkt und stuft die Aktie weiter mit "Neutral" ein. Technologieaktien blieben insgesamt etwas zurück. Grund dafür war, dass ein Justizausschuss von den Chefs der großen Technologiekonzerne schriftliche Stellungnahmen fordert im Zusammenhang mit Untersuchungen innerhalb der Branche wegen Marktmachtmissbrauch. Mit der Aktie des Versorgers PG&E ging es um 10,7 Prozent nach oben. Das Unternehmen hat sich im Streit mit Versicherern um Schadensforderungen nach den Brandkatastrophen 2017 und 2018 auf einen Vergleich geeinigt.

Am Anleihemarkt konzentrierten sich die Akteure offenbar auf den guten Teil der Einzelhandelsdaten und setzten auf nachlassende Konjunktursorgen. Die Zehnjahresrendite stieg um 12,8 Basispunkte auf 1,9 Prozent.

+++++ DEVISENMARKT +++++


DEVISEN zuletzt +/- % 0,00 Uhr Fr, 17:48
EUR/USD 1,1071 -0,0% 1,1073 1,1075
EUR/JPY 119,42 +0,2% 120,87 119,72
EUR/CHF 1,0946 +0,1% 1,1025 1,0961
EUR/GBR 0,8882 +0,2% 0,8975 0,8890
USD/JPY 107,87 +0,2% 107,74 108,12
GBP/USD 1,2465 -0,3% 1,2500 1,2457
USD/CNY 7,0706 -0,1% 7,0794 7,0794
Bitcoin
BTC/USD 10.322,75 0,29 10.327,25 10.312,49


Der Dollar zeigte sich am Freitag wenig bewegt. Mit etwa 1,1075 Dollar notierte der Euro wenig verändert zum Vortag.

Zu Beginn der neuen Woche profitiert der Yen als Fluchtwährung etwas von den Angriffen auf die saudi-arabische Ölinfrastruktur vom Wochenende. Der Dollar fiel im Tagestief auf 107,48 Yen. Am Freitag im späten US-Handel notierte der Greenback bei 108,10 Yen.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 60,12 54,85 +9,6% 5,27 +25,2%
Brent/ICE 66,20 60,22 +9,9% 5,98 +19,5%


(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 16, 2019 01:35 ET ( 05:35 GMT)

Am Ölmarkt dominierte am Freitag erneut die Befürchtung eines Überangebots, nachdem US-Präsident Donald Trump einige Tage zuvor im Irankonflikt Gesprächsbereitschaft signalisiert hatte. Etwas gelindert wurde der Verkaufsdruck von Daten des Öldienstleisters Baker Hughes, denen zufolge in der laufenden Woche in den USA weniger Förderanlagen in Betrieb waren. Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI sank um 0,4 Prozent auf 54,85 Dollar. Brentöl gab um 0,3 Prozent nach auf 60,22 Dollar.

METALLE


METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.502,78 1.488,92 +0,9% +13,86 +17,2%
Silber (Spot) 17,88 17,45 +2,5% +0,43 +15,4%
Platin (Spot) 952,68 951,11 +0,2% +1,57 +19,6%
Kupfer-Future 2,66 2,69 -1,1% -0,03 +0,3%


Der neuerliche Anstieg der Anleiherenditen drückte am Freitag den Goldpreis. Das zinslos gehaltene Edelmetall verliert an Attraktivität, wenn am Anleihemarkt höhere Renditen zu erzielen sind. Die Feinunze ermäßigte sich um 0,6 Prozent auf 1.489 Dollar.

Am Montag steigt Gold im Fahrwasser der Ölpreise und erobert die Marke von 1.500 Dollar zurück. "Die Entwicklung hängt nun von der Situation in der Golfregion ab", so ein Marktteilnehmer.

+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR +++++

IRANKONFLIKT

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die EU haben Iran zur Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) aufgefordert. Sie riefen Teheran in einer gemeinsamen Erklärung dazu auf, "bei allen einschlägigen Fragen, auch mit Blick auf Sicherungsmaßnahmen" mit der IAEA zusammenzuarbeiten, wie eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin mitteilte.

KLIMASCHUTZ DEUTSCHLAND

Die Koalition aus Union und SPD hat sich einem Zeitungsbericht zufolge auf ein umfassendes Maßnahmenbündel für den Klimaschutz geeinigt. Bis zum Jahr 2023 sollten gut 40 Milliarden Euro ausgegeben werden, um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen, berichtet die Welt am Sonntag.

POLITIK TSCHECHIEN

Die tschechische Justiz hat Regierungschef Andrej Babis vom Vorwurf des Betrugs bei der Beantragung von EU-Subventionen entlastet. Es gebe keine Hinweise auf ein Fehlverhalten, sagte der Prager Staatsanwalt Martin Erazim. Der seit Ende 2017 amtierenden Babis war beschuldigt worden, 2007 für den Bau seines Luxus-Ressorts Storchennest bei Prag unrechtmäßig EU-Subventionen kassiert zu haben.

RATING PORTUGAL

Die Ratingagentur Standard & Poor's Global Rating (S&P) ist optimistischer für Portugal geworden und stuft daher den Ausblick für das Rating des Landes auf Positiv von Stabil hoch. Die Bonitätsnote BBB wurde zunächst beibehalten.

INDUSTRIEPRODUKTION CHINA

Die chinesische Industrieproduktion hat sich im August weiter abgeschwächt. Sie legte um 4,4 Prozent im Vorjahresvergleich zu. Im Juli hatte das Wachstum noch bei 4,8 Prozent gelegen. Ökonomen hatten ein Wachstum von 5,2 Prozent erwartet.

CO2-HANDEL

Deutsche Fluggesellschaften mussten im vergangenen Jahr im Zuge des europäischen Emissionshandels 5,8 Millionen CO2-Zertifikate zukaufen. Das berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf eine Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion.

BMW

Beschaffungsvorstand Andreas Wendt ist derzeit auch Produktionsvorstand. "Der Aufsichtsrat hat mich gebeten, das Amt des Produktionsvorstands bis zur Regelung einer Nachfolge kommissarisch zu übernehmen", sagte Wendt laut des Branchenmagazins Automobilwoche. Die Position ist vakant, weil der bisherige Ressortchef Oliver Zipse im August zum Vorstandsvorsitzenden aufgestiegen ist.

DAIMLER I

Der neue Daimler-Chef Ola Källenius schwört die Belegschaft auf harte Zeiten ein. "Wir müssen die Effizienz dramatisch erhöhen, müssen alles hinterfragen, über alle Kosten nachdenken", sagte Källenius der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Der Konzernchef bekannte sich in der FAS zum "Shareholder-Value"-Denken. "Der Börsenwert ist für uns sehr wichtig, der Aktionär als Eigentümer hat höchste Priorität", stellte Källenius klar.

DAIMLER II

Nach Volkswagen setzt nun auch Daimler konsequent auf E-Mobilität und kündigt neben einer neuen Plattformstrategie für Mercedes Reduzierungen bei Modellen und Motoren an. "Alle Architekturen der Zukunft werden konsequent elektrisch entwickelt, die Ableitungen folgen daraus", sagte Entwicklungsvorstand Markus Schäfer der Automobilwoche.

FRESENIUS

sieht vom potentiell milliardenschweren Verkauf seines Bluttranfusionsgeschäfts ab, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die sich auf einen ihr vorliegenden Brief an Geschäftskunden beruft. Das Unternehmen habe auf Anfrage bestätigt, dass die Transfusionssparte nun im Fresenius-Konzern bleibe.

SIEMENS

und Orascom Construction haben mit dem irakischen Elektrizitätsministerium eine Vereinbarung zum Wiederaufbau der beiden Kraftwerke Baiji 1 and Baiji 2 im Nordirak unterzeichnet. Nach der Fertigstellung werde die Gesamtleistung der beiden Kraftwerke 1,6 Gigawatt (GW) betragen.

TLG / AROUNDTOWN

Ungeachtet der Kurseinbußen seit Bekanntgabe der Fusionspläne Anfang September bereitet TLG einen Aktientausch mit dem weitaus größeren Konkurrenten Aroundtown vor. Finanzvorstand Gerald Klinck befürchtet nicht, dass die bisher skeptische Börsenreaktion den Zusammenschluss gefährdet, räumt aber ein: "Es ist nicht gut, wenn der Kapitalmarkt mit Kursrückgängen reagiert", sagte er der Börsen-Zeitung.

OSRAM / AMS

AMS senkt die Mindesannahmeschwelle für die Osram-Offerte auf 62,5 von 70 Prozent. Alle weiteren Bedingungen des bis zum 1. Oktober um Mitternacht laufenden Angebots blieben unverändert. AMS bietet 38,50 Euro je Osram-Aktie und damit 10 Prozent mehr als die amerikanischen Finanzinvestoren Bain und Carlyle.

COMPUGROUP MEDICAL

kann seine Gewinnprognose wegen Einmalkosten im Zusammenhang mit einer gescheiterten Übernahme nicht halten. Deshalb rechnet Compugroup für das Gesamtjahr nur noch mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 175 bis 190 Millionen Euro. Bislang hatte das Unternehmen 190 bis 205 Millionen prognostiziert. Der Umsatzausblick liegt unverändert bei 720 bis 750 Millionen Euro.

AUDI I

kommt in der Dieselkrise nach eigenen Angaben weiter voran. Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) habe am Freitagnachmittag eine Freigabe für das Software-Update bei 11.800 Fahrzeugen erteilt. In ihnen seien V6-TDI Motoren verbaut, die die Euro-6-Norm bereits vor deren Inkrafttreten 2014 erfüllten. Auch für die letzten acht Prozent der betroffenen Audi-Fahrzeuge in Deutschland rücke die Freigabe der technischen Abhilfe in greifbare Nähe.

AUDI II

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat erstmals Audi schriftlich mit Zwangsgeldern gedroht, sollte der Hersteller nicht bis zum 26. September 2019 nachweisen, wie alle beanstandeten Fahrzeuge in einen gesetzeskonformen Zustand gebracht werden können. Das berichtet die Bild am Sonntag. Demnach fehle für einzelne V6- und V8-Modelle mit der Abgasnorm Euro 6 bis heute die Freigabe für ein Software-Update.

AUDI III

wechselt schon wieder den Chef aus: Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagzeitung schreibt, muss Bram Schot, erst Anfang des Jahres mit regulärem Vertrag als Vorstandschef ausgestattet, im Frühjahr 2020 dem Noch-BMW-Manager Markus Duesmann weichen. Voraussichtlich am 1. April tritt Duesmann in Ingolstadt an, so die Zeitung unter Berufung auf "Eingeweihte".

AXEL SPRINGER

Nach dem Einstieg des Finanzinvestors KKR beim Medienunternehmen Axel Springer hat der Vorstandschef des Berliner Konzerns im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung einen harten Sparkurs angekündigt. "Wo digitales Wachstum gelingt, werden wir investieren und Mitarbeiter einstellen oder umlernen wo möglich. Wo strukturell Umsatzrückgang herrscht, müssen wir restrukturieren und Arbeitsplätze abbauen."

C&A

Die Familie Brenninkmeijer will laut Medienberichten ihre Textilkette C&A in Brasilien an die Börse bringen. Das berichten die Magazine Textilwirtschaft und Business of Fashion laut Handelsblatt. In Brasilien ist C&A laut den Berichten mit 278 Filialen in 120 Städten eine der größten Modeketten. Die Cofra-Holding der Familie Brenninkmeijer, die im Schweizer Zug ihre Beteiligungen an C&A und anderen Unternehmen bündelt, habe die Pläne bestätigt.

BELLAMY'S

Die China Mengniu Dairy Co, einer der größten Hersteller von Milchprodukten des Landes, übernimmt den australischen Hersteller von Babynahrung Bellamy's Australia für rund 1,5 Milliarden australische Dollar - umgerechnet rund 930 Millionen Euro. China Mengniu Dairy zahlt damit einen Aufschlag von knapp 60 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs der Bellamy's-Aktie.

SHELL

Shell-Chef Ben van Beurden plant wegen des Klimawandels einen radikalen Umbau von Europas größtem Ölkonzern: "Shell muss sich sehr stark wandeln", sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Der Konzern wolle zwar am Ölgeschäft festhalten, aber in Zukunft zu den drei größten Investoren in erneuerbare Energien auf der Welt zählen, kündigte er an.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/cln

END) Dow Jones Newswires

September 16, 2019 01:35 ET ( 05:35 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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