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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen



+++++ TAGESTHEMA +++++

Der Stahlhändler Klöckner & Co hat seine Prognose für das laufende Jahr erneut gesenkt. Bei den Stahlpreisen in den USA geht das Unternehmen nun von einem schwächeren Marktumfeld und einer erneut negativen Preisentwicklung aus. Vor diesem Hintergrund dürfte der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) vor wesentlichen Sondereffekten im Gesamtjahr 120 bis 130 Millionen Euro erreichen, teilte das Unternehmen mit. Zuletzt hatte Klöckner eine Fortsetzung der Preiserholung in Aussicht gestellt und ein EBITDA in der Spanne von 140 bis 160 Millionen Euro.

Im dritten Quartal habe das bereinigte EBITDA nach vorläufigen Berechnungen 26 Millionen Euro erreicht. Dies liegt im Rahmen, aber am unteren Ende der Prognosespanne von 25 bis 35 Millionen Euro.

Im April und im Juli hatte das Unternehmen den Jahresausblick angesichts einer rückläufige Nachfrage bzw. einer sich "weiter eintrübenden Aussichten für die allgemeine Wirtschaftslage" bereits zweimal zurückgenommen.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

11:55 US/Unitedhealth Group Inc, Ergebnis 3Q, Minneapolis

12:40 US/Johnson & Johnson, Ergebnis 3Q, New Brunswick

12:45 US/JP Morgan Chase & Co, Ergebnis 3Q, New York

13:30 US/Goldman Sachs Group Inc, Ergebnis 3Q, New York

14:00 US/Citigroup Inc, Ergebnis 3Q, New York

14:00 US/Wells Fargo & Co, Ergebnis 3Q, San Francisco

19:00 AT/Telekom Austria AG, Ergebnis 3Q, Wien

22:15 US/United Airlines Holdings Inc, Ergebnis 3Q, Chicago

23:30 GB/Rio Tinto plc, Operation Report 3Q, London

Mögliche vorgezogene Termine - auf Basis des Vorjahres geschätzt:

- Fresenius Medical Care AG & Co KGaA (FMC), Ergebnis 3Q

- Fresenius SE & Co KGaA, Ergebnis 3Q

- Edag Engineering Group AG, Ergebnis 9 Monate

- Elmos Semiconductor AG, Ergebnis 3Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


-GB
10:30 Arbeitsmarktdaten September
Arbeitslosengeldbezieher
PROGNOSE: k.A.
zuvor: +28.200 Personen
Arbeitslosenquote 3 Monate (ILO)
PROGNOSE: 3,8%
zuvor: 3,8%

-DE
11:00 ZEW-Index Konjunkturerwartungen Oktober
PROGNOSE: -27,0 Punkte
zuvor: -22,5 Punkte
Konjunkturlage
PROGNOSE: -28,0 Punkte
zuvor: -19,9 Punkte

-US
14:30 Empire State Manufacturing Index Oktober
PROGNOSE: 0,8
zuvor: 2,0


+++++ AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN +++++


11:30 DE/Auktion 0,00-prozentiger Schatzanweisungen mit Laufzeit
September 2021 im Volumen von 4,0 Mrd EUR


+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++


Aktuell:
INDEX Stand +/- %
DAX-Future 12.490,50 0,17
S&P-500-Future 2.969,80 0,15
Nikkei-225 22.188,00 1,79
Schanghai-Composite 2.991,90 -0,53
+/- Ticks
Bund -Future 172,64 9

Vortag:
INDEX Vortagesschluss +/- %
DAX 12.486,56 -0,20
DAX-Future 12.469,50 0,02
XDAX 12.481,09 0,00
MDAX 25.638,47 0,04
TecDAX 2.803,98 0,06
EuroStoxx50 3.556,26 -0,38
Stoxx50 3.212,85 -0,51
Dow-Jones 26.787,36 -0,11
S&P-500-Index 2.966,15 -0,14
Nasdaq-Comp. 8.048,65 -0,10
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 172,55 +11


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

AUSBLICK: Der deutsche Aktienmarkt wird am Dienstag zunächst mit einer kaum veränderten Handelseröffnung erwartet. IG stellt den Index am Morgen 12 Punkte höher bei 12.498 Punkten. Die nächsten Impulse für den Aktienmarkt werden von der langsam startenden Berichtssaison erwartet. Hier gibt es am Morgen bereits mit einer Gewinnwarnung von Klöckner und einem überzeugenden Ausblick von Hellofresh unterschiedliche Signale. Dies dürfte sich auch über die kommenden Wochen so weiter fortsetzen. In den USA starten die Banken in die Berichtssaison, mit Goldman Sachs, Wells Fargo, Citigroup und JP Morgan legen gleich vier Schwergewichte ihre Zahlen vor. Des weiteren blick der Markt auf Schlagzeilen von den Brexit-Gespächen, am Donnerstag beginnt dann der EU-Gipfel. Die türkische Börse und auch die Währung sollten darunter leiden, dass die USA die Beendigung von Handelsgesprächen mit Ankara und Strafzölle auf Stahl aus der Türkei angekündigt haben. "Sollte die türkische Militäroffensive in Nordsyrien anhalten, dürften weitere Sanktionen gegen die Türkei folgen", erwartet ein Marktteilnehmer.

RÜCKBLICK: Etwas leichter - Nach dem Kurssprung zum Wochenausklang gaben die europäischen Aktienmärkte einen Teil der Gewinne wieder ab. Die Hoffnung auf einen kleinen Deal im US-chinesischen Handelsstreit, welche die Kaufrally in der Vorwoche ausgelöst hatte, blieb zum Teil unerfüllt. Die Zeichen stehen zwar auf Entspannung, allerdings haben beide Länder unterschiedliche Einschätzungen zum Stand der Dinge. Zudem besteht Peking laut einem Medienbericht auf weiteren Gesprächen mit den USA, bevor es ein solches Abkommen unterzeichnen will. Daneben steht die Brexit-Entwicklung weiter im Blick. Jedoch halten Marktteilnehmer einen harten Brexit Ende Oktober nach der jüngsten Annäherung für sehr unwahrscheinlich. In Europa führten die Aktien der Rohstoff-Konzerne den Abschwung an. Der Sektor verlor 2,5 Prozent. Auch andere zyklische Sektoren, die am Freitag noch gekauft wurden, gaben nun wieder nach. So verloren die Technologie-Werte 0,8 Prozent.

DAX/MDAX/TECDAX

Etwas leichter - Die Aktien der Deutschen Börse waren mit einem Plus von 1,4 Prozent DAX-Tagesgewinner. Das Unternehmen habe in der Vergangenheit bewiesen, dass das Geschäftsmodell auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten stabile Erträge erwirtschaftet, hieß es. Mit 144,10 Euro markierte die Aktie sogar ein Allzeithoch. Die Lufthansa-Aktie gewann 0,3 Prozent, obwohl die Gewerkschaft UFO am Sonntagvormittag in Frankfurt und München von 6 bis 11 Uhr streiken will. "Es handelt sich allenfalls um ein Säbelrasseln von UFO", so ein Marktteilnehmer. Nach der Gewinnwarnung am Freitag verlor die Aktie von Hugo Boss weitere 3 Prozent. Cancom übernimmt die britische Novosco. Die Aktie schloss unverändert. Die Papiere von Indus rutschten nach einer Gewinnwarnung um 8,2 Prozent ab.

XETRA-NACHBÖRSE

Eine neuerliche Gewinnwarnung hat den Kurs von Klöckner & Co (KlöCo) im nachbörslichen Handel am Montag um 6,4 Prozent gedrückt. Hellofresh wurden dagegen 5,2 Prozent höher getaxt, nachdem der Anbieter von Kochboxen seine Jahresprognosen erhöht hatte.

USA / WALL STREET

Knapp behauptet - Nachdem die Anzeichen für eine Annäherung im US-chinesischen Handelsstreit die Wall Street am Freitag noch kräftig nach oben getrieben hatten, machte sich zum Wochenstart wieder eine verstärkte Skepsis breit. Die Einschätzungen der beiden Länder über den aktuellen Stand der Dinge gehen auseinander. Während US-Präsident Donald Trump von einer teilweisen Einigung sprach, vermeldete Peking lediglich Fortschritte in den Gesprächen. Wichtige US-Daten standen zu Wochenbeginn nicht auf der Agenda. Auch Unternehmensnachrichten waren rar. Harley Davidson knickten nur kurz ein nach einem Bericht, wonach das Unternehmen die Herstellung eines neuen Elektromotorrads gestoppt hat. Zum Handelsschluss notierten die Titel 0,3 Prozent höher. Nike gewannen 1,1 Prozent, nachdem sie von Bank of America-Merrill Lynch auf "Neutral" von "Underperform" hochgestuft worden waren. Für Tapestry ging es um 2,8 Prozent nach unten. Die Analysten von UBS hatten die Aktie des Modekonzerns auf "Neutral" von "Buy" abgestuft.

Am US-Anleihemarkt fand am Montag wegen des Feiertags Columbus Day kein Handel statt.

+++++ DEVISENMARKT +++++


DEVISEN zuletzt +/- % 0,00 Uhr Mo, 17:15 Uhr
EUR/USD 1,1032 +0,1% 1,1025 1,1020
EUR/JPY 119,55 +0,0% 120,87 119,50
EUR/CHF 1,0995 -0,0% 1,1025 1,0986
EUR/GBR 0,8743 +0,2% 0,8975 0,8754
USD/JPY 108,36 -0,0% 107,74 108,44
GBP/USD 1,2618 -0,1% 1,2500 1,2587
USD/CNH 7,0739 +0,1% 7,0691 7,0694
Bitcoin
BTC/USD 8.302,25 -0,07 8.578,75 8.274,50


Am Morgen zeigen sich die Devisenmärkte noch abwartend. Das Euro-Dollar-Paar bewegt sich weiterhin knapp über 1,10. Die Lira zeigt sich am Morgen trotz der US-Sanktionen gegen die Türkei leicht befestigt, hatte aber an den vergangenen Tagen bereits deutlich nachgegeben.

Der Rückenwind für den Euro nach den Fortschritten im Handelsstreit zwischen den USA und China flaute schon wieder ab. Den kräftigen Euro-Gewinnen aus der Vorwoche, verursacht von Optimismus mit Blick auf die Handelsgespräche, dürfte nach Meinung der ING nicht mehr viel folgen. Die anfängliche Zuversicht ebbe bereits wieder ab, weil der "Mini-Deal" keine dauerhafte Lösung in dem Konflikt bedeute. Deswegen dürfte der erste positive Impuls nicht genug sein, den Dollar zu belasten oder eine große Erholung zyklischer Währungen auszulösen.

Beim Pfund drückten derweil auch Zweifel darüber, dass noch eine Vereinbarung für einen geregelten Brexit gefunden werden kann, nachdem in der Vorwoche vorübergehend neue Zuversicht aufgekommen war nach optimistisch klingenden Kommentaren aus den Verhandlungskreisen. Das Pfund notierte bei rund 1,2560 Dollar, nach Ständen von knapp über 1,27 Dollar am Freitag.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 53,23 53,59 -0,7% -0,36 +10,4%
Brent/ICE 58,89 59,35 -0,8% -0,46 +6,2%


(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 15, 2019 01:30 ET ( 05:30 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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