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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DIENSTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen der Könung des Kaisers geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Die Schweizer Großbank UBS hat im dritten Quartal zwar unter dem niedrigen Zinsniveau sowie den anhaltenden Unsicherheiten durch den Handelskonflikt und der weltweiten Konjunkturentwicklung gelitten, allerdings nicht so stark wie befürchtet. Unter dem Strich verdiente die UBS 1,05 Milliarden US-Dollar, das waren 16 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten allerdings mit einem Rückgang auf 971 Millionen Dollar gerechnet. Der berichtete Vorsteuergewinn sank um 21 Prozent auf 1,35 Milliarden Dollar, bereinigt lag er bei 1,46 Milliarden Dollar. Profitieren konnte die UBS von geringerer Verwaltungskosten. In der wichtigen Sparte Vermögensverwaltung rutschte der bereinigte Vorsteuergewinn um 2 Prozent auf 919 Millionen Dollar ab. Mit Blick auf die erwartete Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr erklärte die UBS, die geopolitische Spannungen und Handelskonflikte dürften die Anlegerstimmung weiter trüben. Die bereits niedrigen Zinsen sowie die Erwartung weiterer geldpolitischer Lockerungen sollten den Nettozinsertrag im Vergleich zum letzten Jahr beeinträchtigen.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Weitere Termine:

07:00 CH/Novartis AG, Ergebnis 3Q

07:25 AT/AMS AG, Ergebnis 3Q

08:00 GB/Anglo American plc, Production Report 3Q

08:00 GB/Reckitt Benckiser Group plc, Interim Management Statement 3Q

10:30 DE/Volkswagen AG (VW), Telefonkonferenz mit

Produktionsvorstand Tostmann zur "Golf 8"-Produktion

12:55 US/Procter & Gamble Co, Ergebnis 1Q

12:55 US/United Technologies Corp, Ergebnis 3Q

13:00 US/United Parcel Service Inc (UPS), Ergebnis 3Q

14:00 US/McDonald's Corp, Ergebnis 3Q

17:45 FR/Carrefour SA, Umsatz 3Q

22:01 US/Texas Instruments Inc, Ergebnis 3Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- US
16:00 Verkauf bestehender Häuser September
PROGNOSE: -0,7% gg Vm
zuvor: +1,3% gg Vm

22:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) des privaten
American Petroleum Institute (API)


+++++ AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN +++++


11:30 GB/Auktion 0,625-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Juni 2025
im Volumen von 3 Mrd GBP


+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++


Aktuell:
INDEX Stand +/- %
DAX-Future 12.778,00 0,22
Schanghai-Composite 2.939,29 -0,01
+/- Ticks
Bund -Future 170,84 -8

Vortag:
INDEX Vortagesschluss +/- %
DAX 12.747,96 0,91
DAX-Future 12.747,00 0,75
XDAX 12.756,02 0,75
MDAX 26.224,83 0,87
TecDAX 2.835,99 2,07
EuroStoxx50 3.600,08 0,58
Stoxx50 3.233,05 0,51
Dow-Jones 26.827,64 0,21
S&P-500-Index 3.006,72 0,69
Nasdaq-Comp. 8.162,99 0,91
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 170,92 -35


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Nach dem freundlichen Wochenauftakt werden die Börsen in Europa am Dienstag erneut im Plus erwartet. Der DAX könnte sich seinem Jahreshoch annähern. Das Plus an der Wall Street mit den Aussagen von US-Präsident Donald Trump, dass die US-chinesischen Handelsgespräche gute verliefen, bildeten die Grundlage. "Im Gegensatz zu früheren Handelsgesprächen scheint es diesmal eine konkrete und umsetzbare Roadmap zu geben", so Stephen Innes, Marktstratege bei AxiTrader. An der Wall Street stellte erneut der Sektor der Banken mit einem Plus von 2 Prozent den Gewinner. Mit einem Plus von 1,9 Prozent folgte der Transportsektor. Zudem wird einmal mehr nach London geschaut. Dabei geht es vor allem darum, ob sich abzeichnet, wieviel Parlamentarier Premierminister Boris Johnson hinter seinem angestrebten Brexit-Deal vereinigen kann. Ansonsten nimmt die Berichtssaison weiter Fahrt auf.

Rückblick: Die Wahrscheinlichkeit eines No-Deal-Brexits hat über das Wochenende weiter abgenommen, jedoch gibt es nach wie vor keinen Fahrplan, wann Großbritannien die EU verlassen wird. Neben den Entwicklungen rund um den Brexit stützten auch Aussagen des chinesischen Vizepremiers Liu He, der am Wochenende erklärte, die Verhandlungen mit den USA über die sogenannte Phase eins eines Handelsabkommens hätten substanzielle Fortschritte erbracht. Das Pfund notierte etwas fester und lag zu Börsenschluss knapp unter der Marke von 1,3000 Dollar. Moeller-Maersk reagierten mit Aufschlägen von 7,8 Prozent auf die Anhebung der Prognose für das laufende Jahr. Hapag-Lloyd gewannen 6,3 Prozent.

DAX/MDAX/TECDAX

Fester - Prosieben stiegen um 4,6 Prozent. Positiv wurde gewertet, dass Patrik Tkac bei dem Medien-Konzern eingestiegen ist. Der Metro-Großaktionär hat 3,6 Prozent der Anteile erworben. Wirecard erholten sich um 6,1 Prozent. Der Zahlungsdienstleister hat mit KPMG einen externen Prüfer beauftragt, der die in der "Financial Times" erhobenen Vorwürfe untersuchen soll. SAP (plus 2,5 Prozent) geht mit großer Zuversicht in das vierte Quartal und sieht sich voll auf Kurs, die Ziele für 2019 wie auch mittelfristig zu erreichen. Villeroy & Boch gewannen 3,5 Prozent. Hoffnung schürte der Auftragseingang, der deutlich zugenommen hat. Aareal Bank rückten um 2,9 Prozent vor. "Aareal Bank scheint dem Druck der Investoren nachzugeben", hieß es im Handel. Teleios Capital Partners und Petrus Advisors hatten die Bank aufgefordert, die Tochter Aareon zu verkaufen und damit den Mehrwert zu heben. Gegen den Trend gaben Immobilienaktien nach. Der rot-rot-grüne Berliner Senat will am Dienstag den geplanten Mietendeckel für rund 1,5 Millionen Wohnungen beschließen. Nach Quartalszahlen ging es für die Sartorius-Aktie um 8,3 Prozent nach oben.

XETRA-NACHBÖRSE

Von einem unauffälligen Geschäft berichtete ein Händler. Es gab keine relevanten Unternehmensnachrichten und die Umsätze seien insgesamt gering gewesen. Sartorius zeigten sich 1,6 Prozent fester, nachdem die Aktie im regulären Handel bereits um 8,3 Prozent zugelegt hatte. Das Unternehmen hatte Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt.

USA / WALL STREET

Fester - Stützend wirkten positive Aussagen zum Handelskonflikt zwischen den USA und China. So sagte der chinesische Vizepremier Liu He am Wochenende, die Verhandlungen mit den USA über die sogenannte Phase eins eines Handelsabkommens hätten substanzielle Fortschritte erbracht. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer teilte mit, dass die US-Regierung darauf abzielt, die erste Phase der Gespräche bis Mitte November abzuschließen. Derweil scheint sich in Europa die Gefahr eines No-Deal-Brexits vermindert zu haben. Halliburton gewannen 6,4 Prozent. Der Öldienstleister hat mit seinem Drittquartalsgewinn zwar im Rahmen der Erwartungen gelegen, beim Umsatz aber die Prognosen verfehlt. Boeing gaben 3,8 Prozent nach. Der Kongressausschuss, der die 737 MAX-Jetkrise untersucht, nimmt nun die Boeing-Führungskräfte verstärkt unter die Lupe. Coty haussierten um 13,4 Prozent. Der Kosmetikhersteller will sich von Geschäftsteilen trennen. In einem Rechtsstreit um die Opioide-Krise in den USA haben McKesson, Cardinal Health und AmerisourceBergen sowie Teva Pharmaceuticals einen Vergleich im Volumen von 260 Millionen Dollar erzielt. McKesson gaben 3,2 Prozent nach, für Cardinal Health und AmerisourceBergen ging es um 2,2 bzw. 3,3 Prozent nach unten.

+++++ DEVISENMARKT +++++


DEVISEN zuletzt +/- % 0,00 Uhr Mo, 17:31 Uhr
EUR/USD 1,1155 +0,1% 1,1148 1,1142
EUR/JPY 121,19 +0,1% 120,87 120,97
EUR/CHF 1,1006 +0,1% 1,1025 1,1001
EUR/GBR 0,8591 -0,1% 0,8975 0,8581
USD/JPY 108,63 +0,0% 107,74 108,56
GBP/USD 1,2986 +0,2% 1,2500 1,2983
USD/CNH 7,0737 +0,1% 7,0700 7,0723
Bitcoin
BTC/USD 8.210,76 -0,07 8.578,75 8.209,76


Am Devisenmarkt stand das Pfund im Fokus. Goldman Sachs attestiert der britischen Devise Steigerungspotenzial bis auf 1,35 Dollar und begründet dies mit dem schwindenden Risiko eines No-Deal-Brexits. Das Pfund gewann 0,3 Prozent auf rund 1,2963 Dollar. Der Euro verlor 0,1 Prozent auf 1,1149 Dollar.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 53,20 53,31 -0,2% -0,11 +10,3%
Brent/ICE 58,83 58,96 -0,2% -0,13 +6,1%


Der Ölpreis litt unter Nachfragesorgen. Die Commerzbank geht davon aus, dass das zurückhaltende Sentiment sich noch fortsetzen dürfte, befördert vom US-chinesischen Handelsstreit und Rezessionssorgen. Am Freitag hatte China enttäuschende Wachstumsdaten veröffentlicht. Zudem hatte Russland am Sonntag mitgeteilt, dass es im September seinen Verpflichtungen, die Produktion zu senken, nicht habe nachkommen können. Dazu soll möglicherweise bald wieder die Produktion in Ölfeldern in der neutralen Zone zwischen Saudi-Arabien und Kuwait wiederaufgenommen werden, die in den vergangenen vier Jahren ausgesetzt war. Ein Barrel der Sorte US-WTI verlor 0,6 Prozent auf 53,47 Dollar, ein Barrel Brent gab ebenfalls um 0,6 Prozent nach auf 59,09 Dollar. Im asiatischen Handel haben sich die Ölpreise stabilisiert.

METALLE


METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.485,14 1.484,52 +0,0% +0,62 +15,8%
Silber (Spot) 17,58 17,58 0% 0 +13,5%
Platin (Spot) 889,09 889,50 -0,0% -0,41 +11,6%
Kupfer-Future 2,64 2,65 -0,1% -0,00 -0,1%


(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 22, 2019 01:37 ET ( 05:37 GMT)

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