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MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 9 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ TAGESTHEMA I +++++

Die USA und China tun sich weiterhin schwer damit, in ihrem Handelskonflikt auch nur einen limitierten Deal zu erreichen. US-Präsident Donald Trump schürt gleichzeitig Hoffnung und erhöht den Druck auf China.

Trump sagte am Dienstag, dass ein "signifikanter Phase-Eins-Deal mit China abgeschlossen werden könnte, bald abgeschlossen werden könnte". Er fügte aber hinzu, dass er bereit sei, den Druck auf China zu erhöhen, falls beide Seiten keine Einigung erzielen können.

"Wenn wir keinen Deal machen, werden wir diese Zölle substanziell erhöhen, sie werden sehr substanziell erhöht", sagte Trump bei einer Rede beim Economic Club of New York.

Laut Informierten Personen ist der Knackpunkt bei den Gesprächen, ob die USA sich bereiterklärt haben, bestehende Zölle in dem sogenannten "Phase Eins"-Deal zu entfernen, auf den beide Länder hinarbeiten, oder ob die USA nur auf die Zölle verzichten, die am 15. Dezember in Kraft treten sollen.

+++++ TAGESTHEMA II +++++

Tesla will ihr geplantes europäisches Automobilwerk in Deutschland errichten. Nach Angaben von CEO Elon Musk wird sich die Fabrik des US-Elektroautoherstellers im Südosten Berlins befinden und damit in der Nähe des neuen internationalen Flughafens. Tesla werde auch ein Engineering- und Designzentrum in der Region einrichten, sagte Musk. Das US-Unternehmen würde damit in der europäischen Autohochburg Deutschland angesiedelt werden.

Die Ankündigung Musks erfolgt zu einem Zeitpunkt, da die deutschen Automobilhersteller ihre eigenen Anstrengungen verstärken, sich einen Anteil am Markt für Elektrofahrzeuge zu sichern.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen

22:05 Cisco Systems Inc, Ergebnis 1Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- US
14:30 Verbraucherpreise Oktober
PROGNOSE: +0,3% gg Vm
zuvor: 0,0% gg Vm
Verbraucherpreise Kernrate
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
zuvor: +0,1% gg Vm



+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++


INDEX Stand +/- %
S&P-500-Future 3.085,40 -0,21%
Nikkei-225 23.319,87 -0,85%
Hang-Seng-Index 26.531,69 -1,97%
Kospi 2.122,45 -0,86%
Shanghai-Composite 2.901,22 -0,47%
S&P/ASX 200 6.698,30 -0,81%


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Überwiegend im Minus zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien zur Wochenmitte, nachdem US-Präsident Donald Trump neue Drohungen in Richtung China ausgestoßen hat. Wenn der Handelsstreit nicht bald beigelegt werde, würden die USA ihre Strafzölle auf Importe aus China deutlich erhöhen, drohte Trump. Zur Zurückhaltung der Anleger in der Region tragen auch die fortdauernden Unruhen in Hongkong bei. Dort kommt es schon den dritten Tag in Folge zu massiven Verkehrsbehinderungen, weil Demonstranten Straßen und Schienen blockieren. In Tokio holte die Nissan-Aktie Verluste von anfangs gut 4 Prozent weitgehend auf und schloss 0,5 Prozent leichter. Am Dienstag hatte der Automobilkonzern nach Börsenschluss in Japan seine Jahresziele gesenkt und die Dividende gekürzt. Mit Enttäuschung wurden die Zahlen des Stahlkonzerns JFE aufgenommen. Die Aktie verlor gut 5 Prozent. In Hongkong führen Immobilienwerte die Liste der Verlierer an. Wharf Real Estate verbilligen sich um 4,6 Prozent und New World Development um 5,5 Prozent. Rückläufige Oktober-Absatzzahlen drücken den Kurs des chinesischen Autobauers Dongfeng Motor in Hongkong um 2,1 Prozent.

US-NACHBÖRSE

Skyworks Solutions fielen um 4,6 Prozent, nachdem das Halbleiterunternehmen für sein viertes Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang um 22 Prozent gemeldet hatte. Smiledirectclub brachen um 8 Prozent ein. Der Hersteller von Zahnspangen, der erst seit September an der Börse notiert ist, war im dritten Quartal trotz eines deutlichen Umsatzanstiegs tiefer in die roten Zahlen gerutscht.Das Sicherheitsunternehmen ADT hatte seinen Verlust im dritten Quartal dagegen bei einem ebenfalls kräftigen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr verringert. Die Aktie sprang um 5,8 Prozent nach oben. Chesapeake Energy machten einen Teil der heftigen Verluste wett, die sie im regulären Handel eingefahren hatten. Die Titel waren an der Nyse nachrichtenlos um 17 Prozent eingebrochen. Nach Börsenschluss teilte Chesapeake Energy dann mit, dass der Großaktionär NGP Energy Capital Management seine 310,8 Millionen Chesapeake-Aktien, die einer Beteiligung von 15,9 Prozent entsprechen, an die Partner der von NGP verwalteten Investmentfonds übertragen habe. Daraufhin erholte sich die Aktie um 4,5 Prozent auf 75 Cent.

WALL STREET


INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 27.691,42 0,00 -0,07 18,71
S&P-500 3.091,84 0,16 4,83 23,34
Nasdaq-Comp. 8.486,09 0,26 21,81 27,89
Nasdaq-100 8.263,79 0,27 21,88 30,55

Vortag
Umsatz NYSE (Aktien) 791 Mio 760 Mio
Gewinner 1.394 1.293
Verlierer 1.531 1.631
Unverändert 115 111

Neue Rekorde - Vor einer mit Spannung erwarteten Rede von US-Präsident Donald Trump erreichten die Indizes neue Höhen. Die Rede selbst - Trump sprach vor dem Economic Club of New York - riss die Anleger dann nicht mehr vom Hocker. Unter den Einzelaktien gewannen Walt Disney 1,3 Prozent. Am Dienstag debütierte der neue Dienst Disney+, das Videostreaming-Angebot des Unterhaltungskonzerns. Faceboook stiegen um 2,6 Prozent. Das soziale Netzwerk will ein gemeinsames Bezahlsystem für Facebook, Messenger, Instagram und Whatsapp einführen. Tyson Foods stiegen um 7,4 Prozent, obwohl der Fleischproduzent mit schwachen Viertquartalszahlen unter Markterwartung aufwartete. Allerdings kündigte das Unternehmen Besserung an. Zudem sagte Tyson, seine Nuggets der vegetarischen Sparte Raised & Rootes seien nun in 7.000 Läden zu kaufen. Dean Foods hat derweil Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt, die Titel des Milchprodukteherstellers blieben vom Handel ausgesetzt. Tesla konkretisiert seine Europa-Pläne. Es will das geplante europäische Automobilwerk im Südosten Berlins errichten. Die Aktie gewann 1,4 Prozent.

US-ANLEIHEN


Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 1,65 -2,0 1,67 44,4
5 Jahre 1,73 -2,1 1,75 -19,8
7 Jahre 1,84 -2,4 1,86 -41,1
10 Jahre 1,92 -2,4 1,94 -52,8
30 Jahre 2,39 -3,4 2,43 -67,5


Nach der Vortagespause am Rentenmarkt waren Anleihen gefragt. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verlor 2,4 Basispunkte auf 1,92 Prozent. Teilnehmer begründeten das Interesse an den Treasurys mit dem steigenden Dollar, aber auch den wenig konkreten Aussagen Trumps zum Handelskonflikt.

DEVISEN


DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Di, 9;20 % YTD
EUR/USD 1,1013 +0,0% 1,1011 1,1025 -3,9%
EUR/JPY 120,12 +0,1% 120,00 120,45 -4,5%
EUR/GBP 0,8568 -0,0% 0,8568 0,8589 -4,8%
GBP/USD 1,2854 +0,0% 1,2852 1,2836 +0,9%
USD/JPY 109,06 +0,1% 108,97 109,25 -0,6%
USD/KRW 1167,60 +0,1% 1165,96 1161,94 +4,8%
USD/CNY 7,0201 +0,2% 7,0078 7,0032 +2,1%
USD/CNH 7,0206 0% 7,0206 7,0026 +2,2%
USD/HKD 7,8313 +0,0% 7,8282 7,8262 -0,0%
AUD/USD 0,6846 +0,1% 0,6840 0,6854 -2,8%
NZD/USD 0,6400 +1,1% 0,6333 0,6336 -4,7%
Bitcoin
BTC/USD 8.738,01 -0,3% 8.766,26 8.744,76 +134,9%


Am Devisenmarkt stieg der ICE-Dollarindex um 0,2 Prozent. Damit erholte sich der Greenback von seinen Vortagesverlusten. Der Euro fiel trotz einer besser als erwartet ausgefallenen ZEW-Erwartungskomponente in Deutschland auf ein Vierwochentief. Im Handel will man dennoch keine Entwarnung hinsichtlich der Rezessionsängste geben. Zwar verbesserte sich auch die Lagebeurteilung, Volkswirte hatten hier jedoch auf eine stärkere Erholung gesetzt. "Vorsicht vor zu viel Optimismus", warnte Commerzbank-Analyst Marco Wagner. Während davon ausgegangen werde, dass sich die Weltwirtschaft auf absehbare Zeit erhole, behindere eine Reihe von Faktoren wie der schwelende Handelsstreit die Erholung, merkte der Experte an. Der Euro sank auf 1,1009 US-Dollar nach einem Tageshoch bei 1,1039.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 56,56 56,80 -0,4% -0,24 +16,9%
Brent/ICE 61,77 62,06 -0,5% -0,29 +11,7%


Erdöl zeigte sich dagegen etwas billiger: US-Leichtöl der Sorte WTI fiel um 0,2 Prozent auf 56,77 Dollar - Nordseeöl der Sorte Brent um 0,2 Prozent auf 62,04 Dollar. Gebremst wurden die Preise, nachdem die Opec die Produktionskürzungen 2020 lediglich beibehalten und nicht verschärfen will. Zudem zeigten sich Teilnehmer enttäuscht von den vagen Trump-Aussagen zum Streit mit China.

METALLE


METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.462,12 1.456,56 +0,4% +5,56 +14,0%
Silber (Spot) 16,97 16,78 +1,1% +0,19 +9,5%
Platin (Spot) 876,41 868,49 +0,9% +7,92 +10,0%
Kupfer-Future 2,65 2,65 +0,2% +0,00 +0,2%


(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 13, 2019 01:55 ET ( 06:55 GMT)

Trotz des stärkeren Dollars erholte sich der Goldpreis, die Feinunze stieg um 0,2 Prozent auf 1.458 Dollar. Händler sprachen von einer Gegenreaktion auf die herben Verluste der vergangenen Tage.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++

PRÄSIDENTSCHAFTSWAHLKAMPF USA

Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer Präsidentschaftskandidatur für die US-Demokraten getan. Er sei nun auch im Bundesstaat Arkansas für die demokratische Vorwahl "offiziell registriert", schrieb der Multi-Milliardär im Kurzbotschaftendienst Twitter.

POLITIK USA / BOLIVIEN

Angesichts der auch nach dem Rücktritt von Präsident Evo Morales andauernden Gewalt in Bolivien raten die USA ihren Staatsbürgern von Reisen in das südamerikanische Land ab. Zudem werde das Botschaftspersonal in La Paz reduziert, teilte das US-Außenministerium mit.

POLITIK BOLIVIEN

Die Oppositionspolitikerin Jeanine Añez hat sich in Bolivien selbst zur Übergangspräsidentin ernannt. Die bisherige zweite Vize-Präsidentin des Senats vollzog diesen Schritt, nachdem das Parlament zuvor nicht die für eine Wahl notwendige Beschlussfähigkeit erreicht hatte. Zur Begründung für die Selbstproklamation gab die Oppositionspolitikerin die "Notwendigkeit" an, "ein Klima des sozialen Friedens zu schaffen". Zugleich kündigte sie an, "so schnell wie möglich Neuwahlen abzuhalten".

POLITIK CHILE

In Chile haben erneut zehntausende Menschen gegen die Politik der Regierung protestiert. Im Zentrum der Hauptstadt Santiago de Chile forderten nach offiziellen Angaben mehr als 80.000 Demonstranten grundlegende soziale Reformen. Am Rande des Protestzuges kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei, wie AFP-Korrespondenten berichteten. Auf einigen Straßen wurden Straßensperren errichtet.

SAINT-GOBAIN / CONTINENTAL BUILDING

Saint-Gobain kauft für 1,4 Milliarden US-Dollar die Continental Building Products mit Sitz im US-Bundesstaat Virginia.

BOEING

liegt mit den Auslieferungen von Großraumflugzeugen weiterhin hinter seinen geplanten Produktionsraten zurück. Damit steigt der Druck auf die Cashflows des Konzerns, die durch das inzwischen seit neun Monaten bestehende Flugverbot für die 737 MAX bereits stark belastet sind.

GOOGLE

Die Bundesbehörde "Office for Civil Rights in the Department of Health and Human Services" will sich die massenweise Sammlung von persönlichen medizinischen Daten im Zuge des Google-Projekts "Nightingale" anschauen und sicherstellen, dass die Datenschutzvorgaben eingehalten werden, sagte Behördenleiter Roger Severino dem Wall Street Journal.

MERCK & CO

übernimmt Calporta Therapeutics für bis zu 576 Millionen US-Dollar. Calporta entwickelt selektive niedermolekulare Agonisten für TRPML1. Diese werden auf ihr Potenzial geprüft, zur Behandlung bestimmter neurologischer Erkrankungen eingesetzt zu werden.

NIKE

will seine Ware nicht mehr über den Online-Händler Amazon anbieten. Für Amazon bedeutet dies einen Rückschlag in dem Bestreben, namhafte Marken für seine Plattform zu gewinnen. Nike teilte mit, man werde sich auf sein eigenes Direktgeschäft konzentrieren.

PFIZER / MYLAN

haben ihren geplanten Generika-Champion Viatris getauft. Der neue Name werde nach Abschluss der Fusion des Generikaherstellers Mylan mit der Pfizer-Sparte für patentfreie Arzneien Upjohn wirksam, der für Mitte 2020 erwartet wird, teilten die beiden Konzerne mit.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/cln

END) Dow Jones Newswires

November 13, 2019 01:55 ET ( 06:55 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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