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MORNING BRIEFING - USA/Asien

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ TAGESTHEMA +++++

China führt Antidumpingzölle auf Edelstahlerzeugnisse aus der Europäischen Union sowie aus Japan, Südkorea und Indonesien ein. Wie das Handelsministerium mitteilte, liegen die Zollsätze zwischen 18,1 und 103,1 Prozent. Betroffen seien warmgewalzte Edelstahlbleche und Edelstahlbolzen. Die Zölle gelten ab Dienstag für eine Dauer von fünf Jahren, so das Ministerium weiter. Der Entscheidung vorausgegangen war eine Untersuchung zu Edelstahlimporten aus diesen Ländern. Das Ministerium sei dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass die untersuchten Firmen ihre Produkte zu Dumpingpreisen importierten. Die Edelstahlprodukte werden unter anderem im Schiffsbau oder der Eisenbahnbranche genutzt. Eine vorläufige Entscheidung war bereits im März angekündigt worden.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- US
14:30 Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) Juni



+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++



INDEX Stand +/- %
S&P-500-Future 2.976,00 -0,03%
Nikkei-225 21.394,75 -0,34%
Hang-Seng-Index 28.544,86 -0,77%
Kospi 2.094,97 +0,03%
S&P/ASX 200 6.680,30 -0,30%


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Zinsspekulationen und die politische Großwetterlage lassen die Anleger in Ostasien und Australien am Montag zurückhaltend agieren. Es dominieren negative Vorzeichen, hauptsächlich weil Erwartungen eines "großen" Zinsschritts der US-Notenbank ausgepreist würden, sagen Marktteilnehmer. Daneben belasteten aber auch der Irankonflikt und der noch immer ungelöste US-chinesische Handelsstreit. Das neue Börsensegment STAR, das als chinesisches Pendant zur US-Technologiebörse Nasdaq konzipiert ist, hat jedoch ungeachtet der negativen Tendenz in der Region einen guten Start verzeichnet. Alle 25 Aktien des Segments notieren im Plus. Die jüngste Entwicklung im Irankonflikt gibt den Ölpreisen Auftrieb und vielerorts auch den Aktien der Branche. Die Aktien von Oil Search steigen in Sydney um 0,7 Prozent und die von Santos um 0,5 Prozent. In Hongkong gewinnen CNOOC 0,8 Prozent.

US-NACHBÖRSE

Die Tesla-Aktie hat am Freitag im nachbörslichen Handel einen kleinen Teil ihrer Gewinne aus dem regulären Geschäft abgegeben. Die Titel sanken um 0,1 Prozent, nachdem sie zuvor um 1,8 Prozent gestiegen waren. Wie die Los Angeles Times am Samstag berichtete, hat der Hersteller von Elektroautos am Freitag die Klage gegen einen Shortseller zurückgezogen.

WALL STREET


INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 27.154,20 -0,25 -68,77 16,40
S&P-500 2.976,61 -0,62 -18,50 18,74
Nasdaq-Comp. 8.146,49 -0,74 -60,75 22,78
Nasdaq-100 7.834,90 -0,88 -69,24 23,77


Vortag
Umsatz NYSE (Aktien) 794 Mio 727 Mio
Gewinner 1.259 1.623
Verlierer 1.667 1.320
Unverändert 127 107

Leichter - Kursierten am Donnerstag noch Spekulationen über einen Schritt nach unten um 50 statt nur 25 Basispunkte, wurden die Teilnehmer am Freitag ernüchtert. Dementsprechend sanken auch die Erwartungen an einen großen Zinsschritt rapide ab - auf nur noch 22,5 Prozent nach 69 Prozent am späten Donnerstag. Zusätzlich kam von politischer Seite Belastendes. Denn der Iran hat einen britischen Tanker in der Straße von Hormus festgesetzt. Microsoft hat in seinem vierten Geschäftsquartal einen Rekordumsatz verzeichnet und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die Aktie legte 0,2 Prozent zu, nachdem sie zunächst allerdings deutlich stärker gewonnen hatte. Um 4,5 Prozent ging es für die Boeing-Aktie nach oben. Der Flugzeugbauer muss zwar wegen des Flugverbots für die 737 Max im zweiten Quartal eine milliardenschwere Belastung stemmen, hofft aber, dass die betroffenen Maschinen bis zum Herbst wieder für den Flugverkehr zugelassen werden. Die Zahlen von American Express kamen nicht gut an. Die Aktie fiel um 2,8 Prozent. Das Unternehmen hat zwar im zweiten Quartal mehr verdient als erwartet, die Jahresprognose aber nur bestätigt.

US-ANLEIHEN


Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 1,81 6,2 1,75 60,8
5 Jahre 1,81 4,5 1,76 -11,8
7 Jahre 1,92 3,9 1,88 -32,7
10 Jahre 2,05 2,6 2,02 -39,6
30 Jahre 2,58 1,3 2,56 -49,0


Auch am Anleihemarkt nahmen die Anleger mit den weniger taubenhaften Zinserwartungen die Gewinne des Vortags mit. Sinkende Notierungen ließen die Zehnjahresrendite um 2,6 Basispunkte auf 2,05 Prozent steigen.

DEVISEN


DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Fr, 10:03 % YTD
EUR/USD 1,1217 -0,0% 1,1218 1,1261 -2,2%
EUR/JPY 121,14 +0,2% 120,87 121,26 -3,7%
EUR/GBP 0,8970 +0,0% 0,8969 0,8991 -0,3%
GBP/USD 1,2504 -0,0% 1,2509 1,2526 -1,9%
USD/JPY 107,99 +0,2% 107,74 107,68 -1,5%
USD/KRW 1176,16 0% 1176,16 1174,44 +5,6%
USD/CNY 6,8787 -0,1% 6,8822 6,8749 0%
USD/CNH 6,8790 +0,0% 6,8787 6,8763 +0,1%
USD/HKD 7,8076 +0,0% 7,8070 7,8052 -0,3%
AUD/USD 0,7040 -0,1% 0,7043 0,7062 -0,1%
NZD/USD 0,6774 +0,1% 0,6765 0,6777 +0,9%
Bitcoin
BTC/USD 10.567,25 +0,1% 10.559,25 10.706,26 +184,1%


Auch am Devisenmarkt schraubten die Akteure ihre Zinserwartungen wieder zurück, denn der Dollar erholte sich von zwischenzeitlichen Verlusten. Der Euro, der im Zuge der Spekulation auf einen großen Fed-Zinsschritt auf 1,1280 Dollar gestiegen war, notierte nun mit 1,1218 auf dem Niveau, auf dem er sich vor den Williams-Aussagen bewegte.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 56,39 55,63 +0,8% 0,43 +17,8%
Brent/ICE 63,44 62,47 +1,6% 0,97 +14,9%


Neue Entwicklungen im Irankonflikt trieben die Ölpreise wieder nach oben. Die iranischen Revolutionsgarden haben einen britischen Tanker in der Straße von Hormus festgesetzt. Der Tanker habe gegen "internationale maritime Regeln" verstoßen, hieß es auf der offiziellen Website der Revolutionsgarden. Am Donnerstag hatten die USA hatten den Abschuss einer iranischen Drohne über der Straße von Hormus gemeldet. Teheran bestritt dies allerdings. Iran habe keine Drohne verloren, sagte Vize-Außenminister Abbas Araghschi. Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI gewann im späten Geschäft 1,5 Prozent auf 56,13 Dollar. Brent stieg um 2,0 Prozent auf 63,19 Dollar.

METALLE


METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.428,22 1.425,27 +0,2% +2,95 +11,4%
Silber (Spot) 16,40 16,21 +1,2% +0,19 +5,8%
Platin (Spot) 851,59 848,25 +0,4% +3,34 +6,9%
Kupfer-Future 2,75 2,75 0% 0 +4,1


Beim Gold, das am Vortag von den Zinssenkungsspekulationen profitiert hatte, kam es nun zu Gewinnmitnahmen. Die Feinunze ermäßigte sich um 1,5 Prozent auf 1.425 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++

IRANKRISE

Im Konflikt mit dem Iran wegen der Beschlagnahmung eines britischen Tankers in der Straße von Hormus kommt das britische Krisenkabinett am Montag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Das Gremium werde unter dem Vorsitz von Premierministerin Theresa May über die "Wahrung der Sicherheit für die Schifffahrt im Persischen Golf" beraten, teilte Mays Büro mit.

Teheran macht derweil die Freigabe des Tankers von der "Kooperation" der Besatzung abhängig. Außerdem müssten die iranischen Behörden Zugang zu den zur Klärung "notwendigen Beweisen" erhalten, forderte der Chef der Hafen- und Schifffahrtsbehörde der iranischen Provinz Hormosgan, Allah-Morad Afifipoor.

POLITIK CHINA / HONGKONG

Das siebte Wochenende in Folge demonstrierten am Sonntag in Hongkong zehntausende Menschen gegen die pro-chinesische Regierungschefin Carrie Lam und ein auf Eis gelegtes Auslieferungsgesetz, das erstmals Überstellungen an Festland-China ermöglicht hätte. Die Regierungsgegner fordern unter anderem demokratische Reformen, ein allgemeines Stimmrecht und Lams Rücktritt.

OBERHAUSWAHL JAPAN

Bei der Oberhauswahl in Japan hat Regierungschef Shinzo Abe seine Machtbasis und damit seine Aussichten auf eine Reform der pazifistischen Nachkriegsverfassung vergrößert. Abes Liberaldemokratische Partei (LDP) und deren Koalitionspartner Komeito errangen bei der Teilwahl am Sonntag Medienberichten zufolge eine deutliche Mehrheit im Oberhaus. Zusammen mit anderen Parteien, die die Verfassungsreform befürworten, kann die Regierungskoalition demnach auf die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit hoffen.

FED / GELDPOLITIK

Für den Präsidenten der Fed von Boston, Eric Rosengreen, gibt es aktuell offenbar keinen verschärften Handlungsdruck für eine Zinssenkung in diesem Monat. In einem Interview mit dem Wall Street Journal verwies Rosengreen auf Wirtschaftsdaten und Entwicklungen seit der jüngsten Fed-Entscheidung, die auf eine Verbesserung hindeuteten.

WIRTSCHAFTSPOLITIK CHINA

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July 22, 2019 01:42 ET ( 05:42 GMT)

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