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MORNING BRIEFING - USA/Asien

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Herbstanfangs geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA +++++

China hat den neuen Referenzzinssatz im September den zweiten Monat in Folge herabgesetzt. Die People's Bank of China (PBoC) verringerte die einjährige "Loan Prime Rate" (LPR) auf 4,2 von 4,25 Prozent. Die fünfjährige LPR wurde bei 4,85 Prozent belassen. Die PBoC hatte ihren Leitzins im August de facto durch diesen neuen Referenzzinssatz ersetzt. Sie will damit die Kreditkosten für Unternehmen senken, die wegen der sich abkühlenden Wirtschaft zu kämpfen haben. "Die LPR-Senkung soll Banken dazu bewegen, ihre Zinsen leicht zu reduzieren, die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Aktivität dürften aber nur marginal sein", sagte Ökonom Julian Evans-Pritchard von Capital Economics.

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++


Stand +/- %
Nikkei-225 22.064,02 +0,09%
Hang-Seng-Index 26.486,46 +0,07%
Kospi 2.090,69 +0,50%
Shanghai-Composite 3.007,41 +0,27%
S&P/ASX 200 6.737,30 +0,29%


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Etwas fester - Für Zuversicht sorgen ein wie erwartet kleiner Zinssschritt der chinesischen Notenbank (PBoC) nach unten und Gespräche auf mittlerer Ebene zwischen den USA und China im Handelsstreit. Es sind die ersten seit rund zwei Monaten. Sie dienen der Vorbereitung hochrangiger Treffen im Oktober. Neue Preisdaten aus Japan sind wie erwartet ausgefallen und zeigen einen Preisauftrieb weiter klar unter dem angestrebten Zielwert der japanischen Notenbank. Diese hatte am Vortag ihre Geldpolitik unverändert gelassen, aber für das nächste Treffen im Oktober angekündigt, Wachstums- und Preisdaten neu zu bewerten. Für etwas Zurückhaltung in Hongkong sorgt laut Marktteilnehmern die Frage, ob es vor den chinesischen Nationalfeiertagen, die am 1. Oktober beginnen, möglicherweise Maßnahmen seitens Pekings geben wird, die Proteste in Hongkong einzudämmen.

US-NACHBÖRSE

Gute Zahlen des Büroeinrichters Steelcase trieben den Kurs nachbörslich auf Nasdaq.com um knapp 6 Prozent nach oben. Steelcase steigerte in seinem zweiten Quartal den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 60,5 Millionen Dollar und setzte mit 998 Millionen Dollar 14 Prozent mehr um. Analysten hatten lediglich mit 980 Millionen gerechnet. Western Digital zeigten sich von der Nachricht unbewegt, dass das Unternehmen zugestimmt hat, sein Geschäft IntelliFlash an DNN zu verkaufen. Hintergrund ist, dass sich das Unternehmen von seinem Speichersystemgeschäft trennen will. McDonald's legten um 0,3 Prozent zu auf 211,10 Dollar. Das Unternehmen erhöhte die Quartalsdividende auf 1,25 von 1,16 Dollar.

WALL STREET



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 27.094,79 -0,19 -52,29 16,15
S&P-500 3.006,79 0,00 0,06 19,94
Nasdaq-Comp. 8.182,88 0,07 5,49 23,32
Nasdaq-100 7.901,79 0,17 13,24 24,83

Vortag
Umsatz NYSE (Aktien) 812 Mio 871 Mio
Gewinner 1.521 1.354
Verlierer 1.413 1.569
Unverändert 104 110


Wenig verändert - Etwas gestützt wurde die Stimmung von guten Konjunkturdaten und Hoffnungen auf Fortschritte im US-chinesischen Handelsstreit. Auf der anderen Seite bremste eher, dass die OECD ihre Prognosen für das globale Wirtschaftswachstum 2019 auf 2,9 von 3,2 Prozent im Mai gesenkt hatte. Auch die Prognose für 2020 wurde gesenkt. Im Übrigen verdauten die Anleger am Tag nach der Zinssenkung der US-Notenbank die begleitenden Aussagen. Die Aktien von Chipherstellern legten zu, nachdem sich Analysten positiv zum Ausblick für den Sektor geäußert hatten. Microsoft stiegen um 1,8 Prozent mit der Ankündigung einer 11 Prozent höheren Quartalsdividende und dem Rückkauf von eigenen Aktien im Volumen von bis zu 40 Milliarden US-Dollar. Datadog feierten ein fulminantes Börsendebüt. Die Titel schossen an ihrem ersten Handelstag zeitweise um mehr als 50 Prozent in die Höhe und schlossen schließlich mit 37,55 Dollar, 39 Prozent über dem Ausgabepreis.

US-ANLEIHEN



Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 1,74 -1,2 1,75 54,0
5 Jahre 1,66 -1,7 1,68 -26,5
7 Jahre 1,74 -1,2 1,76 -50,5
10 Jahre 1,79 -0,2 1,80 -65,1
30 Jahre 2,24 -0,9 2,24 -83,2


Bei den US-Anleihen tat sich wenig. Die Zehnjahresrendite fiel um 0,2 Basispunkt auf 1,79 Prozent. Vorübergehend wurde der Anstieg von einem erneuten Repo-Geschäft über 75 Milliarden Dollar der US-Notenbank gebremst. Es war bereits die dritte Operation dieser Art am Geldmarkt in dieser Woche.

DEVISEN


zuletzt +/- % 00:00 Do, 9:24 % YTD
EUR/USD 1,1057 +0,1% 1,1044 1,1040 -3,6%
EUR/JPY 119,27 -0,0% 119,31 119,31 -5,1%
EUR/GBP 0,8800 -0,2% 0,8815 0,8854 -2,2%
GBP/USD 1,2567 +0,3% 1,2528 1,2469 -1,4%
USD/JPY 107,86 -0,2% 108,04 108,06 -1,7%
USD/KRW 1189,01 -0,4% 1194,26 1194,76 +6,7%
USD/CNY 7,0846 -0,2% 7,0966 7,1033 +3,0%
USD/CNH 7,0782 -0,3% 7,1009 7,0995 +3,0%
USD/HKD 7,8345 +0,0% 7,8312 7,8281 +0,0%
AUD/USD 0,6803 +0,1% 0,6796 0,6783 -3,4%
NZD/USD 0,6299 -0,0% 0,6302 0,6305 -6,2%
Bitcoin
BTC/USD 10.161,50 -0,9% 10.257,75 9.851,75 +173,2%


Der Dollar kam von den Gewinnen, die er am Vortag nach den leicht falkenhaft aufgenommenen Fed-Aussagen verzeichnete, leicht zurück. Der Euro kostete im US-Spätgeschäft 1,1044 Dollar nach 1,1030 am Vorabend. Daneben bewegten eine Reihe von Zinsentscheidungen die Kurse. Die japanische Notenbank ließ ihre Geldpolitik unverändert, was dem Yen Auftrieb verlieh. Der Franken profitierte davon, dass die Schweizerische Nationalbank die Füße stillhielt. Das britische Pfund erholte sich. Die Bank of England hatte den Leitzins unverändert gelassen. Im Vorfeld hatte das Pfund nachgegeben. Am Freitag im asiatisch dominierten Handel zeigt sich der der Yuan von einer kleinen Zinssenkung in China unbelastet. Der frei handelbare Offshore-Yuan legt sogar etwas zu.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL


zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 58,60 58,13 +0,8% 0,47 +22,0%
Brent/ICE 64,70 64,40 +0,5% 0,30 +16,8%


Die starken Schwankungen bei den Ölpreisen setzten sich fort. Nach der Schwäche am Vortag ging es nun wieder nach oben. Preistreibend vor allem bei Brentöl wirkte ein Bericht des Wall Street Journal, wonach die saudische Ölgesellschaft Aramco nach den Drohnenangriffen auf Ölanlagen am Wochenende verarbeitete Ölprodukte wie Diesel und Benzin für den heimischen Konsum nachfragt, um Rohöl für den Export anbieten zu können. Außerdem soll Saudi-Arabien den Irak nach 20 Millionen Barrel Öl gefragt haben. Während WTI kaum verändert aus dem Tag ging, legte der Brentpreis um 1,3 Prozent auf 64,40 Dollar zu.

METALLE


zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.505,35 1.499,60 +0,4% +5,75 +17,4%
Silber (Spot) 17,92 17,79 +0,7% +0,13 +15,6%
Platin (Spot) 942,62 938,00 +0,5% +4,62 +18,4%
Kupfer-Future 2,61 2,60 +0,4% +0,01 -1,7%


Der Goldpreis erholte sich leicht von den Vortagesabgaben, als die falkenhafter als gedacht ausgefallenen Aussagen der US-Notenbank ihm zugesetzt hatte. Die Feinunze pendelte wie schon seit zwei Wochen um die 1.500er-Marke.

+++++ MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 20.00 UHR +++++

KLIMASCHUTZ

Mit Streiks und Protesten wollen sich Menschen rund um den Globus am Freitag für verstärkte Anstrengungen zum Klimaschutz einsetzen. Eine der größten Kundgebungen findet in New York statt, wo am Montag zahlreiche Staats- und Regierungschefs zu einem Klimagipfel der UNO erwartet werden.

SAUDI-ARABIEN / JEMEN

Wenige Tage nach den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Angriffe auf die Huthi-Rebellen im Jemen gestartet. Bei den Angriffen seien vier Anlagen zum Bau von Seeminen und ferngelenkten Booten zerstört worden, hieß es in einer von der Nachrichtenagentur SPA verbreiteten Erklärung der Militärkoalition. Zuvor hatte die Militärkoalition nach eigenen Angaben einen geplanten Angriff der jemenitischen Huthi-Rebellen mit einem ferngelenkten Sprengstoff-Boot vereitelt.

HUAWEI

Der durch den Handelsstreit mit den USA mit Sanktionen belegte chinesische Konzern hat am Donnerstag sein neues Smartphone vorgestellt - ohne vorinstallierte Google-Apps. "Wegen des US-Verbots" der Zusammenarbeit könne Huawei keine vorinstallierten Anwendungen des US-Technologiekonzerns anbieten, sagte Huawei-Manager Richard Yu bei der Präsentation der Modelle Mate 30 und Mate 30 pro in München.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err/gos

END) Dow Jones Newswires

September 20, 2019 02:04 ET ( 06:04 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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WIRECARD 118,50 +6,14%
INFINEON 16,96 +4,10%
DT. BANK 7,30 +2,95%
SAP 118,74 +2,52%
LUFTHANSA 15,87 +2,29%
Flops
LINDE PLC EO 0,001 174,45 -0,80%
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