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MORNING BRIEFING - USA/Asien

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 6 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ TAGESTHEMA +++++

Chinas Verbraucherpreise sind im September wegen rasanter Preissteigerungen von Schweinefleisch etwas stärker gestiegen als erwartet. Der Verbraucherpreisindex lag 3 Prozent höher als im Vorjahr. Die Teuerung zeigte damit den höchsten Wert seit knapp sechs Jahren. Ökonomen hatten im Konsens mit einem Plus von 2,9 Prozent gerechnet. Die Preise für Schweinefleisch kletterten im September um 69,3 Prozent. Verglichen mit dem 47-prozentigen Anstieg im August war dies nochmal eine Beschleunigung. Chinas Regierung ist bestrebt, die Verbraucherpreisinflation in diesem Jahr unter 3 Prozent zu halten. Die Erzeugerpreise sanken derweil um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat wegen eines weiteren Rückgangs von Rohstoffpreisen. Ökonomen hatten im Konsens einen Rückgang um 1,3 Prozent prognostiziert.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen

11:55 US/Unitedhealth Group Inc, Ergebnis 3Q, Minneapolis

12:40 US/Johnson & Johnson, Ergebnis 3Q, New Brunswick

12:45 US/JP Morgan Chase & Co, Ergebnis 3Q, New York

13:30 US/Goldman Sachs Group Inc, Ergebnis 3Q, New York

14:00 US/Citigroup Inc, Ergebnis 3Q, New York

14:00 US/Wells Fargo & Co, Ergebnis 3Q, San Francisco

22:15 US/United Airlines Holdings Inc, Ergebnis 3Q, Chicago

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- US
14:30 Empire State Manufacturing Index Oktober
PROGNOSE: 0,8
zuvor: 2,0


+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++


Stand +/- %
S&P-500-Future 2.969,80 +0,15%
Nikkei-225 22.201,43 +1,85%
Hang-Seng-Index 26.475,62 -0,17%
Kospi 2.066,46 -0,05%
Shanghai-Composite 2.988,30 -0,65%
S&P/ASX 200 6.652,00 +0,14%


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Uneinheitlich - In Tokio werden nach der Feiertagspause am Montag die Fortschritte in den US-chinesischen Handelsgesprächen in Kursgewinne umgemünzt, an den meisten anderen Plätzen der Region werden die kräftigen Gewinne vom Wochenstart verdaut. Obwohl aus Peking am Vortag zu hören war, dass es noch weiterer Verhandlungen bedarf, bevor die Vereinbarungen unterschriftsreif seien, verteidigen die Aktienmärkte ihre Gewinne damit zumindest. China stört sich offenbar vor allem daran, dass die für Dezember von den USA angekündigten weiteren Strafzölle auf Importe im Volumen von 160 Milliarden Dollar noch nicht vom Tisch sind. Tendenziell verkauft werden in der Region Aktien aus dem Ölsektor. Sie leiden darunter, dass die Ölpreise unter anderem wegen der Skepsis bezüglich der tatsächlich erzielten Vereinbarungen zuletzt wieder deutlicher nachgaben. In Sydney verlieren Santos nach dem über 5-prozentigen Vortagesplus gut 2 Prozent. Nach dem Kauf von Vermögenswerten in Nordaustralien von ConocoPhilips habe das Unternehmen sein Schicksal nun in der eigenen Hand, kommentiert Citi Research.

US-NACHBÖRSE

Grünes Licht der FDA für eine Betamethasondipropionat-Lotion gegen diverse Hautkrankheiten verlieh Akorn auf Nasdaq.com 5,3 Prozent Auftrieb. Redwood Trust gaben bis 17.05 Uhr Ortszeit um 0,8 Prozent nach. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, den Immobilienfinanzierer CoreVest American Finance Lender von Fortress Investment Group zu übernehmen in einem Deal mit einem Gesamtwert von 490 Millionen Dollar. Cerecor verteuerten sich um 9,6 Prozent und Aytu Bioscience um 2,5 Prozent. Das Biopharmaunternehmen Cerecor hatte mitgeteilt, sein Kindermedizin-Geschäft an Aytu zu verkaufen für insgesamt 17 Millionen Dollar in bar und Aktien.

WALL STREET


INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 26.787,36 -0,11 -29,23 14,83
S&P-500 2.966,15 -0,14 -4,12 18,32
Nasdaq-Comp. 8.048,65 -0,10 -8,39 21,30
Nasdaq-100 7.842,33 -0,02 -1,54 23,89

Vortag
Umsatz NYSE (Aktien) 631 Mio 865 Mio
Gewinner 1.314 2.268
Verlierer 1.596 708
Unverändert 105 71


Knapp behauptet - Nachdem die Anzeichen für eine Annäherung im US-chinesischen Handelsstreit am Freitag noch kräftig Auftrieb verliehen hatte, machte sich zum Wochenstart etwas Skepsis breit, weil die Einschätzungen der beiden Länder über den aktuellen Stand der Dinge auseinandergehen. Während US-Präsident Donald Trump von einer teilweisen Einigung sprach, vermeldete Peking lediglich Fortschritte. Harley Davidson knickten nur kurz ein nach einem Bericht, wonach das Unternehmen die Herstellung eines neuen Elektromotorrads gestoppt hat. Zum Handelsschluss lag der Kurs 0,3 Prozent höher. Nike gewannen 1,1 Prozent, nachdem sie von Bank of America-Merrill Lynch auf "Neutral" von "Underperform" hochgestuft worden waren. Für Tapestry ging es um 2,8 Prozent nach unten. Die Analysten von UBS hatten die Aktie des Modekonzerns auf "Neutral" von "Buy" abgestuft.

US-ANLEIHEN

Der US-Anleihemarkt war am Montag wegen des Feiertags Columbus Day geschlossen.

DEVISEN


zuletzt +/- % 00:00 Mo, 9:31 % YTD
EUR/USD 1,1031 +0,1% 1,1025 1,1015 -3,8%
EUR/JPY 119,49 -0,0% 119,49 119,27 -5,0%
EUR/GBP 0,8730 +0,0% 0,8729 0,8756 -3,0%
GBP/USD 1,2634 +0,0% 1,2629 1,2586 -0,9%
USD/JPY 108,32 -0,1% 108,38 108,25 -1,3%
USD/KRW 1184,31 +0,0% 1184,07 1184,76 +6,3%
USD/CNY 7,0712 +0,1% 7,0675 7,0632 +2,8%
USD/CNH 7,0748 +0,1% 7,0691 7,0662 +3,0%
USD/HKD 7,8457 +0,0% 7,8452 7,8443 +0,2%
AUD/USD 0,6772 -0,1% 0,6777 0,6769 -3,9%
NZD/USD 0,6296 -0,1% 0,6301 0,6304 -6,2%
Bitcoin
BTC/USD 8.320,75 +0,2% 8.308,00 8.299,00 +123,7%


Der Rückenwind für den Euro nach den Fortschritten im Handelsstreit zwischen den USA und China flaute wieder ab. Den kräftigen Euro-Gewinnen aus der Vorwoche, verursacht von Optimismus mit Blick auf die Handelsgespräche, dürfte nach Meinung der ING nicht mehr viel folgen. Die anfängliche Zuversicht ebbe ab, weil der "Mini-Deal" keine dauerhafte Lösung in dem Konflikt bedeute, hieß es. Beim Pfund drückten Zweifel darüber, dass noch eine Vereinbarung für einen geregelten Brexit gefunden werden kann, nachdem in der Vorwoche vorübergehend neue Zuversicht aufgekommen war. Das Pfund kostete im US-Späthandel rund 1,2560 Dollar, nach Ständen von knapp über 1,27 Dollar am Freitag.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL


zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 53,21 53,59 -0,7% -0,38 +10,4%
Brent/ICE 58,89 59,35 -0,8% -0,46 +6,2%


Schwach - Die Ölpreise gaben mit der wieder gestiegenen Skepsis in Bezug auf die jüngsten Vereinbarungen zwischen Washington und Peking kräftig nach und büßten damit ihre Gewinne vom Freitag vollständig ein. Die Hoffnung auf eine Entspannung und damit eine steigende Nachfrage hatte die Preise zum Wochenausklang nach oben getrieben. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 2,0 Prozent auf 53,59 Dollar, Brent gab um 2,2 Prozent auf 59,17 Dollar nach.

METALLE


zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.492,82 1.492,80 +0,0% +0,02 +16,4%
Silber (Spot) 17,66 17,67 -0,1% -0,01 +14,0%
Platin (Spot) 891,10 893,00 -0,2% -1,90 +11,9%
Kupfer-Future 2,63 2,63 -0,2% -0,00 -0,6%


Der Goldpreis holte seine Verluste vom Wochenausklang teilweise wieder auf, weil die Nachfrage nach dem "sicheren Hafen" Gold mit der Skepsis über den Handels-Deal wieder stieg. Auch die Aussicht auf Anleihekäufe der US-Notenbank stützte, denn diese würden die Marktzinsen drücken, womit das zinslos gehaltene Gold von dieser Seite weniger Konkurrenz bekäme. Die Feinunze verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 1.493 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT MONTAG 20.00 UHR +++++

TAIFUN JAPAN

Die Zahl der Toten durch den verheerenden Taifun "Hagibis" in Japan hat sich nach Angaben japanischer Medien auf 70 erhöht. Der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Stundenkilometern hatte am Wochenende in Japan eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Dabei richteten die schweren Regenfälle deutlich mehr Schäden an als der Wind. Erdrutsche brachten Häuser zum Einsturz, mehr als 140 Flüsse traten über die Ufer. Starkregen und heftige Sturmböen verursachten überdies Schlammlawinen.

USA/TÜRKEI

Die USA haben wegen der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien Sanktionen gegen die Regierung in Ankara verhängt. Das US-Finanzministerium setzte den türkischen Verteidigungsminister, den Energieminister, ihre beiden Ministerien als Ganzes sowie den Innenminister auf eine schwarze Liste. US-Präsident Donald Trump kündigte zudem die Beendigung von Handelsgesprächen mit Ankara und Strafzölle auf Stahl aus der Türkei an.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

END) Dow Jones Newswires

October 15, 2019 01:41 ET ( 05:41 GMT)

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