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Münchener Rück steigt auf 17-Jahres-Hoch

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Kurz vor dem Wochenende richten sich die Blicke verstärkt auf das bislang von vielen Investoren eher ausgeblendete Risiko einer Eskalation des Konflikts zwischen dem Iran und den USA. US-Präsident Donald Trump stoppte laut einem Bericht der New York Times in der vergangenen Nacht in letzter Minute eine eigentlich schon gebilligte Militäraktion gegen den Iran.

Unklar ist der Grund, also ob es sich etwa um einen Strategiewechsel gehandelt habe oder ob die Angriffe auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden seien. Gerade äußerte sich Trump dazu: Die erwarteten Todesopfer hätten in keinem guten Verhältnis zum Drohnenabschuss gestanden.

Mit den meisten Aktien im Dax ging es bis zum Nachmittag leicht bergab. Gefragt waren hingegen als defensiv geltende Papiere, wie Aktien des Versorgers E.on +0,11% oder Papiere der Versicherer Allianz +0,18% und Munich Re +0,79%. Letztere stiegen zeitweilig auf 225,90 Euro - das war der höchste Stand seit Juli 2002.

Für positive Impulse sorgten dabei auch Analystenkommentare. Das Analysehaus RBC hat die Aktien von Münchener Rück +0,79% heute auf "Outperform" mit einem Kursziel von 235 Euro belassen. Neue Ausschlussregeln sollten den Versicherern im Umgang mit Schäden durch Cyber-Kriminalität helfen, schrieb Analyst Kamran Hossain in einer Branchenstudie.

Er sehe diesen Bereich weiterhin als langfristig wachsenden und profitablen Markt. Munich Re traue diesem bis 2020 ein Wachstum auf acht bis neun Milliarden US-Dollar zu und wolle die diesbezüglichen eigenen Versicherungsprämien in diesem Zeitraum auf bis zu eine Milliarde Euro steigern.

Am Vortag hatte die Schweizer Großbank UBS das Kursziel für Munich Re von 182 auf 192 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Unter den vergleichsweise hoch bewerteten Rückversicherern bevorzuge er solche mit starken Bilanzen und Spielraum für steigende Gewinne, schrieb Analyst Jonny Urwin. Bei den Bilanzen hätten die Unternehmen ihre Hausaufgaben gemacht, doch die Gewinnaussichten seien angesichts gesunkener Anleihe-Renditen durchwachsen. Daher bevorzuge er kleinere, spezialisierte Branchenvertreter wie Scor und Lancashire, bei denen eine weitere Verbesserung der Preise keine Vorbedingung für die Kursentwicklung sei.

Das Analysehaus Independent Research hatte das Kursziel für die Aktie des Rückversicherers am Mittwoch wegen einer Anpassung des Bewertungsmodells von 215 auf 230 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen.

Mit Material von dpa-AFX

12-Monats-Chart Münchener Rück (in Euro)
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