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Munich Re stoppt Aktienrückkauf und streicht Prognose

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Rückversicherer Munich Re -2,92% hat wegen der Corona-Krise seinen laufenden Aktienrückkauf bis auf Weiteres gestoppt und auch seine Jahresprognose gestrichen. Im ersten Quartal bereits sorgten vor allem der Ausfall und die Verschiebung von Großveranstaltungen für hohe Schäden in der Schaden- und Unfallrückversicherung, wie der Dax +1,06%-Konzern am Dienstag in München mitteilte. Von Januar bis März rechnet das Unternehmen daher nur noch mit einem Gewinn in niedriger dreistelliger Millionen-Euro-Höhe. Vor einem Jahr hatte der Konzern hier noch 633 Millionen Euro verdient.

Aufgrund hoher Unsicherheit der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus werde der Konzern daher aus heutiger Sicht sein Gewinnziel von 2,8 Milliarden Euro im Gesamtjahr verfehlen. Die Aktie der Munich Re fiel im nachbörslichen Handel um gut ein Prozent.

Der Hauptversammlung am 29. April soll unverändert eine auf 9,80 Euro pro Aktie steigende Dividende vorgeschlagen werden. Das im Februar 2020 angekündigte Aktienrückkaufprogramm 2020/2021 wird allerdings bis auf Weiteres ausgesetzt, bis mehr Klarheit darüber besteht, wie viel der Konzern an Belastungen zu tragen hat und wie viel Kapital das Unternehmen womöglich für Investitionen oder Zukäufe braucht. Die Solvenzquote, die die Finanzkraft des Rückversicherers angibt, liege derzeit "komfortabel" im angestrebten Korridor von 175 bis 220 Prozent der Anforderung - auch nach den Schäden und den Turbulenzen an den Kapitalmärkten./men/he


Quelle: dpa-AFX
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