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Nato rückt den Weltraum in ihren Fokus

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BERLIN (Dow Jones)Die Nato will künftig den Weltraum stärker in ihre Militärplanungen einbeziehen. Einen entsprechenden Beschluss wollen die Nato-Außenminister bei ihrem Treffen am Mittwoch in Brüssel fassen, wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet und ein Nato-Sprecher gegenüber Dow Jones Newswires bestätigte. Anfang Dezember in London sollen die Staats- und Regierungschefs dies dann bestätigen. Damit hätte der Weltraum in der Nato den gleichen Status wie Land, Wasser, Luft und der Cyberspace.

Hintergrund der Entscheidung ist laut dem Magazin, dass der Weltraum nicht nur für die zivile Kommunikation oder die Wirtschaft immer wichtiger wird. Auch Militäreinsätze hängen heute stärker vom Einsatz von Satelliten ab. In der Nato betrachtet man schon länger mit Sorge, dass Länder wie Russland oder China längst Waffensysteme zur Störung von Satelliten entwickeln. China beispielsweise hat bereits 2007 eine spezielle Anti-Satelliten-Rakete getestet. Vor allem die USA, aber auch Frankreich drängen daher auf verstärkte militärische Anstrengungen im Weltall.

Die Nato wird den Weltall nicht als Waffe einsetzen", betonte der Sprecher des Militärbündnisses. "Aber wir können eine wichtige Rolle als Forum spielen, Alliierte zusammenbringen, Fähigkeiten und Informationen teilen." Derzeit gibt es laut Spiegel rund 2000 aktive Satelliten im Weltraum, eine Zahl, die weiterhin stetig wächst. Die Nato selbst unterhält derzeit keine Satelliten, sondern nutzt die ihrer Mitglieder. 2016 hatte das transatlantische Bündnis erstmals den Cyberspace als sogenannte Operational Domain anerkannt.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/jhe

END) Dow Jones Newswires

November 15, 2019 12:00 ET ( 17:00 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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