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Neue Corona-Beschränkungen in Estland

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
TALLINN (dpa-AFX) - In Estland sind angesichts steigender Corona-Zahlen neue Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie in Kraft getreten. In dem baltischen EU-Land sind von Mittwoch an Veranstaltungen in Innenräumen untersagt. Damit müssen die bislang noch eingeschränkt geöffneten Freizeit-, Kultur- und Unterhaltungsstätten dichtmachen. Auch der Schulbetrieb - ausgenommen für die Klassen 1 bis 4 - bleibt weitestgehend auf Fernunterricht umgestellt. Die von Regierung in der Vorwoche beschlossenen neuen Regeln gelten zunächst bis 28. März.

Veranstaltungen im Freien bleiben auf Beschluss der Regierung in Tallinn für bis zu zehn Personen weiter erlaubt. Auch gastronomische Betriebe dürfen vorerst bis 18.00 Uhr offen bleiben und wie bisher bis zur Hälfte der verfügbaren Plätze vergeben.

Zum 6. März sinkt die maximal erlaubt Platzkapazität in Restaurants und Gaststätten auf 25 Prozent. Auch dürfen sie ab diesem Datum nur noch unter der Woche öffnen. Diese gleiche Regelung gilt im Zuge von der Regierung am Dienstagabend neu beschlossenen Beschränkungen auch für Geschäfte mit Produkten, die nicht den täglichen Bedarf abdecken. Dies entschied die Regierung am Dienstagabend. Sportveranstaltungen und Training sind künftig nur noch professionalen Athleten gestattet.

Begründet wurden die neuen Beschränkungen mit dem rapiden Anstieg an Corona-Neuinfektionen. Allein der vergangenen Woche seien über 8000 neue Fälle erfasst worden - gegenüber 5500 in der Woche zuvor, sagte der Minister für öffentliche Verwaltung, Jaak Aab, im estnischen Fernsehen. Gesundheitsexperten hatten zuvor bereits gewarnt, dass Estland vor einem düsteren März und April stehe.

Estland mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern kämpft seit dem Herbst mit einer steigenden Zahl an Neuinfektionen und weist aktuell nach Angaben der EU-Behörde ECDC eine der höchsten Infektionsraten in Europa auf. In dem Ostseestaat wurden insgesamt bislang insgesamt fast 70 000 Fälle erfasst. 615 Menschen starben an dem Virus./awe/DP/eas


Quelle: dpa-AFX
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