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Neues Allzeithoch beim Dax! Jetzt will jeder die 14000 Punkte-Marke sehen

| Quelle: INV | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Es ist vollbracht! Der Dax ist gestern erneut auf ein neues Allzeithoch gestiegen. 2,5 Monate nach dem letzten Rekordstand bei rund 13526 Punkten wurden nun in der Spitze noch einmal gut 70 Punkte draufgesattelt. Zwar kam es kurz vor 13600 Punkten zu Gewinnmitnahmen. Deren Auswirkungen halten sich bis jetzt aber in überschaubaren Grenzen. Heute Morgen eröffnet der Index zumindest über den alten Hochs, so dass von einem Fehlausbruch momentan noch keine Rede sein kann. Das „beste aller Kaufsignale“ wird an den Märkten entsprechend gefeiert. Für die Charttechniker von HSBC steht die Börsenampel weiterhin „auf grün“, auch weil der Ausbruch durch zusätzliche Kaufsignale bei einigen Trendfolge-Indikatoren unterstützt werde. An dem bereits im Jahresausblick genannten Kursziel im Bereich von 14.000 Punkten halten die Analysten daher weiter fest. Die Kollegen der DZ Bank nennen diese runde Marke heute Morgen ebenfalls als nächstes Anlaufziel.

Sehr positiv hat sich gestern direkt auch Tim Albrecht, Leiter der „DACH-Aktien“ bei Deutsche Asset Management, zum deutschen Leitindex geäußert. Er bezeichnet die Bewertung deutscher Aktien trotz der neuen Höchststände immer noch als „moderat“, weil die durchschnittliche Dividendenrendite im Dax mit rund 3 Prozent im aktuellen Niedrigzinsumfeld weiterhin als attraktiv zu bewerten sei. Zudem weist er darauf hin, dass unter Anlegern nach wie vor keine Euphorie, sondern eher Skepsis herrsche, was „ideale Voraussetzungen für eine weiter anhaltende Hausse am deutschen Aktienmarkt“ seien. Der Stratege rechnet damit, dass der Dax in diesem Jahr die 14000er-Marke sogar überschreiten wird, weshalb an deutschen Aktien kein Weg vorbei führe.

Ergänzend zu unserem Artikel am vergangenen Donnerstag (Investmentecke vom 18. Januar) ist noch anzumerken, dass die als Kontra-Indikator geltenden Dax-Transaktionen der Privatanleger an der Börse Stuttgart den 20-Tages-Durchschnitt des daraus berechneten Euwax-Sentiment in den vergangenen Tagen deutlich nach unten gezogen haben. Was nichts anderes heißt, als dass die Investoren zuletzt verstärkt auf fallende Kurse beim Dax spekuliert (und damit mal wieder falsch gelegen) haben. Die zuletzt von diesem Stimmungsindex ausgesendeten Störfaktoren sind damit aktuell also nicht mehr vorhanden.

Von daher spricht wohl einiges dafür, auf kurzfristig weiter steigende Kurse zu setzen. Weil das Potenzial bis zu der so oft genannten Zielmarke von 14000 Punkten aber nur noch gut 3 Prozent beträgt, muss für nennenswerte Gewinnchancen ein Hebel her. So wie ihn zum Beispiel Knock-out-Scheine in nahezu jeder beliebigen Höhe bieten. Hilfreich bei der Auswahl könnte die Empfehlung von HSBC sein, die investierten Anlegern raten, den Stoppkurs im Dax auf rund 13470 Punkte nachzuziehen. Dieses Niveau könnte man ja auch für Neuengagements nutzen. Das Risiko nach unten würde damit bei einem aktuellen Indexstand von 13560 Punkten nur gut 0,7 Prozent betragen, so dass Anleger im Erfolgsfall (Dax steigt auf 14000 Punkte) das Vierfache dieses Initial-Risikos verdienen könnten. Eine trotz aller Risiken (sehr enger Stoppkurs) sehr attraktive Ausgangslage.

Wer auf einen individuellen Stoppkurs verzichten möchte, setzt direkt auf einen Schein mit einer Knock-out-Marke im Bereich der empfohlenen Absicherung. Passen könnte zum Beispiel ein Unlimited Turbo Bull der Commerzbank mit einem Basispreis bei 13264,68 Punkten und einer Knock-out-Marke bei 13463 Punkten. Im Falle eines Knock-outs kann hier im Normalfall noch ein Restbetrag eingestrichen werden. Der Schein hat aktuell einen Hebel von 44 und ist daher nichts für schwache Nerven und auch nichts für große Kapitaleinsätze (WKN: CV7FFY).

Thomas Koch

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Investmentecke

Investmentecke Ralf Andreß gehört zu den erfahrensten Zertifikate-journalisten Deutschlands. Als freier Autor berichtet er seit mehr als 20 Jahren über strukturierte Produkte und initiierte bereits 1999 die mehrmals jährlich in "Die Welt" und "Welt am Sonntag" erscheinenden Fachreports zu Derivaten und Zertifikaten. Seit 2004 schreibt er auf Finanztreff.de für die tägliche Börsenkolumne "Investmentecke". Zudem ist er seit 2006 Chefredakteur des von ihm mit ins Leben gerufenen Fachmagazins "Der Zertifikateberater". 2008 wurde er beim erstmals vergebenen Journalistenpreis für die Berichterstattung über Zertifikate vom DDV zum "Journalist des Jahres" gekürt und wurde seither insgesamt vier Mal geehrt. Zuletzt im Jahr 2017 in dem er gemeinsam mit Daniela Helemann den Hauptpreis als „Journalist des Jahres“ erhielt.

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