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Novartis und Sanofi drehen am Personal-Karussell

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Sanofi bekommt einen neuen Chef. Paul Hudson von Novartis wird Olivier Brandicourt an der Spitze des Unternehmens ablösen, der in Rente geht. Der Personalwechsel gefällt nicht nur Anlegern – sondern auch Analysten. Die Sanofi-Aktie +0,43% legt am Freitag deutlich zu.

Hudson soll den neuen Posten am 1. September übernehmen. Der Manager war zuletzt Chef der Pharmasparte von Novartis und Mitglied des Managements des Schweizer Biotechnologie- und Arzneimittelriesen. Der 51-Jährige war 2016 vom schwedisch-britischen Pharmakonzern Astrazeneca zu Novartis gewechselt.

Bei Novartis übernimmt nun die Schweizerin Marie-France Tschudin als Chefin die wichtige Pharma-Sparte. Sie verfügt laut Mitteilung über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Pharma- und Biotech-Branche und stieß Anfang 2017 zu Novartis.

Die Ankündigung von Paul Hudson als neuen Konzernchef ab September ist bei den Aktionären von Sanofi am Freitag auf Anklang gestoßen. Die Aktien stiegen am Vormittag um 4,49 Prozent auf 78,39 Euro. Hudson soll Olivier Brandicourt an der Spitze des französischen Pharmakonzerns ablösen, da der Manager in Rente geht.

Analyst Matthew Weston von der Schweizer Bank Credit Suisse bezeichnete den Wechsel als positiv für Sanofi. Hudsons starke Leistung als Chef der Novartis -Pharmasparte sei ein Hauptgrund für das Vertrauen der Investoren in die Markteinführung von Medikamenten gewesen, erklärte der Experte in einer Mitteilung an Kunden. Für Novartis sei der Weggang vor diesem Hintergrund eine Enttäuschung. Die Novartis-Aktien waren am Freitag in einem insgesamt freundlichen Marktumfeld kaum verändert.

Mit Material von dpaAFX.

Sechs-Monats-Chart Sanofi in Euro
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