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OECD hebt Wachstumsprognosen an und lobt deutsche Finanzpolitik

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Prognosen für das Wachstum der Weltwirtschaft im laufenden und nächsten Jahr etwas angehoben und dies unter anderen mit den geplanten höheren Staatsausgaben in Deutschland begründet.

Wie die OECD in einer Aktualisierung ihres jüngsten Wirtschaftsausblicks mitteilte, rechnet sie für 2018 und 2019 mit einem Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von je 3,9 Prozent. Im November hatte sie Wachstumsraten von 3,7 und 3,6 Prozent vorausgesagt.

Die wichtigsten Ursachen der besseren Wachstumsaussichten für 2018 und 2019 sind die in den vergangenen drei Monaten in den USA angekündigten Steuersenkungen und Ausgabenerhöhungen sowie die deutlich lockerere deutsche Finanzpolitik", heißt es in dem OECD-Bericht. Das Wachstum in den USA, Deutschland, Frankreich, Mexiko, der Türkei und Südafrika sei deutlich höher als bisher erwartet.

Allerdings hob die OECD die deutschen BIP-Prognosen nur auf 2,4 (bisher: 2,3) und 2,2 (1,9) Prozent an. Kräftiger fiel die Aufwärtsrevision im Falle Frankreichs aus, für das die OECD nun BIP-Anstiege von 2,2 (1,8) und 1,9 (1,7) Prozent erwartet. Italiens BIP-Prognosen blieben unverändert bei 1,5 und 1,3 Prozent. Dem gesamten Euroraum traut die OECD 2,3 (2,1) und 2,1 (1,9) Prozent Wachstum zu.

Für die USA erwartet die OECD BIP-Anstiege von 2,9 (2,5) und 2,8 (2,1) Prozent, für Mexiko 2,5 (2,2) und 2,8 (2,3) Prozent und für Südafrika 1,9 (1,0) und 2,1 (1,5) Prozent. Chinas Wachstumsprognosen wurde mit 6,7 (6,6) und 6,4 (6,4) Prozent nahezu unverändert gelassen.

Die OECD sieht 2018 und 2019 bessere Rahmenbedingungen für Investitionen, was dank steigender Rohstoffpreise auch für viele Schwellenländer gelte. Sie warnte aber zugleich vor den negativen Auswirkungen eines zunehmenden Protektionismus. "Die Regierungen Stahl produzierender Länder sollten eine Eskalation vermeiden und eine globale Lösung anstreben", heißt es in dem Bericht unter Anspielung auf die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzöllen.

Die OECD warnt zudem, dass es im Zuge einer geldpolitischen Normalisierung zu weiteren Korrekturen bei Asset-Preisen kommen könnte. Explizit genannt werden der US-Aktienmarkt, sowie die Häusermärkte in Kanada und Australien.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/smh

END) Dow Jones Newswires

March 13, 2018 06:00 ET ( 10:00 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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