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Ölpreise drehen in die Verlustzone - IEA warnt vor zu hohem Angebot

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag gesunken und habe damit an die starken Verluste vom Vortag angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 60,27 US-Dollar. Das waren 54 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 38 Cent auf 55,37 Dollar.

Nachdem die Ölpreise am Morgen zu einer leichten Erholung angesetzt hatten, drehten sie im Vormittagshandel wieder in die Verlustzone. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte vor einem gewaltigen Angebotsüberschuss an Rohöl gewarnt. Demnach könnte die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) im kommenden Jahr 1,4 Millionen Barrel pro Tag mehr fördern als nachfragt werde.

Die Analyse der IEA setzt nicht nur das Ölkartel Opec unter Druck, sondern auch verbündete Staaten wie Russland. Diese in der "Opec+" zusammengefassten Ölländer müssten sich auf eine steigende Produktion außerhalb ihres Gebiets einstellen, warnte die IEA.

Am Morgen waren die Ölpreise noch durch weitere Signalen der Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China gestützt worden. Nachdem zunächst die Regierung in Peking Ausnahmen von Strafzöllen auf Waren aus den USA verkündet hatte, legte die US-Regierung in der Nacht zum Donnerstag nach. US-Präsident Donald Trump verschob die für Anfang Oktober angekündigte Anhebung der Strafzölle auf chinesische Importe im Umfang von 250 Milliarden Dollar um zwei Wochen auf Mitte Oktober und bezeichnete dies als "Geste des guten Willens"./jkr/bgf/nas


Quelle: dpa-AFX
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