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Ölpreise sinken erneut - IEA senkt Nachfrageprognose für Opec-Öl

| Quelle: dpa-AFX
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag an ihre Vortagesverluste angeknüpft. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 51,75 US-Dollar. Das waren 16 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im September fiel um 21 Cent auf 48,38 Dollar.

Am Vortag hatte der US-Ölpreis noch zeitweise den Sprung über die Marke von 50 Dollar je Barrel geschafft, nachdem die US-Ölreserven zuletzt überraschend stark gesunken waren. Seit dem Donnerstagnachmittag sind die Ölpreise aber auf Talfahrt. Marktbeobachter erklärten den Rückgang mit der Skepsis der Anleger über die künftige Fördermenge der Organisation erdölexportierender Länder (Opec). Es bestehe die Sorge, dass die beschlossene Produktionskürzung die Ölschwemme auf dem Markt nicht schnell genug eindämmen könnte.

Gestützt wurde die Sorge der Investoren durch eine neue Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA). Demnach wird auf dem Weltmarkt weniger Rohöl des Opec-Kartells benötigt als bisher gedacht. Die neue Prognose der Agentur, in der sich zahlreiche Industrieländer als Interessenvertretung zusammengeschlossen haben, bezifferte die weltweite Nachfrage nach Opec-Öl in diesem und dem kommenden Jahr auf durchschnittlich 32,6 Millionen Barrel pro Tag. Das sind etwa 400 000 Barrel weniger als zuvor geschätzt./jsl/tos


Quelle: dpa-AFX
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