DAX ®11.594,92+0,05%TecDAX ®2.654,36-0,19%S&P FUTURE2.781,00+0,32%Nasdaq 100 Future7.180,75+0,60%
finanztreff.de

Österreich sortiert Arbeitslose bald per Algorithmus

| Quelle: dpa-afx topthemen | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Quelle: dpa-AFX

Wien (dpa) - Arbeitslose in Österreich werden künftig mit Hilfe von Algorithmen nach ihren Chancen auf dem Arbeitsmarkt sortiert. Ein entsprechendes System wird der Arbeitsmarktservice Österreich (AMS), das Pendant zur Bundesagentur für Arbeit in Deutschland, im neuen Jahr einführen.

«Wir wollen das AMS effizienter machen. Es geht darum zu schauen, welche Fördermaßnahmen wie wirken», sagte AMS-Chef Johannes Kopf der österreichischen Tageszeitung «Der Standard». Die persönlichen Berater soll durch das System nicht vollständig ersetzt werden. Sie sollen zukünftig aber vor allem die Motivation und die Lebenseinstellung der Arbeitslosen beurteilen.

Die Einführung des Systems sei über mehrere Jahre vorbereitet worden. Der Algorithmus soll mit zahlreichen Informationen über die Arbeitssuchenden gefüttert werden und sie anschließend in drei Kategorien einteilen: in jene mit hohen, mittleren und niedrigen Chancen auf einen Job. Zu den Informationen gehören unter anderem die bisherige Berufslaufbahn, die Ausbildung sowie die bisherigen Beschäftigungen. Eine hohe Arbeitsmarktchance entspricht in dem Modell einer 66-prozentigen Wahrscheinlichkeit, innerhalb von sieben Monaten eine dreimonatige Beschäftigung zu finden.

In Deutschland werden laut Bundesagentur für Arbeit derzeit keine Algorithmen zur Arbeitsvermittlung oder Potenzialeinschätzung genutzt. Stattdessen kämen eher statistische Erkenntnisse und Forschungsergebnisse zum Einsatz.

Schlagworte:
, , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Werbung
Werbung

News-Suche

Suchbegriff:
Werbung
Werbung

Werbung
Börse Stuttgartschliessen
Börse Stuttgart

Gewinnen Sie pures Gold!

Unter allen Teilnehmern an der Anlegerumfrage verlost der Börse Stuttgart Anlegerclub Gold im Gesamtwert von über 1000 Euro.

Jetzt kostenlos anmelden und mitmachen!
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook, Google+ oder Twitter
Aktuelle Umfrageschliessen
In Großbritannien wurde im April 2018 eine Limo-Steuer eingeführt. Hersteller, die mehr als 50 Gramm Zucker auf einen Liter Getränk mischen, werden seit dem zur Kasse gebeten. Sollte so etwas hierzulande ebenfalls eingeführt werden?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen
schliessen