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Opec lässt die Muskeln spielen

| Quelle: PLT | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Ölpreise befanden sich zuletzt im freien Fall. 20% verlor die Nordseesorte Brent von Anfang Oktober bis Ende vergangener Woche. Eine überraschende Entwicklung, hielten doch zahlreiche Marktteilnehmer einen Anstieg auf 100 US-Dollar je Barrel für wahrscheinlich. Ein Hauptgrund für den Preissturz sind die laxen US-Sanktionen gegenüber Iran. Große Förderer hatten eine deutlich härtere Umsetzung erwartet und ihre Produktion entsprechend hochgefahren. Das Ergebnis ist ein massiver Angebotsüberschuss.

Diesem hat die Opec nun den Kampf angesagt. Saudi-Arabien will im Dezember 500 000 Barrel pro Tag weniger fördern, der Oman wohl gar doppelt so viel. Zwar sank der Brent-Preis, der nach diesen Ankündigungen am Montag (12.11.) noch deutlich anstieg, tags darauf wieder unter 70 Dollar. Doch ein reduziertes Angebot sollte in den kommenden Wochen für eine Rückkehr auf das Niveau oberhalb von 80 Dollar sorgen. Dann dürfte auch Deka-Chefvolkswirt Ulrich Kater Recht behalten, der uns im Gespräch einen „teuren Winter“ prophezeite. Einen Anstieg auf deutlich über 85 Dollar sehen wir aber nicht. Und spätestens im Frühjahr 2019 wird wohl eine langsam abkühlende Konjunktur für fallende Preise sorgen.

Anleger, die ihre Öltanks noch nicht gefüllt haben, sollten das schleunigst nachholen! Da Ölpreis-Schwankung zu gewaltigen Umlenkungen der Kapitalströme führen, raten wir darüber hinaus, auf Aktien von Unternehmen zu setzen, die von teurerem Öl profitieren. Neben Ölkonzernen wie unserem Musterdepotwert OMV sind das z. B. Unternehmen für Luxusgüter und -immobilien, die Ölscheichs oder russische Oligarchen als Kunden haben. Auch Baufirmen, die in den Opec-Staaten aktiv sind, könnten profitieren, sollten dort dank wieder sprudelnder Petro-Dollars Infrastrukturprojekte angegangen werden. Aber: Dies ist eine „Winter-Strategie“. Denken Sie ab März an Umschichtungen!

 

Quelle: PLATOW Medien GmbH

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