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OTS: BDH - Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie / BDH: Macht den ...

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BDH: Macht den Recovery Plan "Green Deal ready"
Köln (ots) - Das von der EU vorgestellte, milliardenschwere
Corona-Wiederaufbaupaket sieht der BDH als große Chance für den Klimaschutz.
"Dass dieser EU-Recovery Plan ein großer Schritt in Richtung des
wirtschaftlichen Wiederaufbaus Europas ist, steht außer Zweifel", so Uwe Glock,
Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie, BDH. "Aber lassen
Sie uns die große Chance nutzen, den Recovery Plan und den europäischen Green
Deal von vornherein miteinander zu verknüpfen", fordert der BDH-Präsident.

"Besonders der im Recovery Plan berücksichtigte Gebäudebereich und hier die
Investitionen in höhere Effizienz und erneuerbare Energien bieten optimale
Voraussetzungen dafür, Millionen Arbeitsplätze in der EU abzusichern und
zugleich den Klimaschutz im größten Energieverbrauchssektor Europas nach vorne
zu bringen", so der Hauptgeschäftsführer des BDH, Andreas Lücke. "Gut 70
Millionen der 125 Millionen europäischen Heizungen verbrauchen zu viel Energie
und emittieren zu hohe CO2-Mengen." Die europäische und deutsche
Heizungsindustrie fordern daher im Rahmen des Recovery Plans ein "scrappage
scheme for old and inefficient heating systems".

Mit dem zielorientierten Einsatz von Mitteln des Recovery Plans Richtung
energetische Gebäudesanierung und beschleunigtem Heizungsaustausch könnten hohe
CO2-Minderungsziele erschlossen und zugleich ein dringend erforderlicher
Neustart der durch die Corona-Pandemie kollabierten Heizungsmärkte Italiens,
Frankreichs, Spaniens und Belgiens erreicht werden. Dies läge nicht nur im
Interesse der dortigen Arbeitsmärkte, sondern würde auch der deutschen
Heizungsindustrie helfen, diese für sie wichtigen Märkte auch in Zukunft
bedienen zu können.

BDH: Verband für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Die im Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH) organisierten
Unternehmen produzieren Heizsysteme wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel,
Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik,
Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizung/-kühlung, Brenner, Speicher,
Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten. Die
Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2019 weltweit einen Umsatz
von ca. 15,7 Mrd. Euro und beschäftigten rund 76.800 Mitarbeiter. Auf den
internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition
ein und sind technologisch führend.

Pressekontakt:

Frederic Leers, Pressesprecher
Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH)
frederic.leers@bdh-koeln.de
+49 2203/9359320

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/63532/4609520
OTS: BDH - Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie


Quelle: dpa-AFX
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