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OTS: CreditPlus Bank AG / Konsumbereitschaft in Deutschland sinkt / ...

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Konsumbereitschaft in Deutschland sinkt / Verbraucherindex im Herbst
2019 fällt / Rücklagen bleiben auf hohem Niveau / Verbraucherkredite
sind weiterhin gefragt
Stuttgart (ots) - Die abflauende Konjunktur verdirbt den Deutschen
die Laune: Der Creditplus-Verbraucherindex ist zum Herbst 2019 auf
den tiefsten Wert seit mehr als zwei Jahren gesunken. Er liegt nun
bei 100,2 Punkten und damit 3,6 Punkte unter dem Wert vom Frühjahr.
Die Studie erfasst halbjährlich die Zukunftserwartungen,
Konsumbereitschaft und die finanzielle Lage von 2.000 Verbrauchern.

"Der deutsche Konjunkturmotor stockt aktuell, auch wenn sich
einige Indikatoren wieder etwas aufgehellt haben. Die Verbraucher
haben sich auf schwierigere Zeiten eingestellt und halten ihre
Ersparnisse zusammen", sagt Belgin Rudack, Vorstandsvorsitzende der
Creditplus Bank. "Damit steht die nächste Herausforderung ins Haus:
Wenn die private Nachfrage schwächelt, bremst das die
Binnenkonjunktur." Insgesamt erwarten 74 Prozent der Befragten für
die nächsten Monate einen höheren Lebensstandard und ein verbessertes
Haushaltseinkommen. Das entspricht einem Rückgang um vier
Prozentpunkte im Vergleich zum Frühjahreswert.

Ausgabebereitschaft auf Tiefststand

Die Lust, sich etwas zu gönnen, lässt nach: Nur noch 63 Prozent
der Befragten haben grundsätzlich Lust zum Geldausgeben, fünf
Prozentpunkte weniger als im Frühjahr. Dies ist der niedrigste Wert
seit Beginn der Erhebungen im Frühjahr 2015.

Dagegen befinden sich die finanziellen Rücklagen der Deutschen
nach wie vor auf hohem Niveau. 70 Prozent der Befragten können
problemlos mindestens 625 Euro für unerwartete Ausgaben aufbringen.
39 Prozent verfügen über eine eiserne Reserve von mehr als 2.500
Euro.

Anschaffungspläne zusammengestrichen

Auf Talfahrt ist auch der Creditplus-Branchenindex, der die
Investitionsbereitschaft für größere Anschaffungen misst: Mit einem
Wert von 92,7 Punkten ist er um 8,7 Punkte gefallen. Damit sinkt die
Anschaffungsbereitschaft auf den tiefsten Stand seit Herbst 2016. Die
konkreten Pläne hinter dem abstrakten Wert: 55 Prozent der Befragten
haben vor, mindestens eine größere Anschaffung zu tätigen. Im
Frühjahr waren es 61 Prozent. Vor allem planen weniger Verbraucher,
mehrere Produkte zu kaufen: Hatten im Frühjahr noch 34 Prozent der
Befragten mindestens zwei Anschaffungen ins Auge gefasst, sind es
aktuell nur noch 27 Prozent.

Reisen sind weniger gefragt

Der Kauf von Möbeln steht nach wie vor an erster Stelle. Deutlich
zurückhaltender als im Frühjahr sind die Befragten vor allem bei
teuren Reisen - allerdings war der alljährliche Zuwachs zum Sommer
zuletzt außergewöhnlich kräftig ausgefallen. 26 Prozent der Befragten
möchten in den kommenden drei Monaten mehr als 1.250 Euro für eine
Reise ausgeben. Damit ist die Reiselust der Deutschen auf dem Niveau
des Vorjahres angelangt. Die Bereitschaft, ein neues Auto zu
erwerben, ist leicht gesunken. Nach 15 Prozent im Frühjahr und im
vergangenen Herbst planen aktuell 13 Prozent der Befragten den
Autokauf. Ein Motorradkauf ist für drei Prozent aller Befragten ein
Thema.

Familien verschließen sich dem Konsum weniger

Bayern ist das Land mit den mit Abstand wohlhabendsten Bewohnern.
50 Prozent der Befragten verfügen über Reserven von 2.500 Euro oder
mehr. Das Bundesland, in dem mit Abstand die meisten Haushalte ohne
gänzliche Rücklagen anzutreffen sind, ist Brandenburg. Knapp ein
Viertel muss dort ohne Notgroschen für unerwartete Ausgaben
auskommen.

Mit Kindern im Haushalt steigt die Konsumneigung deutlich. Drei
Viertel der Befragten, die für Minderjährige sorgen, haben Lust, Geld
in die Hand zu nehmen und größere Anschaffungen zu tätigen. "Kein
Wunder, denn Familien haben die Wünsche ihrer Kinder vor Augen und
möchten sie erfüllen", sagt Creditplus-Vorstandsvorsitzende Belgin
Rudack. "Die Bedürfnisse der Kinder wachsen mit ihnen: ein neues
Bett, ein größeres Fahrrad oder ein Schreibtisch zum Schulstart.
Anschaffungen gehören für Familien gewissermaßen zum Alltag." 71
Prozent verfügen über Rücklagen von mindestens 625 Euro, 42 Prozent
sogar über 2.500 Euro und mehr.

Die Kreditfinanzierung bleibt populär

Trotz recht solider Rücklagen stehen Familien einer
Kreditfinanzierung offen gegenüber. Ziehen im Schnitt knapp die
Hälfte derjenigen, die eine größere Anschaffung planen, eine
Kreditfinanzierung in Erwägung, sind es 59 Prozent, wenn Kinder im
Haushalt leben. Insgesamt bleibt das Interesse an Verbraucherkrediten
damit stabil - unabhängig von der Entwicklung der Rücklagen. "Die
Konsumenten schätzen die gut planbare Bezahlung beispielsweise eines
Fahrzeugs oder Möbelstücks. Die aktuell sehr niedrigen Zinsen machen
diese Option noch attraktiver", sagt Rudack. 28 Prozent der Befragten
sind bereit, größere Anschaffung vollständig auf Raten zu bezahlen,
18 Prozent finanzieren die neuen Errungenschaften zumindest teilweise
auf diesem Weg.

Noch weit weniger eingeübt ist die Zahlung mit digitalen
Währungen. Fast drei Viertel der Deutschen haben Vorbehalte gegen des
von Facebook geplanten Zahlungsmittels Libra. Doch immerhin ein gutes
Viertel kann sich vorstellen, so zu bezahlen.

Zur Studie "Creditplus Verbraucherindex Frühjahr 2019": Im
August/September 2019 wurden 2.000 Personen ab 16 Jahren online durch
das Marktforschungsinstitut Toluna befragt. Die Studie ist
repräsentativ und bietet einen Einblick in das Verbraucherverhalten
der Bevölkerung. Die Ergebnisse stellen Gemeinsamkeiten und
Unterschiede der Verbrauchergruppen heraus.

Die Studie steht Ihnen als Berichtsband hier zum Download zur
Verfügung: http://bit.ly/32Eeomy

Darüber hinaus können Sie in einer klickbaren Version die
Ergebnisse im Zeitverlauf betrachten:
https://www.creditplusblog.de/verbraucherindex/

Creditplus auf einen Blick:

Die Creditplus Bank AG ist eine hochspezialisierte
Konsumentenkreditbank mit den Geschäftsfeldern Absatzfinanzierung,
Privatkredite und Händlerfinanzierung. Das Kreditinstitut mit
Hauptsitz in Stuttgart hat bundesweit 18 Filialen und 629
Mitarbeiter. Creditplus gehört über die französische
Konsumfinanzierungsgruppe CA Consumer Finance zum Crédit Agricole
Konzern. Creditplus erzielte zum 31.12.2018 eine Bilanzsumme von rund
5.235 Mio. Euro und gehört zu den führenden im Bankenfachverband
organisierten Privatkundenbanken. Die Bank verfügt über ein
vernetztes Multi-Kanal-System, das die Vertriebskanäle Filialen,
Internet, Absatzfinanzierung und PartnerBanking optimal miteinander
verbindet. Dies schafft Synergien und bietet den Kunden alle
erdenklichen Zugangswege zum gewünschten Kredit. Kooperationspartner
im Handel sind beispielsweise Suzuki, Piaggio, Miele, Bulthaup oder
Küche&Co.

Creditplus in Social Media:

Corporate Blog (www.Creditplusblog.de)
Facebook (www.facebook.de/Creditplus)
Twitter (www.twitter.com/Creditplusbank)

OTS: CreditPlus Bank AG
newsroom: http://www.presseportal.de/nr/42911
newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_42911.rss2

Pressekontakt:

Creditplus Bank AG
Dr. Johanna Wehn
Tel: (0711) 66 06 - 640
Fax: (0711) 66 06 - 887
E-Mail: johanna.wehn@Creditplus.de
www.Creditplus.de


Quelle: dpa-AFX
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