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OTS: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen / In Hessen stehen ausreichend ...

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
In Hessen stehen ausreichend Mittel für Start-ups bereit / Mehr als 5
Mio. Euro Liquiditätsbeteiligungen wurden bereits zugesagt
Offenbach am Main (ots) - Viele Start-ups und kleinere Mittelstandsunternehmen
geraten trotz wettbewerbsfähigem Geschäftsmodell durch die Corona-Krise in teils
erhebliche finanzielle Schwierigkeiten. Das Land Hessen, die Wirtschafts- und
Infrastrukturbank Hessen (WIBank) und die Beteiligungs-Managementgesellschaft
Hessen mbH (BM H) haben in den vergangenen Monaten vielfältige Initiativen
entwickelt, um von der Corona-Krise bedrohten Unternehmen in Hessen
Unterstützungsangebote machen zu können - vor allem auch für Start-ups. So
stehen z.B. seit September zusätzliche Mittel des Landes Hessen für
Corona-Liquiditätsbeteiligungen zur Verfügung. Konkret wurden die von der BM H
gemanagten Fonds Hessen Kapital I und Hessen Kapital II mit zusätzlichen Mitteln
in Höhe von 50 Mio. Euro des Landes Hessen ausgestattet. Somit können Start-ups
bereits heute auf umfassende Unterstützungsangebote zugreifen, um die Folgen der
Corona-Krise abzufedern.

Diese Unterstützungsmöglichkeiten werden von hessischen Start-ups und kleinen
Mittelständlern gut angenommen: Allein von Juli bis Ende November wurden von der
BM H Liquiditätsbeteiligungen in Höhe von insgesamt 5,2 Mio. Euro zugesagt.
Weitere rund 4 Mio. Euro wurden darüber hinaus bereits beantragt. Die
durchschnittliche Beteiligungshöhe liegt bei 400.000 Euro pro Unternehmen.

"Die Corona-Pandemie trifft große und kleine Unternehmen. Viele Start-ups hat es
in einer sensiblen Anfangsphase erwischt, kleine Betriebe müssen sich vor einer
möglichen Insolvenz schützen. Hier setzen unser Beteiligungsprogramme Hessen
Kapital I und II an. Mehr Eigenkapital bedeutet eine Überlebenschance und eine
Zukunft. Ich bin froh, dass unsere Unterstützung so gut angenommen wird", sagten
Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Finanzminister Michael Boddenberg.

Die aktuelle Krise versetzt vor allem auch junge, innovative Unternehmen in eine
schwierige Lage. Viele von ihnen fürchten um ihre Existenz und sie benötigen
dringend Eigenkapital, um ihren Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten zu können.
"Unsere Botschaft ist klar: Es stehen ausreichend Beteiligungsmittel zur
Verfügung, mit denen wir sowohl etablierte Unternehmen als auch Start-ups
unterstützen können. Das ist uns ein großes Anliegen, denn die Stärkung der
hessischen Gründer- und Unternehmenslandschaft ist die Grundvoraussetzung für
einen prosperierenden Wirtschaftsstandort Hessen", betont Dr. Michael Reckhard,
Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank.

Neben der Aufstockung für Hessen Kapital I und Hessen Kapital II stehen
hessischen Unternehmen über die breite Palette an Beteiligungsfonds der BM H
noch rund 60 Mio. Euro bestehender Mittel zur Verfügung.

Stille und offene Beteiligungen

Die Liquiditätsbeteiligungen für Hessen Kapital I und Hessen Kapital II können
sowohl in Form von stillen als auch offenen Beteiligungen erfolgen, wobei der
Gesamtumfang der Zuwendungen 800.000 Euro pro Unternehmen nicht überschreiten
darf. Antragsberechtigt sind bereits gegründete Unternehmen mit Betriebsstätte
oder Niederlassung in Hessen. Während für den Fonds Hessen Kapital I Unternehmen
mit bis maximal 249 Mitarbeitenden und weniger als 50 Mio. Euro Umsatz oder
weniger als 43 Mio. Euro Bilanzsumme antragsberechtigt sind, zielt Hessen
Kapital II auf Unternehmen, die diese Kriterien nicht vollständig erfüllen.
Wichtig ist, dass die Beteiligung in erster Linie der Bereitstellung von
Liquidität im Rahmen der Corona-Krise dient.

Die Beteiligungsfonds werden von der BM H Beteiligungs-Managementgesellschaft
Hessen mbH verwaltet. Diese ist eine Tochtergesellschaft der Landesbank
Hessen-Thüringen, der WIBank wirtschaftlich zugeordnet und in die
Wirtschaftsförderung des Landes Hessen integriert.

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)

In Hessen wird seit über 60 Jahren erfolgreiche Förderpolitik betrieben.
Unabhängig, ob die Investitionen im Bereich der Wirtschaft, des Wohnungsbaus,
der Infrastruktur oder der Bildung liegen; als Förderbank des Landes ist die
WIBank als Dienstleister und Partner der hessischen Landesregierung in vielen
Bereichen aktiv. Sie bündelt nahezu das gesamte öffentliche Fördergeschäft und
bietet darüber hinaus eigene Förderprogramme an. Die einzelnen Programme können
in Form von Darlehen, Zuschüssen, Beteiligungen oder Bürgschaften gestaltet
werden.

Außerdem ist sie mit strukturpolitischen Aufgaben betraut - ein einzigartiges
Aufgabenspektrum in der Landschaft der deutschen Förderbanken.

Pressekontakt:

Claudia Ungeheuer
Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)69 9132-3716
E-Mail: mailto:claudia.ungeheuer@wibank.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/103206/4775601
OTS: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen


Quelle: dpa-AFX
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