DAX ®13.578,72+1,42%TecDAX ®3.222,92+1,66%Dow Jones29.196,82+0,13%NASDAQ 1009.233,33+0,18%
finanztreff.de

Pharmariesen wenden Schmerzmittel-Prozess durch Vergleich ab

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
CLEVELAND (dpa-AFX) - Vier große Pharmakonzerne haben in letzter Minute einen richtungweisenden Schmerzmittel-Prozess in den USA durch einen Vergleich abgewendet. Die Arzneimittelhändler McKesson +0,16%, AmerisourceBergen -0,61% und Cardinal Health +0,29% zahlen dabei nach Angaben eines Klägeranwalts vom Montag zusammen 215 Millionen Dollar. Zudem zahlt der israelische Pharmahersteller Teva -0,75% 20 Millionen Dollar in bar und stellt Medikamente zur Behandlung von Schmerzmittelabhängigkeit im Wert von weiteren 25 Millionen Dollar bereit. Insgesamt ergibt sich somit eine Vergleichssumme von 260 Millionen Dollar (233 Mio Euro).

Eigentlich hatte an diesem Montag in Cleveland der erste wegweisende US-Prozess gegen Firmen beginnen sollen, die beschuldigt werden, mit Schmerzmitteln zur grassierenden Medikamentenabhängigkeit und Drogen-Epidemie beigetragen zu haben. Bundesstaaten, Städte und Landkreise fordern von der Pharma-Industrie Milliarden von Dollar zurück, die sie für den Kampf gegen Opiat-Abhängigkeit und Überdosierungen ausgegeben haben. Bei dem nun erzielten Vergleich ging es zunächst nur um Klagen zweier Bezirke im US-Bundesstaat Ohio. Die Konzerne sind mit zahlreichen weiteren Klagen konfrontiert./hbr/DP/he


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, , , , , , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Der Wohnungsmarkt zeigt Zeichen der Entspannung, da scheinbar der Zuzug in die Großstädte nachlässt. Glauben Sie, dass es nun besser wird am Wohnungsmarkt oder sehen Sie das nur als kurzfristige Entspannung?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen