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Preisunterschiede von bis zu 300 Prozent

| Quelle: BIALLO | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Risikolebensversicherung



Eine Risikolebensversicherung ist eine sinnvolle und preisgünstige Vorsorge, um für den eigenen Todesfall Angehörige finanziell abzusichern. Im Fall der Fälle erhalten die Hinterbliebenen dann die vereinbarte Versicherungssumme. Marktuntersuchungen von Anfang Oktober zeigen jedoch: Vor einem Vertragsabschluss ist ein Angebotsvergleich ein Muss. Die Berechnungen ergaben Preisdifferenzen von bis zu 300 Prozent. Und dies bei nahezu identischen Leistungen.



Preisberechnung anhand eines Praxisbeispiels


Ein 30-jähriger kaufmännischer Angestellter, Nichtraucher, möchte seine Frau und sein einjähriges Kind absichern. Bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren soll seine Familie im Falle seines vorzeitigen Todes eine garantierte Versicherungssumme (Todesfallleistung) von 300.000 Euro erhalten. Bei der Europa (Tarif Premium E-RL), der Deutschen LV (Tarif L0U DL) oder der Hannoverschen (Tarif T1 Plus N10) würde er dafür an monatlicher Prämie nur rund 16 bis 18 Euro bezahlen. Bei einem teuren Anbieter wäre er dagegen bis zu 50 Euro im Monat los.



Auf den Bruttowert kommt es an


Allerdings muss der aktuell preiswerteste Anbieter nicht immer auch langfristig der günstigste sein. So berechnen für den Modellfall zum Beispiel die Canada Life (RL Komfort) und die Zurich Life (Basic) zwar 22 Euro monatlich, dafür garantieren sie aber keine Tariferhöhung während der gesamten Laufzeit. Bei anderen Anbietern kann sich der Preis, wenn es einmal am Markt schlechter läuft, auch mehr als verdoppeln, ohne dass dadurch ein Kündigungsgrund vorliegend würde. Zu beachten sind bei Vertragsabschluss daher immer zwei Preisangaben, der Netto- und der Bruttowert. Der Nettopreis ist das, was aktuell zu zahlen ist, der Bruttopreis ist der tatsächliche Betrag, bis zu dem der Tarif regulär steigen kann.



Tipp für die Höhe der Versicherungssumme: Wer noch kleine Kinder hat, sollte das Fünffache seines Brutto-Jahreseinkommens einsetzen; wer nur für den Partner vorsorgt, das Dreifache. Der finanzielle Schutz der Familie sollte solange gesichert sein, bis diese ihn nicht mehr zwingend benötigt.


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Foto: FCSCAFFEINE / Shutterstock.com



Quelle: Biallo & Team GmbH
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