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PRESSESPIEGEL/Unternehmen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

LIDL - Die Schwarz-Gruppe, zu der die Handelsketten Lidl und Kaufland gehören, will ihren Umsatz bis 2018 mindestens auf 100 Milliarden Euro steigern. Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2016/2017 (28. Februar) haben Lidl und Kaufland zusammen schon 90,2 Milliarden Euro umgesetzt, davon Lidl 68,6 Milliarden Euro (plus 6,2 Prozent) und Kaufland 21,6 Milliarden Euro (plus 2,4 Prozent). Das sagte der Chef der Schwarz-Gruppe, Klaus Gehrig. Der Manager will nun zudem die Abläufe in der Discountkette vereinfachen. (FAZ S 22/SZ S. 20)

THYSSENKRUPP - Thyssen-Krupp hofft weiter auf einen deutschen Großauftrag für den Bau von Kriegsschiffen. Eigentlich hatte sich der Essener Konzern schon am Ziel gesehen, nachdem das Verteidigungsministerium fünf Korvetten bei einem Konsortium aus der Tochtergesellschaft Marine Systems und der Bremer Werft Lürssen bestellt hatte. Doch die Vergabekammer des Bundeskartellamtes hat den Auftrag vorläufig gestoppt. Der Konkurrent German Naval Yards aus Kiel hatte Beschwerde eingelegt, weil andere Bieter nicht in Betracht gezogen worden seien. Der Auftragswert für die Korvetten wird vom Verteidigungsministerium auf 1,5 Milliarden Euro veranschlagt. (FAZ S. 19)

OPEL - Vor der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern fordert der Gesamtbetriebsrat des Autobauers Opel Sicherheiten für das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim. Ziel sei es, die Arbeitsauslastung des Entwicklungszentrums "für mindestens drei Jahre zu sichern", heißt es in einem internen Schreiben. Der Betriebsrat wolle genügend Zeit haben, um "mit der neuen Mutter den langfristigen Zukunftsplan über 2020 hinaus zu verhandeln". (Der Spiegel)

VOLKSWAGEN - VW-Konzernchef Matthias Müller weist den Verdacht zurück, er persönlich sei für Marktmanipulationen an der Börse im Zusammenhang mit der Dieselaffäre verantwortlich. "Wir sind überzeugt, dass wir alle kapitalmarktrechtlichen Publizitätspflichten ordnungsgemäß und verantwortungsvoll erfüllt haben", sagte Müller. "Ich habe mir persönlich nichts vorzuwerfen." Er werde alles dafür tun, den Sachverhalt schnell und transparent aufzuklären.

Zudem stellt Volkswagen die Weichen für die Zeit nach dem Rückzug von Müller. "Ich spreche schon jetzt mit dem Aufsichtsrat darüber, wer mein Nachfolger werden könnte", sagte der Vorstandschef (Handelsblatt S. 54ff)

DEUTSCHE BAHN - Es gab Zeiten, da bekämpften sich die Deutsche Bahn und ihre Konkurrenten bis aufs Messer. Nicht selten endeten Streitigkeiten erst in letzter Instanz vor Gericht. Doch seit einiger Zeit ist verdächtig viel Frieden eingekehrt. Bahn und Wettbewerber haben ein gemeinsames Anliegen identifiziert: die Entlastung von Trassengebühren, die sie für die Nutzung der Schiene zahlen müssen. In einer "Halbierung der Schienenmaut" sehen besonders die Güterbahnen den entscheidenden Hebel, um im Vergleich zur Straße an Wettbewerbsfähigkeit aufzuholen. Aber auch im Personenverkehr hoffen die Bahnen auf finanzielle Entlastung. (FAZ S. 17)

DJG/pi/sha

END) Dow Jones Newswires

May 19, 2017 00:38 ET ( 04:38 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
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