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PRESSESPIEGEL/Unternehmen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

DAIMLER - Die Verbraucherschützer erhöhen den Druck auf den Daimler-Konzern. "Wenn nach VW auch Daimler die Verbraucher betrogen hätte, dann hätten wir einen handfesten Skandal, der nicht nur Kunden in Deutschland, sondern möglicherweise in der ganzen Welt trifft", sagte Klaus Müller, der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), dem Handelsblatt. Verbraucher stünden nicht mehr nur im Regen, sondern in einem Gewitter. Gehe es tatsächlich um Betrug, sei eine Entschädigung betroffener Kunden unabdingbar, sagte Müller weiter. Auch forderte er die Bundesregierung zum Handeln auf: "Das Typgenehmigungsverfahren für Autos muss reformiert werden. Wir brauchen unabhängige Prüfungen." (Handelsblatt S.6)

DAIMLER - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt lässt Mercedes-Dieselfahrzeuge daraufhin überprüfen, ob der Schadstoffausstoß manipuliert wird. Das war aus Kreisen des Ministeriums zu erfahren. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) werde Daimler-Modelle überprüfen, die mit einer illegalen Software programmiert sein sollen, hieß es. (SZ S. 1 und 15)

BASF - Nichts Geringeres als den Durchbruch im Kampf gegen Malaria erhofft sich der Chemiekonzern BASF. Nach Angaben des Unternehmens hat die Weltgesundheitsorganisation WHO jetzt erstmals seit mehr als 30 Jahren eine Empfehlung für ein Produkt ausgesprochen, das auf einer neuen Klasse von Insektiziden basiert. Chlorfenapyr heißt der Stoff, den der Konzern in einem ersten Schritt in Form eines damit behandelten Moskitonetzes auf den Markt bringen will. Auch ein Spray zur Anwendung auf Decken und Wänden in Innenräumen befinde sich in der Endphase der WHO-Prüfung. Ohne eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation hat ein Produkt für die Malaria-Prophylaxe kaum Chancen auf eine Vermarktung. (FAZ S. 22)

SAP - SAP-Vorstand Adaire Fox-Martin will Südafrika gemeinsam mit Ermittlern dem Verdacht nachgehen, Europas führendes Softwarehaus habe in der Form von Vertriebsprovisionen vor zwei Jahren rund 6,5 Millionen Euro an sogenannten Kickbacks in dunkle Kanäle gezahlt. Das Ziel: sich nach offenbar langen und schon abgeschlossenen Verhandlungen nun die Unterschriften für lukrative Aufträge der Transnet SOC Ltd., eines der größten Staatsunternehmen am Kap der Guten Hoffnung, zu sichern. Bewahrheiten sich die Behauptungen, könnten die Deutschen ein kleiner Teil in einem großen Wirtschaftskrimi im Land am Kap sein. (FAZ S. 21/Handelsblatt S. 25)

LENDICO - Der Online-Kreditmarktplatz Lendico bekommt einen neuen Eigentümer. Nach Informationen des Handelsblatts will der britische Hedgefonds Arrowgrass das Berliner Finanz-Start-up komplett übernehmen. Mehrheitseigner ist derzeit noch Rocket Internet. Lendico ist ein sogenannter Peer-to-Peer-Kreditvermittler, der online private Kreditnehmer und Anleger unter Ausschluss von Banken zusammenbringt. (Handelsblatt S. 32)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/mgo

END) Dow Jones Newswires

July 14, 2017 00:20 ET ( 04:20 GMT)

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