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PRESSESPIEGEL/Unternehmen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

DEUTSCHE BÖRSE - Joachim Faber erwägt nach Informationen des Handelsblatts, sich nach einer Übergangsphase als Chefkontrolleur der Deutschen Börse zurückzuziehen. Faber hat Finanzkreisen zufolge bei Treffen mit Investoren in London über die Option gesprochen, noch etwas an der Spitze des Aufsichtsrats zu bleiben - und sich dann frühzeitig zurückzuziehen, möglicherweise 2019. Im Übergangsjahr 2018 könnte somit innerhalb des Gremiums ein Nachfolger aufgebaut werden. (Handelsblatt S. 26)

THYSSENKRUPPP - Die Gewerkschaft IG Metall hat alle Verantwortlichen und Beteiligten bei Thyssenkrupp zur Vernunft aufgerufen. Anlässlich der Aufspaltungs-Forderungen des Großaktionärs Cevian und des Konflikts um die Abspaltung der Stahlsparte sagte Markus Grolms, der für die IG Metall stellvertretender Chefaufseher des Konzerns ist, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung: "Die Machtkämpfe müssen ein Ende haben. Es kann nicht sein, dass es hier um Macht und Interessen von Einzelnen geht." Thyssenkrupp sei Existenzgrundlage für 160.000 Beschäftigte. "Für die Menschen ist das keine Machtfrage, sondern eine Überlebensfrage." Grolms forderte alle Beteiligten, auch die Krupp-Stiftung und die Politik auf, "ergebnisoffen" zu diskutieren, was für die Beschäftigten aller Konzernteile "ein wirtschaftlicher und tragfähiger Weg nach vorn" sei. (WAZ)

COMMERZBANK - Die Commerzbank meldet Erfolge im Firmenkundengeschäft. Knapp über 4.000 Unternehmenskunden habe das Institut seit Anfang 2016 hinzugewonnen, sagte Firmenkundenvorstand Michael Reuther der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Wir liegen gut im Plan." Dieser sieht vor, bis zum Jahr 2020 rund 10.000 Unternehmen ab einem Jahresumsatz von 15 Millionen Euro als neue Kunden zu gewinnen. Reuther hat es dabei vor allem auf die mittelständischen Unternehmen abgesehen. "Bei Unternehmen mit 15 bis 100 Millionen Euro Jahresumsatz wollen wir weiter wachsen", sagte er. Hier seien die Sparkassen die Marktführer. (Neue Osnabrücker Zeitung)

KFW - Die staatliche Förderbank KfW muss sich einen neuen Vorstandschef suchen. Nach Informationen des Handelsblatts wird der bisherige Amtsinhaber Ulrich Schröder seinen Posten zum 31. Dezember dieses Jahres aufgeben. Schröder hat sich zu diesem Schritt aus gesundheitlichen Gründen entschieden. Der Vertrag des KfW-Chefs läuft Ende dieses Jahres aus, allerdings hatte der Verwaltungsrat bereits 2015 eine Verlängerung bis 2020 beschlossen, diese neue Amtszeit wird der 65jährige Schröder nach Informationen aus Finanzkreisen jetzt nicht mehr antreten. (Handelsblatt S. 47)

OHB - US-Finanzinvestor Guy Wyser-Pratte hat seine Attacke auf den Satellitenhersteller OHB abgeblasen. Wie Wyser-Pratte bestätigte, hat er den größten Teil seines Aktienpakets an dem familiengeführten Unternehmen verkauft. "Ich habe 120 Prozent Gewinn gemacht", sagt Wyser-Pratte. Zufrieden ist er trotzdem nicht. Der Amerikaner forderte den Unternehmenschef Marco Fuchs im August 2017 öffentlich auf, "eine Diskussion über die Wertschöpfung und Zukunftsstrategie zu beginnen". (Handelsblatt S. 45)

STEINHOFF - In atemberaubendem Tempo hat Markus Jooste den deutsch-südafrikanischen Möbelkonzern Steinhoff groß gemacht. Nun meldet die Gruppe selbst mögliche Unregelmäßigkeiten in den Büchern - und der langjährige Vorstandschef tritt zurück. (Handelsblatt S. 14/FAZ S. 25/Börsen-Zeitung S. 11)

BNP PARIBAS - "Unser Ziel ist es, unsere Eigenkapitalrendite wieder auf 10 Prozent zu steigern", kündigt Lars Machenil, Finanzvorstand der französischen Großbank BNP Paribas, im Interview der Börsen-Zeitung an. Im vergangenen Jahr hat die größte Bank Frankreichs eine Eigenkapitalverzinsung von 9,3 Prozent erreicht, 2015 waren es 8,3 Prozent. "Es ist für uns sehr wichtig, einen ausgewogenen Geschäftsmix aufrechtzuerhalten." (Börsen-Zeitung S. 5)

UBER - Die Politik verspricht Uber bessere Regeln. Politiker von CDU, FDP und Grünen haben sich für einen "zeitgemäßen Rechtsrahmen" für Fahrdienstvermittler wie Uber ausgesprochen. Sie reagieren damit auf die von Uber-Europachef Gore-Coty im Handelsblatt-Interview geäußerte Kritik am Reglement in Deutschland. (Handelsblatt S. 7)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/kla

END) Dow Jones Newswires

December 07, 2017 00:19 ET (05:19 GMT)

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