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PRESSESPIEGEL/Unternehmen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

AMAZON - Deutsche Steuerfahnder haben zahlreiche Onlinehändler aus Fernost ins Visier genommen, die ihre Produkte über Amazon anbieten. Die Behörden beschlagnahmten Waren und Konten von Anbietern aus China, die Steuern hinterzogen haben sollen. Etliche Drittanbieter auf Amazons Marketplace zahlen in Deutschland keine Umsatzsteuer. Experten schätzen den jährlichen Schaden auf bis zu einer Milliarde Euro. Die Verantwortlichen sitzen nicht bei Amazon selbst, sondern in jenen Firmen, die über den Marktplatz ihre Waren anbieten. Nach Informationen des Handelsblatts sind knapp hundert Händler von den Ermittlungen betroffen. Doch die Zahl der Betrüger dürfte weitaus höher liegen: Weit mehr als 10.000 Firmen aus China nutzen Amazons Plattform in Deutschland, steuerlich registriert sind aber nur 432. Amazon erklärte, man kooperiere mit den Finanzbehörden. (Handelsblatt S. 14)

DEUTSCHE BAHN - Mehr als 20 Jahre nach der Bahn-Reform wächst der Druck auf die nächste Bundesregierung zu einem Umbau des Staatskonzerns. Das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE), zu dem 45 private Konkurrenten der Deutschen Bahn gehören, mahnt in einem Schreiben an die SPD-Sondierungsgruppe an, den Staatskonzern erneut umzubauen. So solle die Netzsparte der Bahn, die einen Großteil des Konzerngewinns liefert, ihre "Gewinnorientierung aufgeben", heißt es in dem Papier, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Auch die Rechtsform der Aktiengesellschaft solle überprüft werden, heißt es in einem Forderungskatalog. Ziel der privaten Konkurrenten der Bahn ist es, die Trassenpreise, eine Art Schienenmaut, deutlich zu senken und die Bahn damit im Vergleich zum Straßenverkehr wieder attraktiver zu machen. (SZ S. 24)

DEUTSCHE BAHN - Die Deutsche Bahn will ihren Wachstumskurs durch den Ausbau der Digitaltechnik auch 2018 weiter fortsetzen. "Die Zukunft des Bahnfahrens ist untrennbar mit der Digitalisierung verbunden", sagt Ronald Pofalla, bei der DB als Vorstand für die Infrastruktur zuständig. "Mit neuer digitaler Technik schaffen wir die Basis, die Kapazität deutlich zu steigern - ohne neue Gleise zu bauen", so Pofalla. Er räumte zugleich ein, dass die DB aktuell "an vielen Stellen (...) tatsächlich schon am Rande der Kapazitäten" unterwegs sei. (Neue Westfälische)

WACKER CHEMIE - Rudolf Staudigl, der Chef von Wacker-Chemie, fordert in einem Interview eine grundlegend andere Finanzierung der Energiewende: "Wir brauchen einen grundlegenden Systemwechsel, der da heißt: weg von der Umlage, hin zu einer Finanzierung aus Steuermitteln." Außerdem fordert er mehr Investitionen in die Infrastruktur und die Integration der Flüchtlinge. (Handelsblatt S. 16)

OSRAM - Die Zeiten, in denen Osram fürs Autolicht vor allem die kleinen Birnen lieferte, sind vorbei. LED-Scheinwerfer setzen sich in immer mehr Modellen durch. Intelligente Lichtmodule können ein Hindernis erkennen, das in ein paar Hundert Metern am Straßenrand steht, und das Licht so steuern, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird. Und im Zeitalter des autonomen Fahrens geht es nicht mehr nur um sichtbares Licht, sondern um zusätzliche Funktionen wie Abstandswarner mit Infrarotsensoren. "Die Zeichen stehen weiter auf Wachstum", sagte Hans-Joachim Schwabe dem Handelsblatt. Der Manager führt die Osram-Sparte Special Lighting (SP), die im Wesentlichen aus dem Geschäft mit der Autoindustrie besteht. (Handelsblatt S. 18)

R+V - Die R+V Versicherung will bis 2022 ihren Umsatz von etwa 15,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 20 Milliarden Euro steigern. Dazu sei noch einiges zu tun, erklärt R+V-Vorstandschef Norbert Rollinger im Interview der Börsen-Zeitung. "Die Herausforderung besteht darin, eine über Jahrzehnte so erfolgreiche Organisation wie die R+V auf nachhaltige Veränderungen einzustimmen." Bei der Regulierung tritt Rollinger für eine Pause ein. Die bisherigen Vorgaben sollten demnach wie für das Regelwerk Solvency II vorgesehen überprüft werden. Der Firmenchef warnt davor, dass "wir uns in Europa zu Tode regulieren, während andere wachstumsstärkere Regionen schon wieder umschalten". (Börsen-Zeitung S. 3)

UNIPER - Der Düsseldorfer Energiekonzern Uniper plant den Bau eines Gaskraftwerks im Ruhrgebiet. Die neue Anlage soll das bisherige Uniper-Kohlekraftwerk in Gelsenkirchen ersetzen, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher. Uniper begründete die Pläne für das Werk im Gelsenkirchener Stadtteil Scholven damit, dass die dortige Anlage zur Kohleverstromung "allmählich das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht". Ziel sei es, dem Standort und den dortigen Mitarbeitern "eine zukunftssichernde Perspektive" zu geben. (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

AIR BERLIN - Thomas Cook übernimmt von Air Berlin eine Fluglizenz, um das Geschäft in Deutschland auszubauen. Derweil wackelt der Niki-Verkauf, bei dem der Reisekonzern nicht zum Zuge gekommen war. (Börsen-Zeitung S. 9)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/kla

END) Dow Jones Newswires

January 04, 2018 00:16 ET ( 05:16 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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