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PRESSESPIEGEL/Unternehmen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

DAIMLER - Der Start von Daimler ins Elektrozeitalter beginnt mehr als holprig. Nach den Lieferengpässen beim E-Smart verzögert sich nun auch der Markteintritt der Mercedes-Elektromarke "EQ". Der Geländewagen "EQC" werde zwar im September vorgestellt, komme aber nicht wie geplant Anfang 2019 auf den Markt, erfuhr das Handelsblatt aus Konzernkreisen. Der neue Termin ist jetzt für Juni 2019 angesetzt. Auch die elektrische S-Klasse braucht länger als gedacht. Die Neuauflage des Topmodells soll 2020 zunächst nur mit Verbrennungsmotor starten, bevor im Jahr darauf der E-Antrieb folgt. Grund für die Verspätungen seien neben technischen Problemen unter anderem Engpässe bei den Batterien. Daimler will die Informationen nicht bestätigen. Konzernchef Dieter Zetsche kämpft derzeit mit vielen Problemen. (Handelsblatt S. 14)

CONTINENTAL - Der Automobilzulieferer Continental verbietet Whatsapp und Snapchat auf Dienstgeräten. Nach der Einführung neuer Datenschutzgesetze sieht der Konzern rechtliche Risiken. (FAZ S. 22)

BAYER - Nun ist die Übernahme des Saatgutkonzerns Monsanto durch Bayer mit einem Volumen von 63 Milliarden Dollar perfekt. "Wir sind stolz und glücklich", sagt Bayer-Vorstandschef Werner Baumann im Interview mit dem Handelsblatt. Bisher standen die Leverkusener weltweit für Aspirin und Herz-Kreislauf-Mittel. Nun werden sie Weltmarktführer bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln - eine Großmacht in der Landwirtschaft, von Bauern wie von der Öffentlichkeit kritisch beäugt. "Ich garantiere Ihnen, dass wir unserer gewachsenen Verantwortung gerecht werden", verspricht Baumann. Er sucht den Dialog mit den vielen Kritikern - allerdings einen ideologiefreien. Nicht gegen, sondern mit der Gesellschaft will er einen Weg finden, die Chancen neuer Technologien zu nutzen. Damit meint er auch die umstrittenen Eingriffe in die Pflanzengenetik. Der Name Monsanto wird nach der Integration eliminiert - zu schlecht ist der Ruf. In der neuen Ära der Landwirtschaft soll "das Bayer-Kreuz Garant für Qualität und Vertrauen sein", sagt Baumann. Das ist sein neues Grundrezept, mit dem er auch die Investoren überzeugen will. (Handelsblatt S. 4)

BAYER - Der Chef des Bayer-Gesamtbetriebsrats, Oliver Zühlke, ist erleichtert über den Abschluss des Monsanto-Deals. "Gut, dass jetzt alle Ampeln auf Grün stehen. Wir sind sehr froh, dass mit dem anstehenden Closing die Unsicherheiten der letzten Monate vom Tisch sind", sagte er der Rheinischen Post. Zugleich pocht er auf Einhaltung der Zusagen. "Für Deutschland erwarte ich die Einhaltung und Fortschreibung der Zusagen des Vorstands zu Beschäftigung und Investitionen an den Standorten. Natürlich auch für die Divisionen außerhalb des Pflanzenschutzgeschäftes, damit Bayer auch Bayer bleibt." Im Pharmabereich gibt es Sorgen, dass Bayer nicht mehr so viel investiert. (Rheinische Post/Börsen-Zeitung S. 9)

SIEMENS - Siemens und Gamesa waren ehrgeizig gestartet. Als der deutsche Technologiekonzern vor einem Jahr seine Windsparte mit dem spanischen Turbinenbauer fusionierte, gaben die beiden Partner ein vollmundiges Ziel aus: Gemeinsam wollen sie zum weltgrößten Windradhersteller aufsteigen. Das erste Jahr war aber ernüchternd. Siemens Gamesa schockierte mit gleich zwei Gewinnwarnungen, die Umsätze sanken statt zu steigen, der Aktienkurs halbierte sich zwischenzeitlich, der Großaktionär Iberdrola war verärgert - und das Ziel, die Nummer eins zu werden, hat das deutsch-spanische Joint Venture bislang verfehlt. Der Start ist also alles andere als geglückt. CEO Markus Tacke lässt sich dennoch nicht entmutigen. "Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir im Jahr 2020 die Marktführerschaft übernehmen können", sagte er im Gespräch mit dem Handelsblatt. Tacke ist überzeugt, dass der Wendepunkt erreicht ist. "Wir hatten sehr hohe Auftragseingänge in den vergangenen drei Quartalen." (Handelsblatt S. 18)

ROSSMANN - Die Drogeriekette Rossmann warnt vor Händlern bei Amazon Marketplace. Junior-Chef Raoul Roßmann, sieht "skandalöse" Mängel auf der Onlineplattform. Daher hat er sich mit den Konkurrenten DM und Douglas zusammengetan und mit ihnen gemeinsam Briefe an die Bundesregierung verfasst. Ihre Forderung: stärkere Kontrollen, um einen fairen Wettbewerb sicherzustellen. (Handelsblatt S. 20)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/mgo

END) Dow Jones Newswires

June 05, 2018 00:23 ET ( 04:23 GMT)

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