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PRESSESPIEGEL/Unternehmen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

DEUTSCHE BAHN - In der Berateraffäre bei der Deutschen Bahn werfen die vom Konzern eingesetzten Ermittler aktiven und ehemaligen Managern in mehreren Fällen Verstöße gegen Aktienrecht vor. Sie beanstanden nach ihren wochenlangen Untersuchungen insgesamt 13 Verträge mit Ex-Vorständen und Ex-Geschäftsführern. Das geht nach Informationen der Süddeutschen Zeitung aus dem Abschlussbericht einer Kanzlei für den Bahn-Aufsichtsrat hervor. Die Deutsche Bahn hat demnach zahlreiche Top-Manager mit Beraterverträgen versorgt, die eigentlich schon ausgeschieden waren. Die nötige Zustimmung des Aufsichtsrats holten Manager in den Fällen nicht ein. (SZ S. 1/FAZ S. 22)

VOLKSWAGEN - Nach Recherchen des SWR wurde auch in neuere VW-Diesel-Motoren mit Euro-6-Abgasnorm eine Software eingebaut, die erkennt, ob sich das Fahrzeug auf einem Prüfstand befindet. Das geht aus vertraulichen VW-Dokumenten hervor, die dem SWR vorliegen. Der VW-Konzern wollte sich zu den Dokumenten nicht direkt äußern, da es sich um vertrauliche Dokumente handle, so ein VW-Sprecher. Er dementierte aber allgemein, dass bei diesen Motoren eine illegale Abschalteinrichtung eingebaut sei. (Tagesschau.de)

EON - Der Energiekonzern Eon wird die Übernahme des Konkurrenten in wenigen Tagen besiegeln - und hat schon die Führung geklärt: Die Topmanager von Innogy werden rausgedrängt. Kein einziger der amtierenden Vorstände des Konkurrenten wird in die Führung des gemeinsamen Konzerns übernommen. Der Vorstand bleibt in der Hand von Eon. Dass Teyssen weiter an der Spitze des gemeinsamen Unternehmens stehen würde, war ohnehin schon länger klar. (Handelsblatt S. 20)

OPEL - Der Autohersteller Opel produziert an seinem Stammsitz in Rüsselsheim noch immer viel zu teuer. Die Kosten lägen mindestens 60 Prozent über denen des Werkes im französischen Sochaux, sagte Konzernchef Carlos Tavares. "Aber das sind gute Nachrichten. Als wir Opel gekauft haben, war der Abstand noch mehr als doppelt so groß. Sie sind also auf dem richtigen Weg". (FAZ S. 19)

R+V - "Es wird schwer, den Garantiezins noch zu halten", sagte der Vorstandschef der R+V Versicherung, Norbert Rollinger, in einem Interview: "Ebenso wie die Banken trifft die Assekuranzen eine weitere Zinssenkung schwer. Den Banken schnürt es die Luft zum Atmen ab und den Lebensversicherungskunden beschert das auf lange Sicht niedrigere Renditen - und das ist kein gutes Signal". (Handelsblatt S. 6)

COMMERZBANK - Voraussichtlich Ende September wird die Commerzbank ihre strategischen Ziele für die Jahr von 2020 an bekanntgeben. Der Vorstand wird dann aller Voraussicht nach auch einen Stellenabbau und Filialschließungen gekanntgeben. (FAZ S. 22)

DEUTSCHE BANK - Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing muss sparen. Der Konzernumbau sorgt allerdings nicht für einen weltweiten Kahlschlag. So hat das Unternehmen nun als erstes deutsches Finanzinstitut in China einen Fintech-Hub eröffnet. "China ist Kern unserer Wachstumsstrategie in Asien", sagte Dirk Lubig, Leiter des globalen Transaction-Banking für China und Leiter des Corporate Cash Managements für Greater China der Deutschen Bank, dem Handelsblatt. Das Land sei mit großem Abstand der innovativste Markt in vielen Bereichen, etwa beim mobilen Bezahlen, Künstlicher Intelligenz und Robotik. (Handelsblatt S. 31/FAZ S. 22)

EISENMANN - Der insolvente Lackieranlagenhersteller Eisenmann geht in den Verkauf. Wie die FAZ aus Finanzkreisen erfuhr, ist die Investmentbank Macquarie mandatiert, um Interessenten zu suchen. Das Böblinger Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern hatte Ende Juli Insolvenz angemeldet. (FAZ S. 19)

KLÖCKNER - Klöckner-Chef Gisbert Rühl sieht nach zwei Gewinnwarnungen in diesem Jahr erhebliches "Upside-Potenzial" für die Aktie des Stahlhändlers. "KlöCo" setzt dabei auf positive Effekte der Digitalisierung und neuer Plattformen. (Börsen-Zeitung S. 7)

PIM GOLD - Der mutmaßliche Anlagebetrug um den Goldhändler PIM Gold aus Heusenstamm bei Offenbach weitet sich aus. Nach Informationen des Handelsblattes hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt den dringenden Verdacht, dass rund 1,9 Tonnen Gold in den Tresoren des Goldhändlers fehlen. Beim aktuellen Goldpreis entspricht das einem Wert von knapp 82 Millionen Euro. (Handelsblatt S. 32)

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Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/mgo

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September 12, 2019 00:25 ET ( 04:25 GMT)

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