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PRESSESPIEGEL/Unternehmen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

FMC - Aus Sicht des Vorstandsvorsitzenden des Dialyseanbieters Fresenius Medical Care wird die Corona-Pandemie auch in den nächsten Monaten noch einen immens hohen Aufwand erfordern. "Es ist ein langer Kampf, der noch nicht vorüber ist", sagte Rice Powell im Gespräch mit der FAZ. "Meiner Meinung nach wird Corona uns sicher noch bis Mitte nächsten Jahres beschäftigen." Die finanzielle Unterstützung in Höhe von 250 Millionen Dollar durch die amerikanische Regierung über den sogenannten Cares Act wird nach Aussage Powells im vierten Quartal aufgebraucht sein. (FAZ)

EY - Steuern in Milliardenhöhe wurden durch Cum-Cum- und Cum-Ex-Geschäfte hinterzogen, indem die Finanzbehörden mit Aktienverkäufen um den Termin der Dividendenausschüttung herum in die Irre geleitet wurden. Nun wird ab diesem Mittwoch ein prominenter Fall dieses Komplexes vor dem Stuttgarter Landgericht aufgerollt: Der Insolvenzverwalter der Frankfurter Maple Bank hat den Prüf-Konzern EY auf Schadensersatz verklagt - und dabei geht es nicht um kleines Geld, wie die FAZ berichtet: während in der Klage aus dem Dezember 2019 die Schadensersatzforderung noch auf 95 Millionen Euro beziffert wurde, hat der Insolvenzverwalter noch einmal nachgelegt und fordert inzwischen 195 Millionen Euro Schadensersatz, wie eine Sprecherin des Landgerichts bestätigte. (FAZ)

NIKOLA - Noch vor wenigen Monaten wurde Nikola als Tesla der Truck-Branche gefeiert. Im Juni hatte die Börsenbewertung mit rund 25 Milliarden Dollar sogar die des Autokonzerns Ford überholt. Doch im September warf der Shortseller Hindenburg dem Unternehmen, das Lkws mit Batterien und Brennstoffzellen bauen will, in drastischen Worten Betrug vor. Die Aktie stürzte dramatisch ab. Nikola-Gründer Trevor Milton musste auf Druck der Investoren sein Amt als Executive Chairman niederlegen. Im Gespräch mit dem Handelsblatt kontert der neue Vorstandsvorsitzende Mark Russell die Kritik, die Firma habe noch keinen Umsatz und baue nur die Ideen und Technologien anderer zusammen. Nikola sei ein Integrator, ein Anbieter von Lösungen, hält Russell dagegen: "Wir sind die, die alles in eine Lösung integrieren, die Ihnen einen Laster, die Wartung und Treibstoff bieten können, alles für einen gebündelten Preis." Russell verweist dabei auf die gute Zusammenarbeit mit Partnern. So soll Bosch die Brennstoffzellen liefern und arbeitet laut Russell bei den Batterien, der Elektronik und den Motoren mit Nikola zusammen. Mit dem Iveco-Mutterkonzern CNH baut Nikola in Ulm den Batterie-Lkw Nikola Tre, der im vierten Quartal 2021 in Serie gehen soll. (Handelsblatt)

KNORR-BREMSE - Die Lkw-Industrie schöpft wieder Zuversicht. "Wir sehen seit dem Ende der Sommerferien eine deutliche Erholung der Lkw-Produktion in Europa und den USA", sagt Peter Laier, Chef des Geschäftsbereichs Lkw des Zulieferers Knorr-Bremse, dem Handelsblatt. In Fernost habe sich der Markt sogar schon früher gedreht. "China lief im zweiten Quartal sehr gut, im dritten Quartal setzt sich die Entwicklung auf einem niedrigeren, aber guten Niveau fort." (Handelsblatt)

50HERTZ - Der Netzbetreiber 50Hertz fordert Nachbesserungen des Windenergie-auf-See-Gesetzes. So fordert der Geschäftsführer Stefan Kapferer mehr Windräder in der deutschen Ostsee. Die bisherigen Ausbaupläne der Bundesregierung hält er für unzureichend. (FAZ)

HANNOVER RÜCK - "Die Rückversicherer müssen effizienter werden", sagte Jean-Jacques Henchoz. Der Hannover-Rück-Chef stellt in einem Interview die neue Strategie für die kommenden drei Jahre vor. Starke Wachstumschancen sieht er in Asien, während er große Herausforderungen durch Corona erwartet. (Handelsblatt)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/mgo

END) Dow Jones Newswires

October 21, 2020 00:20 ET ( 04:20 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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