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PRESSESPIEGEL/Unternehmen

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Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

BIONTECH - Der Finanzvorstand des deutschen Impfstoff-Herstellers Biontech, Sierk Poetting, hat das Ziel bekräftigt, "alle der EU zugesagten Impfstoffdosen auszuliefern und gleichzeitig die Produktionskapazitäten auszubauen". Biontech wolle "in diesem Jahr weltweit insgesamt statt 1,3 Milliarden nun 2 Milliarden Dosen produzieren", sagte er den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung. Mit Blick auf die derzeitigen Lieferengpässe sagte Poetting, "Wir liefern aufgrund der Dringlichkeit und der Nachfrage immer alles weltweit aus, was da ist." Biontech habe auf eigenes Risiko vorproduziert, bevor es eine Zulassung gab. "Wir haben aber keinen Puffer, mit dem man Schwankungen ausgleichen könnte. Dadurch schlagen sich Prozessänderungen eben unmittelbar nieder. So können sieben Tage Umbauten eben eine Lücke von sieben bis zehn Millionen Dosen bedeuten. Natürlich ist es das Ziel der Maßnahmen, schneller an alle - auch an die EU - liefern zu können." Sein Unternehmen befinde sich "in Gesprächen mit der EU über einen weiteren Vertrag über 300 Millionen Impfdosen, 100 davon als Option. Damit könnte die EU bis zu 600 Millionen Impfdosen im Jahr 2021 von Biontech und Pfizer beziehen." (Stuttgarter Nachrichten, Stuttgarter Zeitung)

N26 - Das Berliner Fintech N26 hat die Kundenzahl seiner Banking-App im vergangenen Jahr um zwei Millionen auf sieben Millionen erhöht, musste dafür aber auch weiterhin viel investieren: Der Verlust lag bei 110 Millionen Euro, wie N26-Co-Chef Valentin Stalf dem Handelsblatt sagte. 2019 war er sogar doppelt so hoch. Stalf hält an der internationalen Expansion fest, wobei das US-Geschäft als schwierig gilt: "Es wird sich dieses Jahr entscheiden, ob wir in den USA eine Bank aufbauen können, die in naher Zukunft zehn Millionen Kunden anziehen kann." (Handelsblatt)

DEUTSCHE BANK - Für die Deutsche Bank ist das, was ihr bei Gericht in Sachen Cum-Ex vorgeworfen wird, eine Reise ziemlich weit in die Vergangenheit. Und es ist ein Treffen mit zwei alten Bekannten: mit einem prominenten Widersacher und einem ebenso recht berühmten Paragrafen. Die Reise führt zurück bis zum 14. Januar 2004. Damals warnte ein Mitarbeiter der Deutschen Bank in London in einer internen Mail, bestimmte Geschäfte an der Börse könnten "betrügerisch" sein. Es ging um Steuern auf Dividendenerlöse. Und um eine Form des Aktienhandels, die später einmal im Zentrum eines beispiellosen Steuerskandals stehen sollte. Die Hamburger Privatbank M. M. Warburg zieht aus dieser Mail und weiteren Unterlagen einen eindeutigen Schluss: Die Deutsche Bank habe seit mindestens 2004 bei bestimmten Cum-Ex-Geschäften mitgemacht, bei Aktiendeals, die heute Gegenstand von Anklagen wegen Steuerhinterziehung sind. (SZ)

COMMERZBANK - Die vor mehr als einem Jahr von der Commerzbank angestoßene europäische Cloud-Nutzer-Initiative nimmt Form an. Wie das Institut am Mittwoch mitteilte, haben sich gut ein Dutzend Finanzdienstleister zur European Cloud User Coalition (ECUC) zusammengeschlossen. Sie wollen gemeinsame Standards für die Kooperation mit Anbietern von Public-Cloud-Lösungen entwickeln, die den für sie bindenden regulatorischen und rechtlichen Vorgaben entsprechen. Dies kann bei großen Anbietern wie Google, Microsoft und Amazon nicht unbedingt vorausgesetzt werden, weil sie nicht nur im Datenschutz oft laxeren Regeln unterliegen. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben der Commerzbank auch die Deutsche Börse, die ING Groep, Euroclear und Unicredit. Nicht mit von der Partie sind bislang die Deutsche Bank sowie die großen französischen und spanischen Geldhäuser. Laut einem Commerzbank-Sprecher finden jedoch Gespräche mit weiteren Instituten über eine Mitgliedschaft statt. (Börsen-Zeitung/FAZ)

SAP - Christian Klein macht Tempo bei SAP: Der CEO will den Softwarehersteller, der einst mit Programmen für Großrechner an den Markt ging, zu einem führenden Anbieter fürs Cloud-Computing umbauen. Doch viele Kunden zögern, besonders beim Programmpaket S/4 Hana, mit dem Organisationen Geschäftsprozesse steuern. Nur ein Bruchteil von ihnen nutzt die Cloud-Version, die SAP seit 2017 anbietet. Mit einem neuen Angebot will SAP den Umstieg beschleunigen: Unter dem Namen "Rise with SAP" bündelt der Konzern mehrere Komponenten zu einem einheitlichen Preis, um die Einführung von S/4 Hana in der Cloud einfacher und günstiger zu machen. 130 Kunden hat der Softwarehersteller bereits vor der offiziellen Vermarktung gewonnen, darunter den Technologiekonzern Siemens. Anschub für das Projekt erhofft sich Klein durch einen Zukauf: SAP gab am Mittwoch die Übernahme des Potsdamer Start-ups Signavio bekannt, das Abläufe im Unternehmen analysiert und grafisch verständlich macht. (Handelsblatt)

DAIMLER - Daimlers Joint Venture mit dem chinesischen Elektrofahrzeugspezialisten BYD entwickelt sich immer mehr zu einem "Desaster", heißt es in Konzernkreisen. Der Grund: Auch das neueste Modell der gemeinsamen E-Auto-Marke Denza ist ein Ladenhüter. Vom Strom-SUV Denza X, das nur in China erhältlich ist, wurden im vergangenen Jahr laut dem Statistikportal Carsalesbase und dem chinesischen Herstellerverband CAAM gerade einmal 4175 Fahrzeuge an Händler ausgeliefert. Gehofft hatten die Konzerne auf bis zu zehn Mal so hohe Stückzahlen. Für Daimler und BYD sind die schwachen Verkaufszahlen des Denza X ein herber Rückschlag. (Handelsblatt)

HUAWEI - Chinas größter Technologiekonzern Huawei plant eine 5G-Produktion im Elsass. Es ist die erste ihrer Art außerhalb Chinas. (FAZ)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/kla

END) Dow Jones Newswires

January 28, 2021 00:22 ET ( 05:22 GMT)

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