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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

SOZIALKASSEN - Immer mehr Menschen nehmen wegen psychischer Erkrankungen Reha-Leistungen in Anspruch, um wieder fit für den beruflichen Alltag zu werden. Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Rentenversicherung 156.500 stationäre Rehabilitationsleistungen wegen psychischer Erkrankungen bewilligt - mehr als jemals zuvor. (FAZ S. 17)

FINANZMARKTAUFSICHT - Wegen des bevorstehenden Brexits erwägt die EU, die bisherige Struktur der Finanzmarktaufsicht neu zu ordnen. Die EU-Kommission und mehrere Mitgliedstaaten diskutieren demnach die Frage, ob die bisher in London ansässige EU-Bankenaufsichtsbehörde Eba nur ihren Standort wechseln oder gleich in eine größere Finanzaufsichtsbehörde integriert werden soll. Zur Diskussion steht eine Fusion mit der in Frankfurt ansässigen Versicherungsaufsicht Eiopa. Im Gegenzug könnte die Börsenaufsichtsbehörde Esma in Paris mit neuen Kompetenzen im Verbraucherschutz ausgestattet werden. (FAZ S. 16)

SCHWARZGELD - Mindestens 20,7 Milliarden Dollar dubioser Herkunft sind zwischen 2010 und 2014 aus Russland in die EU geflossen. Mithilfe undurchsichtiger Briefkastenfirmen in Großbritannien und mutmaßlich korrupter Richter in der Republik Moldau wurde das mutmaßliche Schwarzgeld auf legale Konten im Westen transferiert und dort zum Einkauf im großen Stil benutzt. Deutsche Unternehmen profitierten kräftig. (SZ S. 2)

BANKENAUFSICHT - Der Bundesrechnungshof drängt die Bundesregierung, dafür zu sorgen, dass die Aufsichtstätigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) über Großbanken unabhängig überwacht werden kann. In einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestags betonen die Rechnungsprüfer, dass es sich bei der Bankaufsicht um eine wichtige hoheitliche Funktion handle, die nicht unter die Unabhängigkeit der Notenbank falle. Weil die Europäische Zentralbank das jedoch anders sehe, gebe es eine "Prüfungslücke", seit die EZB für die Prüfung der großen europäischen Banken zuständig sei. (Handelsblatt S. 31)

STEUERZAHLERBUND - Der Bund der Steuerzahler hat die Regierungsparteien aufgefordert, sparsamer zu wirtschaften. Vor allem in der Rentenpolitik habe die große Koalition zu großzügige Regelungen eingeführt. „"Wenn man die Leistungsausweitungen wie Mütterrente, abschlagsfreie Rente mit 63 und Ost-West-Angleichung zusammennimmt, kostet das die Steuer- und Beitragszahler bis 2030 insgesamt 250 Milliarden Euro", sagte der Vereinsvorsitzende Reiner Holznagel der FAZ. Mit Sorge sehe er, dass die Haushaltsüberschüsse der vergangenen beiden Jahre die Wahlkämpfer aller Parteien animierten, den Bürgern weitere soziale Wohltaten zu versprechen. (FAZ S. 15)

MEISTERZWANG - Kanzlerin und Handwerk sehen den Meisterzwang und die duale Ausbildung in Deutschland durch Brüsseler Vorschläge zur Dienstleistungsfreiheit gefährdet. EU-Kommissionsvize Katainen aber gibt Entwarnung: "Der Meisterbrief und das duale Ausbildungssystem werden nicht angetastet", sagte der Finne dem Handelsblatt. (Handelsblatt S. 6)

AUTOMOBILINDUSTRIE - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt plant, neben dem Fahrzeugschein einen zusätzlichen Ausweis einzuführen. Ein Digitalpass soll zeigen, welche Daten während der Fahrt gesammelt werden. Das geht aus einem Strategiepapier mit der Bezeichnung "Digitale Souveränität" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hervor, das der Welt exklusiv vorliegt. (Welt S. 9)

ABGASTEST - Alarmierend nennt der Autoclub ADAC wegen der Umweltfolgen die Ergebnisse seines neuesten Ökotests. Denn trotz Bekenntnissen der Autoindustrie zur Besserung fielen die in der Abgasaffäre belasteten Diesel-Fahrzeuge erneut mit teils deutlich überschrittenen Grenzwerten auf. Das war nicht die einzige böse Überraschung: Denn auch Benziner zeigen laut ADAC einen "deutlich zu hohen Ausstoß an Feinstaub". Zudem stellten die Tester bei Benzinern erstmals erhöhte Stickoxid-Emissionen fest - und damit eine neue Eskalation in der Abgasaffäre. (SZ S. 17)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/pi/brb

END) Dow Jones Newswires

March 21, 2017 01:19 ET (05:19 GMT)

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