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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

DIESEL - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat die Autoindustrie aufgefordert, den Verbrauchern schneller als bisher geplant die neuesten Diesel-Modelle zur Verfügung zu stellen. "Die neuesten High-Tech-Diesel-Modelle dürfen nicht erst 2019 oder 2021 in die Autohäuser kommen, das muss jetzt passieren", sagte Hendricks. (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

FIRMENKÄUFE - Die EU-Staaten sollen Übernahmen von Unternehmen aus sensiblen Bereichen durch ausländische Investoren etwa aus China künftig genauer prüfen können. Eine entsprechende Änderung des europäischen Rechts wird EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Mittwoch ankündigen, wie aus einem Regulierungsentwurf hervorgeht. Die EU werde weiter offen sein für ausländische Investoren, heißt es darin, aber es gelte, "kritische europäische Werte vor Investitionen zu schützen, die legitimen Interessen der Union und der Mitgliedsstaaten zuwiderlaufen". (Handelsblatt S. 12/SZ S. 19)

EU-HAUSHALT - EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger hat sich gegen die Pläne des französischen Staatschefs Emmanuel Macron zur Schaffung eines Haushalts für die Euro-Zone ausgesprochen. "Wir sollten nicht einen neuen Haushalt für die Euro-Zone aufbauen, der sich angesichts der Erweiterung der Währungsunion in wenigen Jahren erledigen wird", sagte der CDU-Politiker. (Tagesspiegel)

TÜRKEI - Die Bundesregierung und ihre Sicherheitsbehörden erwägen einen drastischen Kurswechsel gegenüber der Türkei. Derzeit wird geprüft, ob das Land auf eine sogenannte "Staaten-Liste" gesetzt werden soll. Auf ihr befinden sich jene Staaten, in denen Geheimnisträger aus Nachrichtendiensten und bestimmten Bereichen der Polizei und der Bundeswehr mit "besonderen Sicherheitsrisiken" zu rechnen haben, etwa Einschüchterungs- und Erpressungsversuchen. Die Konsequenzen für Tausende Beamte mit Zugang zu Verschlusssachen wären gravierend: Ihnen könnten dann Urlaubsreisen in die Türkei untersagt werden, auch eine Ehe oder eine Beziehung mit einem türkischen Partner könnte im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung als Risiko eingestuft werden. (SZ S. 1/FAZ S. 17)

SYRIEN - Der US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz ist offenbar zeitweise Teil einer wichtigen Nachschublinie für syrische Rebellen gewesen. Das US-Militär lieferte laut gemeinsamen Recherchen der Süddeutschen Zeitung sowie der Journalistennetzwerke OCCRP und BIRN bis mindestens Ende 2016 Waffen und Munition aus Osteuropa nach Syrien. Während ein CIA-Programm zur Unterstützung von Gegnern von Präsident Baschar al-Assad eingestellt wurde, werden Gruppen für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat weiter versorgt. (SZ S. 5)

FDP - Die FDP hat empört auf die Kritik von Blackrock-Kapitalmarktstratege Martin Lück, reagiert. "Diese Einschätzung geht völlig an der Realität vorbei", sagte Volker Wissing, Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz sowie Mitglied des FDP-Präsidiums. "Das Ziel der FDP ist, Stabilität in Europa zu erreichen. Es ist grotesk zu behaupten, dass mit mehr ordnungspolitischen Maßnahmen die Finanzmärkte destabilisiert werden." Lück hatte davor gewarnt, dass es zu einer starken Reaktion an den Anleihemärkten kommen könnte, sollte sich die FDP mit Forderungen nach einer buchstabengetreuen Erfüllung des Fiskalpakts oder gar nach einem Ausschluss Griechenlands durchsetzen. (Handelsblatt S. 12)

EINLAGENSICHERUNG - Deutschlands privaten Banken stehen laut dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) Abflüsse kommunaler Einlagen bevor. "Wir gehen davon aus, dass es ab Oktober zu Bewegungen kommen wird. Wie stark diese sein werden, wird man sehen", sagt Uwe Zimmermann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Verbands. Anfang Oktober tritt im privaten Bankenlager die Reform der freiwilligen Einlagensicherung in Kraft. Professionelle Anleger und Finanzinstitute sowie Bund, Länder und Kommunen deckt diese dann nicht mehr ab. (Börsen-Zeitung S. 3)

PFLEGE - Im Fall eines Wahlsiegs der Union will Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) Kinder von Zuzahlungen für die Pflegeheimkosten ihrer Eltern entlasten. Verdienen sie weniger als 100.000 Euro brutto im Jahr, sollen sie dafür nicht mit aufkommen müssen. "Wenn Pflegeversicherung und Rente nicht ausreichen, um die Kosten einer Heimunterbringung zu tragen, dann muss es klare Grenzen geben, in welchem Umfang das Sozialamt Geld von den Kindern fordern darf", sagte Gröhe der "Rheinischen Post". (FAZ S. 17)

AUSSENPOLITIK - Bundesaußenminister Sigmar Gabriel spricht sich für eine neue Entspannungspolitik und diplomatische Initiativen zur Eindämmung der globalen Unsicherheit aus: "Wir müssen die USA als Bündnispartner behalten, und wir müssen ein gutes Verhältnis zu Russland und China haben", unterstrich er beim Deutschland Dinner im Gespräch mit Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart. Nur so ließen sich die großen Krisen der Gegenwart lösen, etwa der Streit um das nordkoreanische Atomprogramm und die weltweite Verbreitung von Kernwaffen. Europa müsse dabei eine Vermittlerrolle spielen. (Handelsblatt S. 1)

OECD - Die OECD hat jahrelang die duale Berufsausbildung ignoriert und mehr Studenten gefordert. Das hatte Folgen: Heute gibt es mehr Studierende als Azubis. Jetzt ändert die Organisation ihre Meinung. (Welt S. 5)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/pi/cbr

END) Dow Jones Newswires

September 13, 2017 00:27 ET (04:27 GMT)

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