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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

EINLAGENSICHERUNG - Die EU-Kommission will die Debatte über ein gemeinsames Einlagensicherungssystem für Banken im Euroraum neu beleben. Um den Verhandlungen zwischen den Mitgliedstaaten neuen Schwung zu verleihen, will die Kommission am Mittwoch der kommenden Woche einen Entwurf vorstellen, der der FAZ vorliegt. Demnach sollen in einer ersten Phase des europäischen Einlagensicherungssystems (Edis) die Fonds der EU-Staaten im Extremfall nur noch Liquiditätshilfen geben, nicht aber Verluste übernehmen. Zudem soll die zweite Phase, in der sich ein bis dahin aufgebauter europäischer Fonds direkt an der Entschädigung der Sparer beteiligt, nicht mehr automatisch beginnen. Die Kommission soll stattdessen zunächst überprüfen, ob die Banken ihre Bilanzen ausreichend saniert haben. (FAZ S. 15/SZ S. 19)

KOALITIONSVERHANDLUNGEN - Noch vor dem Beginn von Sondierungsgesprächen über eine Jamaika-Koalition schaltet sich FDP-Chef Christian Lindner in den unionsinternen Streit über eine Obergrenze ein. Kurz vor dem Krisentreffen zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer an diesem Wochenende zeigt Lindner Verständnis für die Haltung des CSU-Chefs: "Die Zahl der Flüchtlinge, die zu uns kommen, muss reduziert werden", sagte Lindner im Interview mit dem Handelsblatt. Auch wenn die Obergrenze mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sei, müsse es Kontrolle und Ordnung geben. Bei der Finanzpolitik von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kritisiert er, dass es keinerlei Entlastung der Bürger in den vergangenen vier Jahren gegeben habe, obwohl die Mittelschicht durch kalte Progression und Niedrigzinsen belastet war. "Bei den Fragen der Finanzmarktregulierung musste unsere liberale EU-Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager aktiv werden. Die letzte Regierung hat es auch nicht realisiert, dass es in Deutschland eine steuerliche Forschungsförderung gibt oder mehr Chancenkapital für Unternehmensgründungen. Und einfacher ist das Steuersystem sowieso nicht geworden". (Handelsblatt S. 6f/SZ S. 2)

JOBTICKET - Hessens Staatsdiener fahren ab Anfang 2018 kostenlos Bus und Bahn. Die Landesregierung spendiert ihnen eine Art BahnCard 100 für Fahrten durch ganz Hessen - sieben Tage die Woche. Die Freifahrtscheine sind also weit mehr als ein Jobticket. Die Kosten: 51 Millionen Euro. "Wir wünschen uns, dass das Modell Schule macht", wirbt man beim Deutschen Beamtenbund (DBB) für ein bundesweites Modell. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di sympathisiert mit einer Ausweitung des kostenlosen Jobtickets. "Wir werden das Thema sicher diskutieren", sagt Wolfgang Pieper, Mitglied im Ver.di-Bundesvorstand. (Welt S. 1)

STROMKOSTEN - Verbraucher in Deutschland müssen mit steigenden Preisen für Strom rechnen. So sei unter anderem ein Anstieg der EEG-Umlage zu erwarten, berichtet Bild mit Verweis auf eine Einschätzung des Bundesverbands der Energieabnehmer. "Wir rech-nen mit einem An-stieg auf 7 Cent", sagte Verbands-Geschäftsführer Chris-ti-an Otto der Zeitung. Zudem haben drei der vier Übertragungsnetzbetreiber bereits eine Anhebung der Netzentgelte angekündigt, wobei das Unternehmen Amprion (u.a. Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz) mit 45 Prozent an der Spitze steht. "In NRW und Rhein-land-Pfalz er-war-ten wir einen ra-pi-den An-stieg", sagt Det-lef Von-de-berg vom Ana-ly-se-An-bie-ter Enet. (Bild-Zeitung)

EZB - Die Europäische Zentralbank (EZB) will offenbar noch im Oktober entscheiden, wie sie ihre Anleihekäufe reduziert und die expansive Geldpolitik zügelt. Wie die Protokolle der September-Zinssitzung zeigen, scheut sich die EZB-Führung aber noch, ein konkretes Datum zu benennen. (Handelsblatt S. 26)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/pi/cbr

END) Dow Jones Newswires

October 06, 2017 00:29 ET ( 04:29 GMT)

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