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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

KOHLEAUSSTIEG - Bei ihren Sondierungen für eine Regierungsbildung haben sich CDU, CSU und SPD in der Energiepolitik darauf geeinigt, dass Deutschland das Ziel einer Senkung der CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent zwar "aus heutiger Sicht" nicht erreicht, aber grundsätzlich aufrechterhält. Das geht aus einem Papier der Sondierer hervor, das der Börsen-Zeitung vorliegt und einen Zwischenstand wiedergibt: "Wir werden ein Maßnahmenpaket vereinbaren, mit dem die Lücke so weit wie möglich geschlossen und das Ziel am Anfang der 2020er Jahre erreicht wird", heißt es in dem Papier. (Börsen-Zeitung S. 7)

SOZIALBEITRÄGE - In den Sondierungsverhandlungen zu den Themen Arbeit und Soziales haben sich Union und SPD auf eine Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags verständigt. Noch offen ist aber der Umfang der Senkung, wie aus einem Sondierungspapier hervorgeht. Beschäftigte sollen zudem ein Recht auf Weiterbildungsberatung erhalten, mit den Sozialpartnern soll eine Nationale Weiterbildungsstrategie entwickelt werden. Wer seinen Job verliert, soll nach drei Monaten Anspruch auf Qualifizierung haben. Strittig ist aber weiterhin, ob sich die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds bei einer Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen verlängert (Arbeitslosengeld Q). Für rund 200.000 Langzeitarbeitslose soll es einen öffentlich geförderten sozialen Arbeitsmarkt geben. (FAZ S. 1 und 17)

MERKEL - Nach Einschätzung von Politikwissenschaftlern wird Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ihr Amt noch vor dem Ende der Legislaturperiode 2021 aufgeben. "Betrachtet man ihre Bewertungen und Zugkraft in der Bevölkerung, so hat Angela Merkel ihren Zenit überschritten", sagte der Berliner Parteienforscher Oskar Niedermayer dem Handelsblatt. "Im Interesse der Wahlchancen ihrer Partei sollte sie nicht die gesamte Legislaturperiode im Amt bleiben." (Handelsblatt)

ZINSKOSTEN - Seit dem Jahr 2008 hat der deutsche Staat unglaubliche 290 Milliarden Euro Zinskosten gespart. Allein im Jahr 2017 beliefen sich die Zinsersparnisse von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen im Vergleich zur Zeit vor der Finanzkrise zusammen auf 50 Milliarden Euro. Dies zeigen vorläufige Berechnungen der Deutschen Bundesbank, die dem Handelsblatt vorliegen. Die Bundesbank hat dabei das Zinsniveau von 2007, dem Jahr vor der Finanzkrise, mit dem jeweiligen Niveau in den Jahren danach verglichen. Musste der Staat im Jahr 2007 Investoren noch eine durchschnittliche Rendite von 4,23 Prozent für frisches Geld bieten, fiel das Zinsniveau seitdem kontinuierlich auf zuletzt 1,86 Prozent im Jahr 2017. (Handelsblatt S. 11)

BITCOIN - In China und Südkorea ist die Kryptowährung Bitcoin schon richtig groß. Ausgerechnet diese beiden Länder greifen nun durch. Peking will gegen die Erzeuger neuer Münzen vorgehen, Seoul den Handel damit verbieten. (SZ S. 15/FAZ S. 18)

ÖL - Seit Monaten steigt der Ölpreis unaufhörlich. Dank der Markteingriffe des Förderkartells Opec und der guten Weltkonjunktur ist er mit knapp 70 Dollar auf dem höchsten Stand seit drei Jahren angelangt. Doch der Aufschwung könnte kurzlebig sein. (Handelsblatt S. 24)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/pi/cbr

END) Dow Jones Newswires

January 12, 2018 00:24 ET (05:24 GMT)

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