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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

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Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

NORD STREAM 2 - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) setzt sich für die Fertigstellung der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2 ein. Es sei problematisch, "Projekte, die auf mehrere Jahrzehnte angelegt sind, alle paar Monate infrage zu stellen", so Altmaier gegenüber dem Handelsblatt. Den Kritikern des Projekts warf er Inkonsequenz vor. Sie drückten sich um die Aussage, "was ein Stopp für Nord Stream 2 für den Gasbezug aus Russland insgesamt bedeuten soll". Man müsse die Frage beantworten, "wo das Gas denn künftig herkommen soll". (Handelsblatt)

MAUT - Neue Dokumente in der Affäre um die Pkw-Maut legen nahe, dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) dem Parlament mehrfach die Unwahrheit gesagt hat. Bei den Unterlagen handelt es sich um Protokolle von Geheimtreffen, die das Betreiberkonsortium Autoticket dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zugeschickt hat und dem Spiegel vorliegen. Sie widersprechen Scheuers bisherigen Aussagen in zentralen Punkten. Am 29. November 2018 hatte ein Vertreter der Betreibergesellschafter CTS Eventim und Kapsch Trafficcom dem Minister laut einem Gedächtnisprotokoll das Angebot unterbreitet, "mit einer Vertragsunterzeichnung bis zu einer Entscheidung des EuGH zu warten". Scheuer habe das aber abgelehnt, da die Maut "noch im Jahr 2020 eingeführt werden solle", also nicht im Wahljahr 2021. (Der Spiegel)

REISEBRANCHE - Angesichts der zunehmenden Zahl von Corona-Risikogebieten in der EU und anhaltenden Reisewarnungen für das außereuropäische Ausland sieht sich die deutsche Tourismusbranche in einer Überlebenskrise. "Die Situation in der Reisewirtschaft ist existenzbedrohend", sagte der Präsident des Deutschen Reiseverbands, Norbert Fiebig. Die Umsätze lägen derzeit lediglich bei einem Viertel der Vorjahresumsätze, "eine Besserung ist nicht in Sicht". Laut einer Umfrage des Verbands sehe sich die Mehrzahl der Unternehmen "massiv in ihrer Existenz bedroht". Reisebüros und Reiseveranstalter seien als Erste vom Corona-Lockdown betroffen gewesen "und sie werden die Letzten sein, die am Ende aus der Krise heraus kommen". (Funke Mediengruppe)

STAHLINDUSTRIE - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will der deutschen Stahlindustrie auf dem Weg zur Klimaneutralität helfen. "Je mehr wir für den Klimaschutz tun, um so mehr müssen wir auch bereit sein, die Wirtschaft bei dem notwendigen Innovationsprozess zu unterstützen", sagte Altmaier dem Handelsblatt. Besonders betroffen sei die Stahlindustrie. Sie benötige für den Umstieg auf die Produktion von klimaneutralem Stahl mittels grünem Wasserstoff "bis 2050 rund 30 Milliarden Euro, bis 2030 rund zehn Milliarden Euro", sagte Altmaier. "Diese Kosten sind gesamtgesellschaftliche Kosten, deshalb müssen wir uns als Gesellschaft daran beteiligen", sagte der Minister. Das gelte auch für die Herausforderungen, vor denen beispielsweise die Chemieindustrie stehe. (Handelsblatt)

CORONA-AMPEL - Nordrhein-Westfalen strebt für den Herbst und Winter ein "Ampelsystem" an, bei dem die Kapazität der Krankenhäuser und die Zahl der intensivmedizinisch behandelten und beatmeten Covid-19-Patienten stärker in die Lagebewertung einfließen sollen. "Mit Corona leben lernen bedeutet deshalb in erster Linie, alle Entwicklungen genau im Blick zu haben. Dabei dürfen wir nicht nur auf die reinen Infektionszahlen schauen", sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) dem Handelsblatt. "Gleiches gilt für den Anteil zurückverfolgbarer Infektionen, die Anzahl der Tests und den Anteil positiver Testergebnisse." (Handelsblatt)

E-AUTO - Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) glaubt nicht an einen schnellen Erfolg des Elektroautos in Deutschland. "Trotz der ganzen Transformation werden wir auch 2030 noch einen hohen Anteil an Verbrennern und Hybridfahrzeugen haben", sagte Kretschmann in einem Interview der Wirtschaftswoche. Die Fortführung dieser Produktionslinien sei auch für das Überleben der Zulieferindustrie wichtig. "Die Deckungsbeiträge beim Verbrenner sind eben ganz anders als beim Elektrofahrzeug", sagte der Grünen-Politiker. (Wirtschaftswoche)

ENDLAGER - Bundesumweltministerin Svenja Schulze sieht in dem für Montag erwarteten Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einen wesentlichen Schritt hin zu einem Atommüll-Endlager in Deutschland. "Die bevorstehende Veröffentlichung des Zwischenberichts der BGE zeigt, dass das gemeinsam beschlossene Verfahren trägt. Drei Jahre nach dem Beginn des Verfahrens stehen wir jetzt vor dem ersten weithin sichtbaren Fortschritt bei der Endlagersuche", sagte die SPD-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. (RND).

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/pi/mgo

END) Dow Jones Newswires

September 25, 2020 00:21 ET ( 04:21 GMT)

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