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Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

HAUSHALT - Die geforderten Zusatzausgaben, die derzeit im Bundesfinanzministerium eingehen, übertreffen die schlimmsten Befürchtungen von Scholz' Haushaltsexperten. Die Forderungen seien teils "übel", heißt es im Haus. So sind im Bundesfinanzministerium bei der Haushaltsaufstellung nach Handelsblatt-Informationen für die Jahre 2022 bis 2025 zusätzliche Ausgabenwünsche von nahezu 200 Milliarden Euro angemeldet worden. Manche Minister kalkulieren offenbar mit dem Corona-Bonus: Sie wollen im Windschatten der Pandemie auch noch andere, lang ersehnte Projekte auf den Weg bringen. Aus der Wunschliste sticht vor allem einer heraus: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Er fordert rund 120 Milliarden Euro zusätzlich von Scholz, davon allein für das kommende Jahr rund 25 Milliarden Euro. (Handelsblatt)

NORD STREAM 2 - Nicht nur in Washington ist die Verhandlungsbereitschaft in Sachen Nord Stream 2 seit dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden gestiegen. Auch in Berlin wird darüber nachgedacht, wie der zermürbende Pipelinestreit endlich beendet werden kann. Vier Optionen werden in der Bundesregierung und in den Koalitionsfraktionen ernsthaft geprüft: Ein Abschaltmechanismus für die Pipeline als Druckmittel gegen Russland. Ein temporärer Baustopp, der Zeit für Verhandlungen eröffnen würde. Investitionshilfen für die Ukraine, die fürchtet, durch Nord Stream 2 vom europäischen Energiemarkt abgekoppelt zu werden. Und auch das: Weiterbau trotz aller Widerstände. (Handelsblatt)

PFLEGEKRÄFTE - Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat die Arbeitgeber wegen des drohenden Scheiterns eines flächendeckenden Tarifvertrags in der Altenpflege scharf kritisiert. "Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Pflegekräfte", sagte Westerfellhaus dem Handelsblatt. "Dass die Arbeitgeber diese historische Chance nicht nutzen und den von der Politik ausgerollten roten Teppich nicht betreten, ist ein verheerendes Signal für alle Pflegekräfte." (Handelsblatt)

CORONA-IMPFUNG - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich angesichts der Hinweise darauf, dass schon die Erstimpfung gegen das Coronavirus einen guten Schutz bietet, zu einer Änderung der Impfstrategie bereit erklärt. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte er: "Ich bin auch offen dafür, bei den weniger gefährdeten Personen vom bisherigen Impfschema abzuweichen und zunächst so vielen Menschen wie möglich die Erstimpfung zu verabreichen." Niedersachsen hatte für die Zweiteimpfung Dosen auch mangels Vertrauens in die Zuverlässigkeit der Impfstofflieferungen lange strikt zurückgehalten. (FAZ)

IG METALL - Der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann hat die geplanten Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie verteidigt und die Arbeitgeber vor einer weiteren Verschärfung des Tarifkonflikts gewarnt. "Ich hoffe, dass die Arbeitgeber die kommenden zwei Wochen als Bedenkzeit nutzen, damit wir doch noch vor Ostern vorwärtskommen und uns weitere Eskalationen erspart bleiben", sagte Hofmann in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Leider müssen wir feststellen, dass sich die Arbeitgeberseite auch nach mittlerweile bis zu vier Verhandlungsrunden in den einzelnen Tarifgebieten praktisch nicht bewegt hat. Deshalb haben wir jetzt diesen Punkt erreicht." (FAZ)

GESAMTMETALL - Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf hat die IG Metall für den angekündigten Arbeitskampf in der Metall- und Elektroindustrie scharf kritisiert: "Wir sollten die leichte Erholung der Industrie, die wir zum Glück sehen, jetzt nicht durch Warnstreiks gefährden", sagte Wolf, der auch Chef des Autozulieferers Elring-Klinger ist, dem Handelsblatt. Dass einzelne Konzerne wie Daimler Milliardendividenden ausschütteten, könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für dieses Jahr noch keinen Verteilungsspielraum gebe. Die Arbeitgeber fordern für 2021 eine Nullrunde und haben für 2022 einen Mix aus Einmalzahlung und prozentualer Erhöhung angeboten. (Handelsblatt)

AKTIONÄRE - Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Aktionäre in Deutschland um 28  Prozent bzw. 2,7 Millionen auf 12,4 Millionen gestiegen. Dies ist der größte Zuwachs seit zwanzig Jahren. "Das ist sensationell", freut sich Christine Bortenlänger, geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts (DAI), das die Zahlen ermittelt hat. "Mehr Aktiensparerinnen und -sparer gab es zuletzt 2001." Inzwischen hat jeder Sechste in Deutschland Aktien, Aktienfonds oder Aktien-ETFs im Depot. Besonders fällt auf, dass die junge Generation im vergangenen Jahr die Aktie für sich entdeckt hat. (Börsen-Zeitung)

FINANZINSTITUTE - Öffentlich-rechtliche Finanzinstitute wie die KfW, die Landesförderbanken, Sparkassen, Landesbanken und öffentliche Versicherer sollen gesetzlich verpflichtet werden, die Transformation in eine klimafreundliche Volkswirtschaft zu unterstützen. Dafür spricht sich der Sustainable-Finance-Beirat in seinem Abschlussbericht aus. Es ist eine von insgesamt 31 Empfehlungen an die Bundesregierung. "Öffentliche Finanzinstitute können sich deutlicher als bisher an den Nachhaltigkeitszielen orientieren", sagt Beiratsvorsitzender Karsten Löffler im Interview der Börsen-Zeitung. (Börsen-Zeitung)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/pi/apo

END) Dow Jones Newswires

February 26, 2021 00:41 ET ( 05:41 GMT)

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