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PTA-News: Ahlers AG: Deutlich verbessertes Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2018/19 - Erfolgreiche finanzielle Konsolidierung mit halbierter Verschuldung

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 6 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen


Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

Herford (pta016/27.02.2020/ 12:00 ) - Abgeschlossenes Maßnahmenpaket zur
Ertrags- und Effizienzsteigerung zeigt Wirkung: große Kosteneinsparungen
und deutlich verbessertes Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2018/19. Erfolgreiche
finanzielle Konsolidierung mit halbierter Verschuldung. Sehr solide
Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 57 Prozent. Im laufenden
Geschäftsjahr Rückkehr in die Gewinnzone auf den Ergebnisebenen EBIT vor und
nach Sondereffekten erwartet.

- Geschäftsentwicklung des 4. Quartals 2018/19 innerhalb der Erwartungen
- Umsatzentwicklung 2018/19 (-7,2 Prozent) geprägt durch beendete Aktivitäten
und verhaltenes Anzug- und Jacken-Geschäft
- Konzernergebnis vor Ertragsteuer deutlich verbessert (+58 Prozent), jedoch im
Übergangsjahr 2018/19 noch negativ (-3,0 Mio. EUR)
- Maßnahmenpaket zur Ertrags- und Effizienzsteigerung führt zur Senkung der
betrieblichen Aufwendungen um 8,2 Prozent
- Kräftiger Zuwachs des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit
- Sehr solide, weiter verbesserte Bilanzstruktur mit kräftigem Anstieg der
Eigenkapitalquote auf 57 Prozent (Vorjahr 53 Prozent), reduziertem Net Working
Capital und halbierter Verschuldung.

"Wir haben unser Maßnahmenpaket zur Ertrags- und Effizienzsteigerung
abgeschlossen. Dank spürbarer Kosteneinsparungen und effizienterer Prozesse ist
es uns gelungen, das Ergebnis 2018/19 deutlich zu verbessern", sagt Dr. Stella
Ahlers bei der Vorlage der Bilanz des Geschäftsjahres 2018/19. "Läuft alles
weiterhin planmäßig, sollten wir im laufenden Geschäftsjahr auf den
Ergebnisebenen EBIT vor und nach Sondereffekten in die Gewinnzone zurückkehren
und damit die Transformationsphase des Vorjahres beenden."

Konzernumsatz geprägt durch beendete Aktivitäten und rückläufiges Geschäft mit
Konfektion und Outdoor-Jacken
Im Geschäftsjahr 2018/19 wurde die Entwicklung des Konzernumsatzes vor allem
durch zwei große Einflüsse geprägt. Die Beendigung des Geschäfts mit
Jupiter-Jacken sowie mit Pierre Cardin- und Pioneer-Damenhosen führte zu einem
erwarteten Umsatzrückgang von insgesamt 6,0 Mio. EUR. Darüber hinaus setzte sich
der allgemeine Trend der Casualisierung auch im abgelaufenen Geschäftsjahr fort
und sorgte erneut für rückläufige Verkäufe von Anzügen und Sakkos sowie
Outdoor-Jacken (Umsatzeffekt -4,6 Mio. EUR). Das übrige Geschäft konnte sich dem
anhaltend rückläufigen Markttrend nicht entziehen und ging um 5,5 Mio. EUR
zurück. Zusammengenommen sank der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2018/19 um 16,1
Mio. EUR bzw. 7,2 Prozent auf 207,0 Mio. EUR.

Stabile Jeansumsätze von Baldessarini, Pierre Cardin und Pioneer
Stabil entwickelten sich die Umsätze mit Jeans und Hosen der Marken Baldessarini,
Pioneer und Pierre Cardin (-0,4 Prozent).

eCommerce-Geschäft mit kräftigem Umsatzplus, eigene Einzelhandelsumsätze wachsen
durch Ahlers RUS
Der eCommerce hat bei Ahlers hohe strategische Priorität. Im Geschäftsjahr
2018/19 hat der eCommerce ein kräftiges Plus von 12,7 Prozent erwirtschaftet. Zu
dieser Entwicklung trugen mit 14,8 Prozent Wachstum vor allem die Umsätze auf
Marktplätzen bei. Der Umsatz des eigenen stationären Einzelhandels legte im
Geschäftsjahr 2018/19 um 3,0 Prozent zu. Maßgeblich dafür war die
ganzjährige Einbeziehung des russischen Tochterunternehmens Ahlers RUS. Der
Umsatzanteil des Retailgeschäfts am Gesamtumsatz stieg dadurch von 14,0 Prozent
auf 15,4 Prozent.

Maßnahmenpaket zur Ertragssteigerung zeigt Wirkung - deutlich niedrigere
betriebliche Aufwendungen
Im Verlauf des Geschäftsjahres entfaltete das Maßnahmenprogramm zur
Ertrags- und Effizienzsteigerung zunehmend Wirkung. So ging der Personalaufwand
im Berichtsjahr um spürbare 3,8 Mio. EUR bzw. 7,5 Prozent auf 46,9 Mio. EUR
zurück (Vorjahr 50,7 Mio. EUR). Noch deutlicher sank der Saldo aus sonstigen
betrieblichen Aufwendungen und Erträgen um 4,7 Mio. EUR bzw. 8,5 Prozent auf
50,7 Mio. EUR (Vorjahr 55,4 Mio. EUR). Zusammengenommen gingen die betrieblichen
Aufwendungen vor Sondereffekten bestehend aus Personalkosten, dem Saldo aus
sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen sowie den ebenfalls
niedrigeren Abschreibungen im Geschäftsjahr 2018/19 um kräftige 9,1 Mio. EUR
bzw. 8,2 Prozent zurück. Der Rückgang der betrieblichen Aufwendungen glich den
Umsatzeffekt auf den Rohertrag nahezu aus. Daher lag das EBIT vor Sondereffekten
mit -2,4 Mio. EUR auf Vorjahreshöhe (-2,0 Mio. EUR).

Ausbleibende Sondereffekte führen zu spürbarer Ergebnisverbesserung
Die Sondereffekte waren 2019 per Saldo Null, weil Sonderaufwendungen und
Sondererträge gleiche Größenordnungen hatten, während im Vorjahr für das
Maßnahmenpaket zur Ertrags- und Effizienzsteigerung noch 4,4 Mio. EUR
zurückgestellt wurden (-100 Prozent). Im Geschäftsjahr 2018/19 führte dies zu
einem um 63 Prozent verbesserten EBIT nach Sondereffekten von -2,4 Mio. EUR
(Vorjahr -6,4 Mio. EUR). Das Konzernergebnis vor Steuern wuchs um 4,1 Mio. EUR
oder 57,7 Prozent auf -3,0 Mio. EUR (Vorjahr -7,1 Mio. EUR). Das Konzernergebnis
nach Ertragsteuern stieg um 3,3 Mio. EUR oder 47,1 Prozent auf -3,7 Mio. EUR
(Vorjahr -7,0 Mio. EUR).

Halbierte Netto-Finanzverbindlichkeiten, Zuwachs des Cashflows und auf 57
Prozent gestiegene Eigenkapitalquote
Der kräftige Rückgang des Net Working Capital um 12,8 Mio. EUR bzw. 16,5 Prozent
(Saldo aus Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen) führte im Geschäftsjahr 2018/19 zu einer deutlich niedrigeren
Finanzmittelbindung. Der Verkauf nicht betriebsnotwendiger Vermögenswerte setzte
zusätzliche Liquidität frei, die zur Tilgung von Finanzverbindlichkeiten genutzt
wurde. Die Nettofinanzverschuldung (Saldo aus lang- und kurzfristigen
Finanzverbindlichkeiten minus liquider Mittel) sank zwischen den
Bilanzstichtagen um kräftige 15,9 Mio. EUR auf 12,5 Mio. EUR (Vorjahr 28,4 Mio.
EUR) und halbierte sich damit. Die Eigenkapitalquote stieg auf 57,4 Prozent
(Vorjahr 53,1 Prozent). Vor allem der Rückgang des Net Working Capital und das
deutlich verbesserte Konzernergebnis sorgten für den Zuwachs des Cashflows aus
betrieblicher Tätigkeit. Dieser lag mit 10,7 Mio. EUR 1,1 Mio. EUR über dem
bereits sehr hohen Vorjahreswert von 9,6 Mio. EUR (+11,5 Prozent).

Wachstum der fortgeführten Aktivitäten im Geschäftsjahr 2019/20 erwartet
Die Umsätze der fortgeführten Aktivitäten dürften im unteren einstelligen
Prozentbereich zulegen und auf das Gesamtgeschäftsjahr betrachtet den erwarteten
Umsatzrückgang durch beendete Aktivitäten
(-8,7 Mio. EUR) weitgehend ausgleichen. Daher erwartet der Vorstand im gerade
begonnenen Geschäftsjahr 2019/20 einen bestenfalls stabilen, eher aber leicht
rückläufigen Konzernumsatz. Das Wachstum sollte überwiegend durch das Premium
Segment mit den Marken Baldessarini, Pierre Cardin und Otto Kern getragen
werden.

Deutlich gestiegenes Konzernergebnis 2019/20 mit positivem EBIT vor und nach
Sondereffekten erwartet
Das Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2019/20 sollte sich im Vergleich zu den
beiden Vorjahreswerten weiter deutlich verbessern. "Das abgeschlossene
Maßnahmenpaket zur Ertrags- und Effizienzsteigerung sollte zu deutlich
gesunkenen Personalaufwendungen führen und auch der Saldo aus sonstigem
betrieblichen Aufwand und Ertrag dürfte zurückgehen. Die betrieblichen
Aufwendungen sollten daher kräftig sinken", sagt Finanzvorstand Dr. Karsten
Kölsch. Sonderaufwendungen und
-erträge dürften sich im Geschäftsjahr 2019/20 weitgehend ausgleichen und
weiterhin keine große Rolle spielen. Der Vorstand erwartet, auf den
Ergebnisebenen EBIT vor und nach Sondereffekten in die Gewinnzone zurückzukehren
und damit die Transformationsphase des Vorjahres zu beenden.

Die Ahlers Konzernzahlen im Überblick:

2018/19 2017/18 Veränderung
Umsatzerlöse in Mio. 207,0 223,1 -7,2%
EUR
EBIT in Mio. -2,4 -6,4 62,5%
EUR
Ergebnis vor Ertragsteuern in Mio. -3,0 -7,1 57,7%
EUR
Konzernergebnis in Mio. -3,7 -7,0 47,1%
EUR
Net Working Capital* in Mio. 64,7 77,5 -16,5%
EUR
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit in Mio. 10,7 9,6 11,5%
EUR
Netto-Finanzverschuldung in Mio. 12,5 28,4 -56,0%
EUR
Eigenkapitalquote in % 57,4 53,1 4,3 PP
Mitarbeiter (30.11.) 1.929 2.145 -10,1%
*Vorräte, Forderungen und
Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen
(Ende)

Aussender: Ahlers AG
Adresse: Elverdisser Straße 313, 32052 Herford
Land: Deutschland
Ansprechpartner: Michael Zielke
Tel.: +49 5221 979-211
E-Mail: michael.zielke@ahlers-ag.com
Website: www.ahlers-ag.com

ISIN(s): DE0005009740 (Aktie)
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt, Düsseldorf; Freiverkehr in Stuttgart,
Freiverkehr in München; Freiverkehr in Berlin, Tradegate

Quelle: http://adhoc.pressetext.com/news/1582801200335

© pressetext Nachrichtenagentur GmbH Pflichtmitteilungen und

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February 27, 2020 06:00 ET ( 11:00 GMT)
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