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Qualitätsindex Teil 2: Europa, Dividenden und Volatilität

| Quelle: INV

Vor knapp vier Monaten haben wir an dieser Stelle über den von TraderFox entwickelten „Qualitätsaktien-Index“ QIX berichtet. Dieses Kursbarometer beinhaltet 25 der 100 größten deutschen Aktien, die nach festgelegten Qualitätsmerkmalen ausgewählt und bei den halbjährlichen Überprüfungsterminen alle gleich stark gewichtet werden. Die Qualität wird unter anderem an Kennzahlen wie der Eigenkapitalquote der Unternehmen, dem Umsatz- und Dividendenwachstum, der Nettogewinnmarge oder Bewertungsmultiplen wie dem Kurs-Gewinn- und dem Kurs-Umsatz-Verhältnis festgemacht. Auf Dauer soll mit dieser Auswahlstrategie eine weniger volatile und letztlich auch bessere Wertentwicklung als bei den klassischen Aktienindizes erreicht werden.

In den ersten 15 Monaten nach der Emission des dazugehörigen Indexzertifikats durch die UBS wurde dieses Ziel allerdings nicht erreicht. Bei einer immerhin deutlich positiven Wertentwicklung (+25 Prozent) hinkt das Zertifikat nicht nur wegen der jährlichen Gebühr von 1,5 Prozent dem HDAX (enthält die 110 Aktien aus Dax, MDax und TecDax) unverändert hinterher. Dem gelang in diesem Zeitraum ein Plis vom 30 Prozent (WKN: UBS1QX). Völlig ungewöhnlich ist diese Entwicklung in Hausse-Zeiten allerdings nicht. Fundamentale Qualitätskriterien wie sie hier im Fokus stehen, wirken sich vor allem in Phasen aus, wo es an den Märkten nicht so gut läuft. Durch eine dann oftmals relativ gute Performance in Form geringerer Verluste wird über einen längeren Zeitraum die erhoffte Outperformance doch noch erreicht.

Ob das hier auch so ist, wird die Zukunft irgendwann zeigen. Die UBS ist von dem Ansatz jedenfalls so überzeugt, dass es jetzt noch ein zweites „QIX-Zertifikat“ geben wird. Das bezieht sich diesmal auf den „QIX Dividenden Europa“-Index, der ebenfalls 25 gleichgewichtete Aktien enthält. Bei den diesmal nur acht für die Auswahl der Werte entscheidenden Bewertungskriterien liegt der Fokus eindeutig auf hohen (historischen und erwarteten) und kontinuierlichen Dividendenzahlungen sowie einer möglichst geringen Volatilität bei der Aktienkursentwicklung. Zudem gibt es eine feste Aufteilung nach Ländern, wobei Deutschland mit sechs Werten das größte Stück des Kuchens zugeteilt bekommen hat. Zum Start haben die Aktien von Allianz, Daimler, Deutsche Post, Hannover Rück, Münchener Rück, RTL Group und Siemens den Einzug in den Index geschafft. Die Überprüfung der Zusammensetzung inklusive Gleichgewichtung der Indexmitglieder findet alle drei Monate statt, die Managementgebühr beträgt wieder 1,5 Prozent pro Jahr. Das neue Zertifikat kann noch bis heute Nachmittag (15 Uhr) gezeichnet und danach dann an den Börsen gehandelt werden (WKN: UBS2QX).

Thomas Koch

Schlagworte:
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QIX DEUTSCHLAND

STU 13.224,36 -0,20%
PKT 17:59:58 -27,07

zum Kursportrait
Im Artikel erwähnt...
QIX DEUTSCHLAND Index open end (UBS)
QIX DIVIDENDEN EURO Index open end (UBS)
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