DAX ®13.105,61-0,46%TecDAX ®3.053,18-0,06%Dow Jones27.909,60-0,38%NASDAQ 1008.362,74-0,41%
finanztreff.de

Repsol bucht milliardenschwere Wertminderung wegen erwarteten CO2-Lasten

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
MADRID (dpa-AFX) - Der spanische Ölkonzern Repsol -1,26% hat wegen zu erwartender Kosten für die Senkung von CO2-Emissionen eine Milliardenabschreibung vorgenommen. Öl- und Gaspreise würden künftig wegen der schrittweisen Dekarbonisierung der Wirtschaft im Zuge der Pariser Klimaziele niedriger liegen als gedacht, zudem würden wohl die Kosten für zukünftige CO2-Emissionen höher liegen, teilte das Unternehmen am Montagabend in Madrid mit. Im Lichte der neuen Annahmen werde Repsol die eigenen Vermögensteile neu bewerten und vermutlich in den Geschäftszahlen für 2019 eine Wertminderung nach Steuern von rund 4,8 Milliarden Euro ausweisen. Dabei gehe es vor allem um Erkundungs- und Förderprojekte in den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada.

Die Ausschüttung an die Aktionäre werde die Abschreibung nicht beeinträchtigen, hieß es vom Unternehmen. In der ersten Jahreshälfte 2020 will Repsol den Investoren eine neue Strategie für die Jahre bis 2025 präsentieren.

Repsol erklärte weiter, bis 2050 CO2-frei werden zu wollen. In Madrid, Hauptsitz des Repsol-Konzerns, hat am Montag die 25. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) begonnen. Delegationen aus 196 Staaten sowie die EU und internationale Organisationen nehmen teil, das Ende ist für den 13. Dezember geplant./men/fba


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, , , , , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Die Zahl der Börsengänge ist 2019 so niedrig wie seit der Finanzkrise vor zehn Jahren. Nächstes Jahr soll aber besser werden, meint das Beratungsunternehmen Kirchhoff. Glauben Sie das?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen