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RIB Software explodiert – Spitzenreiter im SDAX

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

RIB Software hebt die Jahresziele erneut an. Die Anleger sind begeistert und treiben die Aktie rauf an die SDAX-Spitze – satte sieben Prozent legt die Aktie des Bausoftwareherstellers zu.

Der Bausoftwarehersteller RIB Software -2,14% hat seine Jahresziele dank guter Geschäfte und eines abgeschlossenen Auftrags ein weiteres Mal hochgeschraubt. Die Geschäftsführung erwartet nun für 2019 einen Umsatz von 210 bis 225 Millionen Euro. Bisher waren 200 bis 220 Millionen Euro angesetzt. Auch der Ausblick für das operative Ergebnis verbesserte sich erneut. Waren es bisher 45 bis 50 Millionen Euro, lautet das neue Ziel 46 bis 52 Millionen Euro. Wie der Konzern mitteilte, sind die bisherige Geschäftsentwicklung und der Abschluss eines Auftrags mit der österreichischen Baugesellschaft Swietelsky Grund für den frischen Optimismus.

Die Aktie springt nach der Prognoseerhöhung um sieben nach oben. Im Nebenwerteindex SDAX gehörte sie damit zu den gefragtesten Werten. Seit Jahresbeginn hat das Papier relativ gleichmäßig um fast 70 Prozent zugelegt.

Bereits Ende Juli hatte RIB Software die Prognose erhöht und sprach dabei auch von weiteren möglichen Zukäufen. Vor allem im Cloudgeschäft läuft es für die Stuttgarter rund. Insgesamt legten die Umsätze im zweiten Quartal des laufenden Jahres laut früheren Angaben um fast 50 Prozent zu. Weil die Umstellung vom Lizenzerlösmodell auf Software zur Miete zunächst weniger große Einmalbeiträge brachte, fiel das Ebitda im Jahresvergleich jedoch um rund drei Prozent auf 8,7 Millionen Euro. 2018 hatte RIB Software operativ knapp 39 Millionen Euro verdient.

Zuletzt trieben Übernahmespekulationen den Aktienkurs in die Höhe. Der scheidende Vorstandschef Tom Wolf, der mit seiner Familie mit einem Anteil von knapp 17 Prozent auch Großaktionär ist, hatte zur Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen erklärt, mit Investoren über die weitere strategische Ausrichtung des Unternehmens zu sprechen. Wolf selbst will seinen Vertrag nicht über das Jahr 2022 hinaus verlängern.

Mit Material von dpaAFX.

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