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Ringen um Senkung der Personalkosten bei Dräger geht weiter

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
LÜBECK (dpa-AFX) - Das Ringen zwischen der IG Metall und dem Vorstand des Lübecker Sicherheits- und Medizintechnikkonzerns Dräger um eine Senkung der Personalkosten geht weiter. Die Gewerkschaft will bis zum Beginn der Herbstferien Anfang Oktober Klarheit darüber haben, wie betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können, wie der Geschäftsführer der IG Metall Lübeck Wismar, Daniel Friedrich, am Donnerstag sagte. Auf einer Betriebsversammlung am Mittwoch hatte der Dräger-Vorstand die Beschäftigten über die geplanten Sparmaßnahmen informiert.

"Die rund 2500 anwesenden Mitarbeiter haben dem Vorstand klar zu verstehen gegeben, dass sie mit den Vorgaben nicht einverstanden sind", sagte Friedrich. Alle wollten einen erfolgreichen Dräger-Konzern, aber nicht um den Preis der angepeilten Maßnahmen, sagte er. Unstrittig sei aber, dass das Unternehmen derzeit eine Durststrecke durchmache, die überwunden werden müsse.

Der Konzern will wegen eines massiven Ergebnisrückgangs in den nächsten Jahren rund 120 Millionen Euro einsparen. Dafür sollen am Stammsitz in Lübeck 150 Stellen gestrichen werden. Außerdem sollen die rund 5000 Mitarbeiter drei Jahre lang auf Tarifsteigerungen verzichten. Die Gespräche zwischen Gewerkschaft, Betriebsrat und dem Unternehmen werden nach Friedrichs Angaben nächste Woche fortgesetzt./ems/DP/stw


Quelle: dpa-AFX
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