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Rohstoffe: Auf den Ölpreisboom folgt der Einbruch

| Quelle: HANDELSBLATT ONLINE_DR | Lesedauer etwa 2 min. | ► Text vorlesen ❚❚ Pause
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Am Ölmarkt zeichnet sich ein Déjà-Vu ab. Spätestens seitdem die US-Energiestatistikbehörde EIA den jüngsten Produktionsboom der Schieferölförderer Ende Januar verkündete, befindet sich der Ölpreis im Abwärtssog. Nun legte auch die Internationale Energieagentur nach: Die aktuelle Situation „erinnert an die erste Schieferölwelle aus den USA“, schreiben die Ölexperten in ihrem jüngsten Bericht. Das Alarmsignal könnte für die Organisation erdölexportierender Staaten (Opec) nicht deutlicher ausfallen. Schließlich war es die Flut an Schieferöl, die den Ölpreis zwischen Juni 2014 und Anfang 2016 von 110 Dollar auf unter 30 Dollar je Barrel (159 Liter) einbrechen ließ. Im Vergleich zu Anfang 2016 hat sich der Ölpreis deutlich erholt, besonders im vergangenen Jahr. Das liegt zum einen an den Förderkürzungen der Opec gemeinsam mit zehn Partnern, darunter Russland. Sie entziehen dem Markt täglich 1,8 Millionen Barrel an Angebot. Zum anderen überrascht die starke Nachfrage. Beides ließ den Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent bis Ende Januar über 70 Dollar steigen, auf ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch. Seitdem aber geht es steil bergab. Über elf Prozent hat Öl binnen zwei Wochen verloren. Der Preis für das nordamerikanische Öl WTI rauschte gar schon unter die 60-Dollar-Marke, die erst Ende vergangenen Jahres erklommen worden war. Die Opec gibt sich gewohnt gelassen. Zwar werde das Kartell Schieferöl im Auge behalten. Im Großen und Ganzen drohe vonseiten der Amerikaner aber „keine große Verzerrung“ am Markt, wie der Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate und amtierende Opec-Präsident Suhail Al-Mazrouei erklärt. Seine Einschätzung widerspricht den meisten Marktbeobachtern. Die IEA verdeutlicht ihre Warnung mit Zahlen: Sie erwartet, dass die Ölnachfrage in diesem Jahr um 1,4 Millionen Barrel pro Tag steigt. Gleichzeitig werde aber die Produktion aus Nicht-Opec-Ländern, nicht zuletzt den USA, um 1,7 Millionen Barrel steigen. Liegt ...
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