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ROUNDUP/Aktien New York: Dow und S&P schaffen nach Jobdaten erneut Rekorde

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial -0,57% hat am Freitag seinen bisherigen Rekord hauchdünn überboten. Der Leitindex eröffnete nach dem US-Arbeitsmarktbericht über den zuletzt umkämpften 30 000 Punkten und stieg in der Spitze bis auf 30 116,86 Punkte, was nach dem Komma einen Tick mehr war das das bisherige Hoch aus der Vorwoche. Zuletzt gewann er dann noch 0,45 Prozent auf 30 103,79 Punkte. Er ist damit auf dem Weg zu einem Wochenplus von 0,6 Prozent.

Die Anleger reagierten wenig beeindruckt darauf, dass der Anstieg der Beschäftigung in den USA im November weit hinter den Erwartungen zurück blieb. Gemeinsam mit einer positiveren Arbeitslosenquote ergab sich ein insgesamt durchwachsenes Bild. In einem ersten Kommentar der LBBW hieß es, dies sei kompensiert worden von der Aussicht auf ein neues Konjunkturpaket. Mit den Jobdaten sei der Druck auf die Parteien eher noch gestiegen, hieß es am Markt.

Am Freitag waren die Standardwerte allgemein gefragter als die Technologiewerte. Während der Nasdaq 100 -0,29% nur um 0,09 Prozent auf 12 478,39 Punkte stieg und vorerst keinen weiteren Rekord aufstellen konnte, gelang dies neben dem Dow auch dem marktbreiten S&P 500 -0,31% mit einem Anstieg um 0,50 Prozent auf 3684,93 Zähler.

Gute Laune kam bei den Anlegern im Ölsektor auf, nachdem sich der Ölverbund Opec+ auf eine geringere Steigerung der Ölförderung einigte als in einem früheren Plan vorgesehen. Mit dem Ölpreis beflügelte dies auch die Aktienkurse von Konzernen wie Chevron -2,03% oder ExxonMobil -1,19% -1,19%, deren Aktien um bis zu 3,5 Prozent anzogen. Unter den anderen Branchenwerten legten Occidental Petroleum -1,03% sogar um 9,4 Prozent zu.

"Die Fördermengen werden nur sehr langsam hochgefahren. Damit passt die Opec+ ihre Fördermenge an die aktuellen Abnahme-Möglichkeiten der noch immer fragilen Wirtschaft an", schrieb Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Das ist ein positives Signal für den Ölpreis."

Ansonsten blieben die Blicke vor allem auf die Impfstoff-Entwickler gerichtet. Wie Moderna -0,04% bekannt gab, deuten Studiendaten darauf hin, dass die Impfung über einen längeren Zeitraum Schutz gegen Covid-19 bieten könnte. Den stark gelaufenen Aktien half dies aber nicht mehr, sie fielen am Freitag um 3,1 Prozent.

Auch bei Biontech -0,21% scheint die Luft vorerst raus. Am Vortag schon etwas belastet von einem Bericht über Hindernisse in der Lieferkette, fielen die in New Yorker gelisteten Papiere des Mainzer Unternehmens nun nochmals um etwa zwei Prozent. Die Titel des US-Partners Pfizer +0,83% allerdings bewegten sich zuletzt knapp mit 0,1 Prozent im Plus./tih/he


Quelle: dpa-AFX
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